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Das Bild des Herrschers im öffentlichen Raum. Königsstatuen in der Kunsttheorie des 16. bis 18. Jahrhunderts
Sich bereits zu Lebzeiten ein Denkmal setzten zu dürfen, war ein Vorrecht, dass sich die Fürsten seit der Renaissance erst allmählich und gegen zahlreiche Widerstände erkämpfen mussten. Begleitet wurde dieser Prozess von einem umfangreichen Schrifttum, in dem das „Recht auf Statuensetzung“ vehement verteidigt oder verworfen wurde.
Am Hamburger Warburg-Haus soll in deutsch-französischen Arbeitsgruppen ein Korpus von kommentierten Quellentexten des 16. bis 18. Jahrhunderts zusammengestellt werden, an dem die unterschiedlichen Strategien ablesbar werden, mit denen von der Renaissance bis zur Französischen Revolution die Setzung öffentlicher Herrscherbilder gerechtfertigt wurde. Es ist an eine Weiterführung des Seminars in Poitiers sowie an eine Veröffentlichung der Ergebnisse in Form einer Textanthologie gedacht.
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