Deutsch-Französische Hochschule verleiht Exzellenzpreise 2015 in Paris

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) und ihre Wirtschaftspartner verleihen am 26. November 2015 ihre Exzellenzpreise in der Residenz des Deutschen Botschafters in Paris. Ausgezeichnet werden herausragende binationale Studienabschlüsse und Promotionsprojekte. Zu der Verleihung haben der Deutsche Botschafter in Paris, Herr Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, und die Präsidentin der DFH, Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem Hochschulbereich eingeladen.

Die Deutsch-Französische Hochschule und ihre Partner zeichnen auch dieses Jahr wieder exzellente Absolventen und Nachwuchswissenschaftler mit Exzellenz- und Dissertationspreisen aus. Insgesamt werden acht Exzellenzpreise, dotiert mit jeweils 1.500 Euro, drei Dissertationspreise, dotiert mit 4.500 Euro, sowie ein Ehrenpreis der Jury verliehen. Die Preise werden von Wirtschaftsakteuren aus unterschiedlichen Branchen finanziert.

Exzellenzpreise 2015

Rund 1.500 Absolventen schließen jährlich erfolgreich ihr von der DFH gefördertes, deutsch-französisches Studium ab. Der Exzellenzpreis für die besten DFH-Absolventen wird seit 2002 auf Initiative des Club des Affaires Saar-Lorraine und der DFH verliehen.
Im Jahr 2015 werden folgende Studenten für ihre hervorragenden deutsch-französischen Studienabschlüsse und ihre fachliche sowie interkulturelle Kompetenz mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet:

  • Alicia Boley, ausgezeichnet im Studienfach „Logistik“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und der Université de Lorraine in Metz. Der Preis wird gefördert von dem Club des Affaires Saar-Lorraine.
  • Jérémy Cochain, ausgezeichnet im Studienfach „Energietechnik und Kraftmaschinen“ an der Technischen Universität Kaiserslautern und der INSA Rouen. Der Preis wird finanziert von dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
  • Emilien Debaene, ausgezeichnet im Studienfach „Maschinenbau, Kraftfahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschafts-, Bioingenieurwesen“ an der Technischen Universität Braunschweig und der Université de Technologie de Compiègne. Der Preis wird gefördert von der Fédération Nationale des Travaux Publics.
  • Carmen Gerstenmeyer, ausgezeichnet im Studiengang „Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ an der Universität des Saarlandes und der Université de Lorraine in Metz. Der Preis wird gefördert von der ASKO Europa Stiftung.
  • Insa Janßen, ausgezeichnet im Studiengang „Betriebswirtschaft/Internationales Management (BIM)“ an der Hochschule Bremen und der KEDGE Business School in Marseille. Der Preis wird finanziert von dem Lions Club Recklinghausen und dem Lions Club de Senlis Trois Forêts.
  • Benjamin Planche, ausgezeichnet im Studiengang „Multimedia, Distributed and Pervasive Secure Systems” an der Universität Passau und der INSA Lyon. Der Preis wird von EDF Deutschland gefördert.
  • Etienne Sprösser, ausgezeichnet im Studiengang „Deutsch-Französische Rechtswissenschaften“ an der Universität zu Köln und der Université Paris 1 – Panthéon-Sorbonne. Der Preis wird gefördert von der Schultze & Braun GmbH.
  • Natalie Welfens, ausgezeichnet im Studiengang „Politikwissenschaften – Affaires Européennes/Affaires Internationales“ an der Freien Universität Berlin und der Sciences Po in Paris. Der Preis wird finanziert von ARTE.

Dissertationspreise 2015

Neben ihren 176 integrierten deutsch-französischen Studienprogrammen fördert die DFH zahlreiche binationale und trinationale Programme im Bereich der Doktorandenausbildung und Forschungsförderung. Seit 2008 vergibt die DFH Dissertationspreise für die besten deutsch-französischen Doktorarbeiten. Ausgezeichnet werden promovierte Forscher, die ihre Promotion im Rahmen eines individuellen Cotutelle de thèse-Verfahrens (binationale Promotion) oder eines Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs erfolgreich abgeschlossen haben.

Mit dem Dissertationspreis 2015 der DFH werden für ihre bemerkenswerten deutsch-französischen Doktorarbeiten ausgezeichnet:

  • Pierre Horn, für seine im Rahmen einer Cotutelle-de-thèse zwischen der Universität des Saarlandes und der Université Paris-Sorbonne – Paris IV im Fachbereich Neuere Geschichte verfasste Dissertation zum Thema „Die Herausforderung der napoleonischen Verwurzelung zwischen Rhein und Maas (1810-1814). Transnationale Studie zur öffentlichen Meinung in Roer (Deutschland), Ourthe (Belgien), Wälder (Luxemburg) und dem Departement Moselle (Frankreich)“. Der Preis wird gefördert von der Association pour l’emploi des cadres (Apec).
  • Iris Julia Bührle, für ihre im Rahmen einer Cotutelle-de-thèse zwischen der Universität Stuttgart und der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 im Fachbereich Literaturwissenschaft verfasste Dissertation zum Thema „Literatur und Tanz: die choreographische Adaption literarischer Werke in Deutschland und Frankreich vom 18. Jahrhundert bis heute“. Der Preis wird finanziert von dem Rotary Club Berlin-Brandenburger Tor und dem Rotary Club de Paris.
  • Harald Weiß, für seine im Rahmen eines Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs zwischen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Université de Strasbourg im Fachbereich Rechtswissenschaften verfasste Dissertation zum Thema „Haft ohne Urteil. Strafprozessuale Freiheitsentziehungen im deutsch-französischen Vergleich“. Der Preis wird finanziert von der Robert Bosch Stiftung.

Den Ehrenpreis der Jury, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, erhält in diesem Jahr:

  • Karima Relizani, für ihre im Rahmen einer Cotutelle-de-thèse zwischen der Freien Universität Berlin und der Université Pierre et Marie Curie – Paris VI im Fachbereich Molekular- und Zellbiologie verfasste Dissertation zum Thema „Die Funktion der Activin-Rezeptor-IIb-vermittelten Signalkaskade in der adulten Skelettmuskulatur“.

In der Überzeugung, dass ein frühzeitiger Austausch für beide Seiten gewinnbringend ist, bringt die DFH mit ihren Preisen grenzüberschreitend tätige Institutionen und Wirtschaftsakteure mit herausragenden, binational und trinational ausgebildeten Hochschulabsolventen und Nachwuchsakademikern in Kontakt.

Preisverleihung

Datum:                Donnerstag, 26. November 2015, um 17:00 Uhr 
Ort:                       Hôtel de Beauharnais (78 rue de Lille, 75007 Paris)

Anmeldungen von Journalisten nimmt Frau Céline Mérat entgegen (merat(at)dfh-ufa.org oder 0681 938 12 189). Dieses Schreiben berechtigt nicht zum Einlass ins Hôtel de Beauharnais.

 

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