{"id":3191,"date":"2017-11-09T14:27:43","date_gmt":"2017-11-09T13:27:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/weimarer-rendez-vous-mit-der-geschichte\/"},"modified":"2018-08-29T12:23:00","modified_gmt":"2018-08-29T10:23:00","slug":"weimarer-rendez-vous-mit-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/weimarer-rendez-vous-mit-der-geschichte","title":{"rendered":"WEIMARER RENDEZ-VOUS MIT DER GESCHICHTE"},"content":{"rendered":"<p><strong>AUF AUGENH\u00d6HE?! BEZIEHUNGSGESCHICHTE(N)<\/strong><br \/>\n<strong>08.-12. NOV 2017<\/strong><\/p>\n<p>Ein Blick in die Nachrichten dieser Tage l\u00e4sst vermehrt das Gef\u00fchl aufkommen: Unsere umfassend vernetzte Welt scheint aus den Fugen. Die Kriege, sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Krisen der Welt haben nicht (mehr) nur lokale Bedeutung, sondern gehen uns alle an. Fl\u00fcchtlinge, Klimawandel, W\u00e4hrungskrisen, Brexit, Trump, das Aufbl\u00fchen populistischer Str\u00f6mungen und die schleichende Wiederkehr autokratischer Regierungsformen sind nur einige der Dauerthemen. Wer begegnet wem eigentlich noch auf Augenh\u00f6he? Staatsm\u00e4nner verweigern das bilaterale Gespr\u00e4ch oder \u00fcberformen es mit nichtssagenden Gesten. Menschen f\u00fchlen sich vom politischen Leben ausgeschlossen und ziehen sich ins Private zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2017 fragt ausgehend von diesen oft alarmistischen Wahrnehmungen, wie Beziehungen politischer, wirtschaftlicher, sozialer und \u00f6kologischer Art in Geschichte (und Gegenwart) untereinander, gegeneinander, mit- und zueinander agieren. Unsere Welt ist &#8211; nicht allein durch unser sich fundamental ver\u00e4nderndes Kommunikationsverhalten &#8211; komplexer geworden. Auch die globalen politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen tragen ihren Teil dazu bei. Einfache Antworten gibt es nicht, auch wenn so mancher Politiker, Aktivist und Stammtischexperte uns das glauben machen will. Wie in vielen Zusammenh\u00e4ngen und gerade hier ist der Blick in die Geschichte hilfreich und von h\u00f6chster Dringlichkeit. Denn nur allzu h\u00e4ufig sind die Ursachen und Entwicklungen aktueller Ph\u00e4nomene in der Vergangenheit zu suchen und der Blick in die Geschichte kann manche Alltagsdiagnose relativeren und auf diese Weise \u00c4ngste nehmen. In jedem Fall aber ist er ein Erkenntnisgewinn zum Verst\u00e4ndnis der Gegenwart.<\/p>\n<p>Ausgehend von den Beziehungen und Verflechtungen unserer Zeit werden wir gezielte Fragen an die Vergangenheit stellen und die n\u00f6tigen historischen Zwischenb\u00f6den zu ihrem Verst\u00e4ndnis einziehen. Der Blick reicht dabei von der Antike bis zur Zeitgeschichte und in die j\u00fcngste Gegenwart. Welche sozialen Beziehungen sind n\u00f6tig, um die Demokratie zu gew\u00e4hrleisten? Wie waren diese im antiken Griechenland als Wiege der Demokratie gestaltet? Wie waren die internationalen Beziehungen in Zeiten des Kalten Krieges ausgestaltet? Welche Geschichte(n) verbinden die L\u00e4nder des Weimarer Dreiecks Frankreich, Deutschland und Polen? Welchen Einfluss haben Twitter, Facebook und Co auf unsere Kommunikation und gab es jemals vergleichbare Ph\u00e4nome? Dabei weiten wir den Blick nicht nur epochal sondern auch geografisch und betrachten andere Weltregionen au\u00dferhalb Europas. Wie vielschichtig vermeintlich klare Machtkonstellationen beispielsweise zwischen den Kolonialm\u00e4chten und Afrika waren und welche Auswirkungen wir hiervon heute noch sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter: <a href=\"http:\/\/www.weimarer-rendezvous.de\/start.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.weimarer-rendezvous.de\/start.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte befragt in seinem 9. Jahr die historischen und aktuellen Dimensionen gesellschaftlicher Beziehungen nach ihrer &#8220;Augenh\u00f6he&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[72],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3191"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3191"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10531,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3191\/revisions\/10531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}