{"id":3215,"date":"2000-11-21T10:12:26","date_gmt":"2000-11-21T09:12:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/aktuelle-statistik-der-dfh\/"},"modified":"2019-01-17T18:34:52","modified_gmt":"2019-01-17T17:34:52","slug":"aktuelle-statistik-der-dfh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/aktuelle-statistik-der-dfh","title":{"rendered":"Aktuelle Statistik der DFH"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 21. November 2000<\/p>\n<p>Die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule (DFH) hat<b> die aktuelle Statistik \u00fcber ihre <\/b>Stipendiaten ver\u00f6ffentlicht. Derzeit belegen rund 3000 Studierende einen deutsch-franz\u00f6sischen Studiengang unter dem Dach der DFH. Etwa die H\u00e4lfte von ihnen &#8211; insgesamt 1356 &#8211; erhalten von der DFH ein Stipendium. Die finanzielle Unterst\u00fctzung von maximal 307 Euro steht denjenigen zu, die ihre Auslandsphase an der jeweiligen Partnerhochschule absolvieren. Die F\u00f6rdersumme reduziert sich, wenn andere finanzielle Hilfen in Anspruch genommen werden wie etwa Baf\u00f6g, Stiftungsgelder oder Zusch\u00fcsse aus dem Erasmus-Programm der EU.<\/p>\n<p>Stipendiaten nach Bundesl\u00e4ndern und Regionen<\/p>\n<p>Den derzeit h\u00f6chsten Anteil an Stipendiaten weisen die Hochschulen in Baden-W\u00fcrttemberg auf. 24 % der von der DFH vergebenen Stipendien flie\u00dfen an Studierende der acht Hochschulen in Baden-W\u00fcrttemberg, die mit franz\u00f6sischen Hochschule kooperieren und die Kriterien f\u00fcr einen integrierten Studiengang der DFH erf\u00fcllen. Die Stipendiaten in diesem Bundesland verteilen sich auf insgesamt 21 deutsch-franz\u00f6sische Studienprogramme.<\/p>\n<p>Mit 19 % liegen die zehn Partnerhochschulen der DFH in Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Sie verteilen sich auf 15 binationale Programme. Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen Bayern (11 %, f\u00fcnf Partnerhochschulen, zehn Programme), das Saarland (9,9 %, zwei Partnerhochschulen, neun Programme) und Berlin (9,7 %, drei Partnerhochschulen, sieben Programme).<\/p>\n<p>Sehr wenige deutsch-franz\u00f6sische Studieng\u00e4nge unter dem Dach der DFH gibt es in den neuen Bundesl\u00e4ndern mit Ausnahme von Sachsen. In Hamburg und Schleswig-Holstein hat die DFH keine Partnerhochschulen. Dies m\u00f6chten die Verantwortlichen der binationalen Hochschule m\u00f6glichst bald \u00e4ndern und sich intensiv um Programme und Partnerhochschulen in diesen Regionen bem\u00fchen. Einige binationale Programme erhalten von der DFH keine Stipendienleistungen, da die Studieng\u00e4nge noch im Aufbau sind und sich noch keine Studierenden in der Auslandsphase befinden. Hier gew\u00e4hrt die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule Anschubfinanzierungen.<\/p>\n<p>In Frankreich ist eine starke Konzentration in der Region Ile de France zu verzeichnen. Fast 50 % aller Stipendien wurden an Studierende der 23 Partnerhochschulen in und um Paris vergeben (31 deutsch-franz\u00f6sische Studienprogramme). 15 % der Stipendiaten studieren in der Region Rh\u00f4ne-Alpes (acht Partnerhochschulen, 14 Programme), 11 % im Elsass (drei Partnerhochschulen, neun Programme) und 7 % in Lothringen (drei Partnerhochschulen, 16 Programme).<\/p>\n<p>Stipendiaten nach Fachrichtungen<\/p>\n<p>Bei den deutschen Studierenden ist das Interesse an den binationalen Studieng\u00e4ngen im Bereich Wirtschaftswissenschaften besonders hoch. 34% der von der DFH gef\u00f6rderten Studentinnen und Studenten belegen ein wirtschaftswissenschaftliches Studienfach. An zweiter Stelle liegen die Ingenieurwissenschaften mit 25 %, mit 17% liegen die Rechtswissenschaften gleich auf mit den Geistes- und Kulturwissenschaften. F\u00fcr Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften konnten sich nur 5 % der Studierenden entscheiden. Das Interesse an Ingenieurwissenschaften scheint bei den franz\u00f6sischen Studierenden st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt zu sein. 38% der Studenten belegen ein ingenieurwissenschaftliches Fach, 29% ein wirtschaftswissenschaftliches Studienfach, 14 % Rechtswissenschaften und 11% Geistes- und Sozialwissenschaften.<\/p>\n<p>Verteilung M\u00e4nner und Frauen<\/p>\n<p>Der Frauenanteil in binationalen Studieng\u00e4ngen ist sehr ausgewogen. Er liegt bei den derzeitigen Stipendiaten bei 49 %. Analog dazu liegt der Anteil der m\u00e4nnlichen Studierenden bei 51 %.<\/p>\n<p>Nationalit\u00e4ten<\/p>\n<p>Die weitaus meisten der 1300 Stipendiaten der DFH kommen aus Deutschland und Frankreich. Neben Europ\u00e4ern belegen auch einige Studenten aus Afrika und Asien einen binationalen Studiengang unter dem Dach der DFH. Zur Zeit sind insgesamt 12 Nationalit\u00e4ten vertreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 21. November 2000 Die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule (DFH) hat die aktuelle Statistik \u00fcber ihre Stipendiaten ver\u00f6ffentlicht. Derzeit belegen rund 3000 Studierende einen deutsch-franz\u00f6sischen Studiengang unter dem Dach der DFH. Etwa die H\u00e4lfte von ihnen &#8211; insgesamt 1356 &#8211; erhalten von der DFH ein Stipendium. 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