{"id":3218,"date":"2001-01-24T10:18:25","date_gmt":"2001-01-24T09:18:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/konstituierende-mitgliederversammlung-der-dfh\/"},"modified":"2019-01-17T18:33:00","modified_gmt":"2019-01-17T17:33:00","slug":"konstituierende-mitgliederversammlung-der-dfh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/konstituierende-mitgliederversammlung-der-dfh","title":{"rendered":"Konstituierende Mitgliederversammlung der DFH"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 24. Januar 2001<\/p>\n<p>25 deutsche und 25 franz\u00f6sische Hochschulen sind Mitglieder der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule (DFH). Dies gab Gr\u00fcndungspr\u00e4sident Prof. Dr. Jean David im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, 24. Januar 2001, in Saarbr\u00fccken bekannt. Die konstituierende Versammlung der Mitgliedshochschulen hatte zuvor im Saarbr\u00fccker Schloss stattgefunden. Vertreter der 50 Hochschulen waren zu diesem Anlass aus ganz Deutschland und Frankreich nach Saarb\u00fccken gekommen. Die Entwicklung der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule und ein Erfahrungsaustausch standen im Vordergrund dieser ersten Mitgliederversammlung.<\/p>\n<p>Bedingungen zur Aufnahme als Mitglied<\/p>\n<p>Die Aufnahme als Mitglied der DFH setzt die erfolgreiche Durchf\u00fchrung mindestens eines den Kriterien der DFH entsprechenden gemeinsamen deutsch-franz\u00f6sischen Studienprogramms oder eines gemeinsamen Graduiertenkollegs voraus. Alle aufgenommen Hochschulen zeichnen sich dadurch aus, dass die von ihnen angebotenen binationalen Studieng\u00e4nge zu einem doppelten Abschluss f\u00fchren. Die Studienleistungen sowie die Studiendauer m\u00fcssen gleichwertig auf beide Hochschulen verteilt sein. Der Studienaufenthalt an der Partnerhochschule sollte in der Regel drei Semester betragen. Dabei m\u00fcssen mindestens f\u00fcnf deutsche und f\u00fcnf franz\u00f6sische Studierende in einer Jahrgangsgruppe vertreten sein. Daneben erwartet die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule von ihren Partnern eine gemeinsame &#8211; an den jeweiligen Studienstandorten g\u00fcltige &#8211; Studien- und Pr\u00fcfungsordnung. Einige binationale Studieng\u00e4nge, die derzeit von der DFH gef\u00f6rdert werden, erf\u00fcllen diese Voraussetzungen noch nicht komplett. Deshalb sind sie willkommene Partnerhochschulen der DFH, die perspektivisch ebenfalls Mitglied werden k\u00f6nnen. Die Mitgliedschaft wird nach f\u00fcnf Jahren evaluiert und kann bei Fortgeltung der Kriterien verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>Die Mitgliederversammlung &#8211; ein Organ der DFH<\/p>\n<p>Mit der Aufnahme als Mitglied in die DFH erhalten die Hochschulen Stimmrecht in der Versammlung der Mitgliedshochschulen. Diese ist neben dem Hochschulrat und dem Pr\u00e4sidium ein Organ der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule. Der Hochschulrat der DFH legt die Leitlinien fest und ist parit\u00e4tisch binational zusammengesetzt. Die Versammlung der Mitgliedshochschulen besteht aus je einem Vertreter der Mitgliedshochschulen. Pr\u00e4sident\/in und Vizepr\u00e4sident\/in, ein\/e Deutsche\/r und ein\/e Franzose\/in, werden von der Versammlung der Mitgliedshochschulen auf Vorschlag des Hochschulrates gew\u00e4hlt. Eine der n\u00e4chsten Aufgaben der Mitgliedsversammlung wird die Wahl des\/der k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten\/in und des\/der Vizepr\u00e4sidenten\/in sein. Die Wahl ist voraussichtlich im Juni 2001. Zur Zeit sind Prof. Dr. Jean David (Metz) als Gr\u00fcndungspr\u00e4sident und Prof. Dr. Helene Harth (Potsdam) als Gr\u00fcndungsvizepr\u00e4sidentin im Amt.<\/p>\n<p>Die DFH &#8211; Aufgaben und Ziele<\/p>\n<p>Die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule wurde 1997 durch ein Regierungsabkommen gegr\u00fcndet (\u201eAbkommen von Weimar\u201c). Das Abkommen legt die juristischen Grundlagen f\u00fcr diese supranationale Hochschuleinrichtung fest und definiert die Organe sowie die Aufgaben der Hochschule. Die Vereinbarung \u00fcber die Gr\u00fcndung der DFH ist im September 1999 in Kraft getreten. Die DFH ist ein Verbund von Mitgliedshochschulen. Ihr Campus ist dezentral organisiert.<\/p>\n<p>Zu den grunds\u00e4tzlichen Aufgaben der Deutsch Franz\u00f6sischen Hochschule z\u00e4hlt das Initiieren, Koordinieren und Finanzieren von Studieng\u00e4ngen zwischen deutschen und franz\u00f6sischen Partnerhochschulen. Zur Zeit f\u00f6rdert die DFH rund 100 binationale Studienprogramme. 3000 Studierende belegen unter dem Dach der DFH einen binationalen Studiengang in Deutschland und Frankreich, die H\u00e4lfte von ihnen erh\u00e4lt von der DFH ein Stipendium.<\/p>\n<p>Das erste Jahr des Aufbaus sei, so Pr\u00e4sident David, vor allem durch eine Anpassungsphase gekennzeichnet gewesen. Die Vorg\u00e4ngereinrichtungen der DFH, das Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschulkolleg und das CFAES, zeichneten sich durch eine andere &#8211; jeweils nationale &#8211; Finanzierungsregelung aus. Die deutschen Hochschulen h\u00e4tten f\u00fcr ihre deutsch-franz\u00f6sischen Studieng\u00e4nge deutlich mehr finanzielle Mittel zur infrastrukturellen Unterst\u00fctzung erhalten als ihre franz\u00f6sischen Partnerhochschulen. Die DFH als integrierende Hochschule k\u00f6nne ihre Partnerhochschulen nur gleich behandeln. \u201eDiese schrittweise Ann\u00e4herung hin zu einer ausgeglichenen Verteilung der finanziellen Mittel aus dem gemeinsamen binationalen Haushalt hat nicht \u00fcberall Begeisterung ausgel\u00f6st\u201c, betonte David. Hinzu k\u00e4me das einige Studieng\u00e4nge die Kriterien der DFH nicht erf\u00fcllten und \u00fcberhaupt nicht mehr gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>\u201eUnsere wichtigste Aufgabe f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre wird jedoch die Entwicklung eines in Deutschland und Frankreich anerkannten binationalen Abschlusses sein, n\u00e4mlich das Diplom der DFH\u201c, so David Daneben werde sich die supranationale Hochschule auch im Bereich Erstausbildung, Weiterbildung, F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Forschung engagieren und hierf\u00fcr zukunftsorientierte Projekte entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochschulvertreter aus ganz Deutschland und Frankreich kamen ins Saarbr\u00fccker Schloss<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[109],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3218"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3218"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13455,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3218\/revisions\/13455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}