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Die Kandidaten für die Studierendenvertreterwahl 2009/10 stellen sich vor

Anne Aschenbrenner, Studentin des binationalen Studiengangs "Geschichte" der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Université de Provence Aix-Marseille I
Mein Name ist Anne Aschenbrenner. Ich bin 21 Jahre alt und zwar in Deutschland geboren, habe jedoch in Frankreich angefangen zu Studieren und absolviere jetzt im Rahmen des deutsch-französischen Doppeldiplomprogrammes „TÜBAIX“ mein Geschichtsstudium jeweils zur Hälfte in Tübingen und Aix-en-Provence. Ich hatte nun die Möglichkeit in beiden Ländern zu leben und zu studieren und genieße es sehr. Beide Länder, beide Kulturen bieten soviel und dass wir die Möglichkeit haben bilingual zu studieren und zu arbeiten halte ich für eine große Chance. Ich bewerbe mich um einen Sitz in der Studierendenvertretung, weil ich mich gerne aktiv für Projekte einsetze und denke, dass wir die Gelegenheit nutzen sollten unserer Stimme Gehör zu verschaffen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir das Vertrauen schenken würdet Euch und Eure Interessen so gut wie möglich in Zukunft zu vertreten. Nur zusammen können wir vorankommen und aus dieser Studienerfahrung etwas noch besser und noch produktiveres machen und dies nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen.

Salma Bamyani, Studentin des binationalen Studiengangs “Produktion und Informationstechnik" der Hochschule München und der EPF Sceaux.
Mein Name ist Salma Bamyani und ich komme aus Afghanistan. Zurzeit befinde mich im 8. Semester des Integrierten Masterstudiengangs „Produktion und Informationstechnik“ an der Hochschule München und der EPF in Paris und werde voraussichtlich im Sommersemester 2010 mein Studium absolvieren.Ich bewerbe mich für die Stelle der Studierendenvertreter, weil ich mich gerne für eure Ideen, Kritiken und Anregungen einsetzen möchte. Mein einjähriger Aufenthalt in Frankreich ermöglichte es mir, die kulturellen Unterschiede beider Länder kennenzulernen. Somit möchte ich meine dort gewonnenen Erfahrungen an euch weitergeben, und mich weiterhin für eine bessere Kommunikation zwischen den Studierenden dieses Studiengangs bemühen.

Pierre Bonifassi, Student des binationalen Studiengangs "Sozialwissenschaften" der Universität Stuttgart und des Institut d'études politiques Bordeaux
ich heiße Pierre Bonifassi (21) und bewerbe mich um die Wahl des Studierendenvertreters der geisteswissenschaftlichen Studiengänge bei der Deutsch-Französischen Hochschule. Zurzeit im 4. Jahr und Vertreter des Studiengangs IEP Bordeaux-Universität Stuttgart, würde ich gerne an der Weiterentwicklung von unseren Studiengängen mitarbeiten. Tatsächlich kenne ich nach zwei Jahren in Frankreich und zwei in Deutschland wohl die Vor- und Nachteile sowie die Herausforderungen solcher Studiengänge. Als Studierendenvertreter möchte ich nicht nur die Stimme der Geistwissenschaften an der DFH verstärken, sondern auch – wie bei dem Bordeaux-Stuttgart-Studiengang, in dem wir u. a. den Generationsaustausch fördern wollen – die geisteswissenschaftlichen Studiengänge zu mehr Austausch und Kooperation führen (z.B. Begegnungen, Informations- u. Erfahrungsaustausch, Entwicklung gemeinsamer Projekte, usw.). Daher werden wir zusammen die Stärken und Schwächen unserer Studiengänge verstehen und nach ihrer Verbesserung streben. Natürlich bin ich für Anregungen und neue Ideen offen! Ich halte es für wichtig, dass es Raum für Diskussionen gibt, damit Vorstellungen und Ideen von uns allen realisiert werden können. Ich wünsche euch allen einen guten weiteren Studienverlauf in Frankreich und Deutschland.

Matthias El Nemer, Student des binationalen Studiengangs "Betriebswirtschaftslehre" der ESB Reutlingen und der CESEM Reims
mein Name ist Matthias El Nemer, ich komme aus Erlangen (bei Nürnberg) und studiere deutsch-französische Wirtschaft im dritten Semester. Ich entstamme einem binationalen Elternhaus (Vater Libanese und Mutter Deutsche) und kam auf diese Weise schnell mit verschiedenen Kulturen in Berührung. Eine besondere Beziehung habe ich über die Jahre zu Frankreich aufgebaut und so steht für mich im Vordergrund, studienübergreifende und auch berufsbezogene Kooperationen zwischen Deutschland und Frankreich weiter zu fördern und als Ansprechpartner von Studenten bi- oder trinationaler Studiengängen zu fungieren. In meinen Augen sollte diese internationale Kooperation zwischen den Studenten der DFH erweitert werden. Das daraus entstandene Netzwerk sollte auch über die Zeit des Studiums hinfort bestehen und jedem dienlich sein, ob als Hilfestellung bei der Jobsuche oder als Pool neu entstandener Freundschaften. Ich würde mich sehr freuen, mit und für euch an diesem Projekt arbeiten zu können.

Ludovic Fava, Student des binationalen Studiengangs "Betriebswirtschaftslehre" der ESB Reutlingen und der CESEM Reims
A mon arrivée en 2006 au CESEM Reims, j'ai souhaité m'impliquer dans la vie et les échanges franco-allemands et j'ai pu directement accéder au poste de sous-représentant des élèves du cursus "Management". Depuis deux ans, je représente les élèves de ce même cursus dont je suis très fier. Pour moi, le Management international comme tremplin d'échanges entre nos deux beaux pays est une façon réaliste et ambitieuse d'envisager notre avenir étudiant et professionnel. Les étudiants doivent être encouragés à créer des réseaux nouveaux et à se servir des réseaux existants pour préparer au mieux leur entrée sur le monde du travail. Mon objectif est de mieux préparer d'une part l'arrivée des nouveaux étudiants dans le cursus, et de l'autre la sortie des diplômés.

Nina Guérin, Studentin des binationalen Studiengangs "Sozialwissenschaften" der Universität Stuttgart und des Institut d'études politiques Bordeaux

Julie Hahn, Studentin des trinationalen Studiengangs "Geistes- und Kulturwissenschaften" der Universitäten Mainz, Dijon und Bologna
Ich heiße Julie, studiere seit 2004 Französisch, Englisch und Italienisch (als Erweiterungsfach) an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität und habe seitdem – dank meines trinationalen Studiengangs – ein Jahr lang an der Université de Bourgogne/Dijon (Abschlüsse: DEUG und Licence) und ein Jahr an der Alma Mater - Università degli Studi/Bologna (Abschluss: Laurea triennale) studieren können. Ich hätte mir keinen besseren, abwechslungsreicheren und interessanteren Studiengang als diesen „cursus trinational“ erträumen können und weiß all seine Vorteile zu schätzen. Gerade, weil derartige Studiengänge in Deutschland noch relativ selten sind und weil ich selbst tagtäglich erfahre, was solch ein Programm seinen Studenten/innen für einzigartige Möglichkeiten bietet, würde ich mich sehr darüber freuen, diesen Studiengang auch auf DFH-Ebene repräsentieren und mich somit für ihn stark machen zu können – sodass hoffentlich bald noch mehr Studenten/innen von sich sagen können, dass sie nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei in Europa verteilte Heimat-Unis haben

Anke Hüttmann, Studentin des binationalen Studiengangs "Recht" der Universität Erlangen-Nürnberg und der Université de Rennes 1
mein Name ist Anke Hüttmann und ich studiere seit dem WS 08/09 deutsch-französisches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg und Rennes.
Ich kandidiere als Studierendenvertreterin, weil ich auf Grund meines Studiums die Bedeutung der bilingualen Studiengänge erkennen konnte und durch den Ausbau weiterer Studiengänge diese Erfahrung auch anderen Studenten ermöglichen möchte. Weiterhin möchte ich eine verbesserte Anrechnung der Prüfungssysteme durchsetzen.
Auch werde ich mich dafür einsetzen, dass eure Anregungen und Wünsche an die DFH weitergeleitet werden, damit wir unser Studium bestmöglich gestalten können.
Ich würde mich sehr freuen, mich für euch engagieren zu können und den deutsch-französischen Austausch stärken zu können.

Norma Ludwig, Studentin des binationalen Studiengangs der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Université de Bourgogne
Ich kandidiere für das Amt des Studierendenvertreters um ein Sprachrohr für die Probleme meiner Kommilitonen zu sein und um den deutsch-französischen Austausch stetig zu verbessern. Dabei ist mir der Spracherwerb als Basis und Voraussetzung für den Auslandsaufenthalt besonders wichtig.

Kevin Rautenberg, Student des binationalen Studiengangs der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Université de Bourgogne

Maren Steffens, Studentin des binationalen Studiengangs "Berufsbezogene Mehrsprachigkeit" der Universität Kassel und der Université de Nice
Als Studentin des binationalen Studiengangs „Berufsbezogene Mehrsprachigkeit“ habe ich nun nach meinem Auslandsjahr in Kassel immer wieder festgestellt, was für eine tolle Sache ein deutsch-französischer Studiengang ist. Nicht nur die sprachlichen Kenntnisse werden vertieft, sondern auch ein kultureller Austausch unter den Studenten findet statt. Durch die begrenzte Studierendenzahl unseres Jahrgangs (insgesamt sechs Studierende) wuchs die Gruppe im Laufe des Jahres zu einer „Familie“ zusammen und meisterte das Jahr gemeinsam. Ich würde gerne als Studierendenvertreterin der Geistes- und Sozialwissenschaften wirken, um mich in meinem letzten Studienjahr an meiner Heimatuniversität Nizza noch weiter für die Zusammenarbeit von deutschen und französischen Studierenden einzusetzen, um noch mehr Franzosen für diesen Studiengang begeistern zu können und um eine Verbesserung unseres noch neuen Studiengangs zu bewirken.
