{"id":3143,"date":"2016-03-04T10:28:00","date_gmt":"2016-03-04T09:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/bildung-ohne-identitaetsverlust\/"},"modified":"2018-08-29T15:37:41","modified_gmt":"2018-08-29T13:37:41","slug":"bildung-ohne-identitaetsverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/bildung-ohne-identitaetsverlust","title":{"rendered":"BILDUNG OHNE IDENTIT\u00c4TSVERLUST"},"content":{"rendered":"<p>L\u2019EUROPE A BESOIN DE DIVERSIT\u00c9, DE MOBILIT\u00c9 ET DE QUALIT\u00c9<br \/>\nVON PROF. DR.-ING. OTTO THEODOR IANCU, PR\u00c4SIDENT DER DEUTSCH-FRANZ\u00d6SISCHEN HOCHSCHULE<\/p>\n<p>\u201eDER VIELF\u00c4LTIGE EUROP\u00c4ISCHE<br \/>\nHOCHSCHULRAUM BRAUCHT EXZELLENZ\u201c<\/p>\n<p>In Europa vereinen sich L\u00e4nder, deren Einwohner unz\u00e4hlige verschiedene Sprachen sprechen, die kulturell anders gepr\u00e4gt sind, die mit anderen Traditionen und Standards aufgewachsen sind. Und dennoch vereint sie der europ\u00e4ische Nenner, der Anspruch an Tradition, Bildung und Kultur. Die meisten Europ\u00e4er genie\u00dfen bereits eine solide schulische Bildung, sprechen mehrere Sprachen und wachsen in einem multikulturellen Umfeld auf. Eine Ausbildung mit europ\u00e4ischer Ausrichtung ist aufgrund der Diversit\u00e4ten dieser L\u00e4nder heute wichtiger denn je. Nordeurop\u00e4ische L\u00e4nder haben eine angels\u00e4chsische Pr\u00e4gung. Sie kommen sich in den Bildungsstandards sehr nahe und verstehen sich sprachlich, auch \u00fcber die englische Sprache, gut. S\u00fcd-, Mittel- und Osteuropa geh\u00f6ren zu verschiedenen Kulturkreisen. In diesem Gebiet gibt es gro\u00dfe Unterschiede in der Sprache, den Bildungssystemen und der Lebenseinstellung. Die Einf\u00fchrung von \u201eeurop\u00e4ischen Standards\u201c ist bildungsbezogen und wird von der Europ\u00e4ischen Union stark vorangetrieben. Die nationale Umsetzung l\u00e4uft allerdings unterschiedlich ab. In Deutschland liegt die Bildungshoheit bei den Bundesl\u00e4ndern. In Frankreich und anderen europ\u00e4ischen Staaten wird sie national bestimmt und koordiniert. Bildungsstandards sind im Bereich der allgemeinen Bildung leichter zu definieren und zu kontrollieren als im Bereich der beruflichen Bildung. Letztere wird st\u00e4rker vom Bedarf der Unternehmen bestimmt.<\/p>\n<p>Um die Mobilit\u00e4t in diesem Bereich zu erh\u00f6hen, haben die deutsche und franz\u00f6sische Regierung ein erfolgreiches deutsch-franz\u00f6sisches Austauschprogramm in der beruflichen Bildung etabliert. Die Mobilit\u00e4tsprogramme des Deutsch-Franz\u00f6sischen Jugendwerkes tragen ma\u00dfgeblich zum Jugendaustausch und zu Begegnungen bei. Binationale Schulabschl\u00fcsse wie das AbiBac sind heute m\u00f6glich, stellen aber besondere Anforderungen an die Beteiligten. Im Bereich der Hochschulbildung hat die Mobilit\u00e4t der Studierenden in Europa seit Beginn des Bologna-Prozesses zugenommen. Ein Grund daf\u00fcr ist die Einf\u00fchrung des einheitlichen European Credit Transfer Systems (ECTS). Dadurch werden die Studienleistungen transparenter dargestellt und die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen vereinfacht. Mobilit\u00e4t gelingt dort am besten, wo sie Bestandteil des Curriculums ist und \u00fcber einen Austausch mit einer Partnerhochschule erfolgt. Noch besser und qualitativ wertvoller ist ein integrierter binationaler Studiengang. Hierzu haben die deutschen und franz\u00f6sischen Regierungen durch die Gr\u00fcndung der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule eine einmalige strukturierte binationale Ausbildungsmodalit\u00e4t auf hohem Niveau etabliert. Der Schl\u00fcssel zum nachhaltigen Erfolg liegt in dem zu Grunde liegenden und st\u00e4ndig weiterentwickelten Qualit\u00e4tssicherungssystem und der nachhaltigen binationalen F\u00f6rderung. Es ist eine Bildungsform, welche aufgrund der hohen Anforderungen Qualit\u00e4t abverlangt und produziert. Der europ\u00e4ische Bildungsraum braucht Vielfalt, Mobilit\u00e4t und Qualit\u00e4t, um international bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>4 OCTOBRE 2011 | <a href=\"http:\/\/www.parisberlinmag.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.parisberlinmag.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/app\/uploads\/2016\/03\/carte_blanche_paris-berlin_01.pdf\">Zu dem Artikel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie hier das Vorwort des Pr\u00e4sidenten der DFH, das im Magazin Paris-Berlin erschienen ist.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[72],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3143"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3143"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10617,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3143\/revisions\/10617"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}