{"id":3237,"date":"2001-09-07T11:20:57","date_gmt":"2001-09-07T09:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/ein-viertel-jahrhundert-im-dienst-der-deutsch-franzoesischen-beziehungen\/"},"modified":"2019-01-17T18:00:51","modified_gmt":"2019-01-17T17:00:51","slug":"ein-viertel-jahrhundert-im-dienst-der-deutsch-franzoesischen-beziehungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/ein-viertel-jahrhundert-im-dienst-der-deutsch-franzoesischen-beziehungen","title":{"rendered":"Ein Viertel Jahrhundert im Dienst der deutsch-franz\u00f6sischen Beziehungen"},"content":{"rendered":"<p>07. September 2001<\/p>\n<p>Er gilt als der Vater der institutionellen deutsch-franz\u00f6sischen Hochschulbeziehungen: Jean David. Am kommenden Freitag, den 14. September 2001, verabschieden Vertreter der deutschen und franz\u00f6sischen Regierung den Gr\u00fcndungspr\u00e4sidenten der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule (DFH) im Rahmen eines Festaktes auf dem Saarbr\u00fccker Halberg. Gleichzeitig werden Helene Harth als Pr\u00e4sidentin und Christian Autexier als Vizepr\u00e4sident der DFH in ihr Amt eingef\u00fchrt. Das neue Pr\u00e4sidium wurde im Juni dieses Jahres von der Versammlung der Mitgliedshochschulen gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mit der Verabschiedung von Jean David, der im April 1999 vom franz\u00f6sischen Erziehungsminister Claude Allegre zum Gr\u00fcndungspr\u00e4sidenten der ersten binationalen Hochschule ernannt worden war, findet die Gr\u00fcndungsphase der DFH ihren Abschluss.<\/p>\n<p>Jean David wurde 1932 in Argenteuil geboren. Als \u201e\u00e9l\u00e8ve der Ecole Normale Sup\u00e9rieure&#8221; in Saint-Cloud studierte er Germanistik an der Sorbonne und in M\u00fcnchen. Dort lernte er auch seine aus Lothringen stammende Frau Josette kennen. Das Ehepaar David hat drei Kinder und sieben Enkelkinder.<\/p>\n<p>Nach dem Studium unterrichtete David zun\u00e4chst am \u00ab Lyc\u00e9e de Gar\u00e7ons de Metz \u00bb bevor er 1962 als Dozent f\u00fcr Linguistik der deutschen Sprachezur Universit\u00e4t Nancy wechselte. Der gr\u00f6\u00dfte Teil seiner wissenschaftlichen Publikationen, darunter seine Habil-Schrift, befasst sich mit den Beziehungen zwischen logischen Modellen und nat\u00fcrlicher Sprache. Diesem Thema war auch das \u201eCentre d\u2019Analyse syntaxique&#8221; gewidmet, das er 1969 an der Universit\u00e4t Metz gr\u00fcndete, an der er nun als Professor lehrte. Neben T\u00e4tigkeiten in zahlreichen Gremien war Jean David ma\u00dfgeblich an der Gr\u00fcndung des Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschulinstituts (DFHI) beteiligt. Das 1978 auf der Basis eines Regierungsabkommens entstandene DFHI\/ISFATES \u2013 einer nach wie vor erfolgreichen Einrichtung der Universit\u00e4t Metz und der Fachhochschule des Saarlandes \u2013 bot erstmals integrierte binationale Studieng\u00e4nge an, die zu einem doppelten Abschluss f\u00fchrten. Insgesamt neun Jahre, von 1979 bis 1988, war der Germanistik-Professor Pr\u00e4sident der Uni Metz. Anfang bis Mitte der 90er Jahre war David auch Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident des Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschulkollegs. Dieses bot binationale Studieng\u00e4nge haupts\u00e4chlich in Ingenieurwissenschaften an und wurde mit der Gr\u00fcndung der DFH aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndungsphase der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule bedeutete f\u00fcr Jean David sicherlich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung, all seine binationalen Erfahrungen einzusetzen. \u00dcber ein Viertel-Jahrhundert war der 69j\u00e4hrige im Dienste der deutsch-franz\u00f6sischen Hochschulbeziehungen t\u00e4tig. Auf die vielfach gestellte Frage, ob er denn nun endg\u00fcltig in den Ruhestand gehe, antwortet er: \u201eEine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehme ich nicht mehr, aber ich werde mich auch k\u00fcnftig f\u00fcr die deutsch-franz\u00f6sischen Beziehungen engagieren. Dies ist mir eine Herzensangelegenheit.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschied von Jean David &#8211; Amtseinf\u00fchrung des neuen DFH-Pr\u00e4sidiums<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[109],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3237"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3237"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13437,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3237\/revisions\/13437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}