{"id":3255,"date":"2002-05-08T16:47:42","date_gmt":"2002-05-08T14:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2001\/"},"modified":"2019-01-17T17:46:05","modified_gmt":"2019-01-17T16:46:05","slug":"deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2001","title":{"rendered":"Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule &#8211; Jahresbericht 2001"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 8. Mai 2002<\/p>\n<p>\u201eWir haben im Jahr 2001 die Gr\u00fcndungsphase der DFH abgeschlossen und gleichzeitig damit begonnen, uns neuen Aufgaben zu widmen\u201c. Mit diesen Worten fasst Helene Harth \u2013 Pr\u00e4sidentin der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule &#8211; die Arbeit der binationalen Hochschule im Jahr 2001 zusammen. Anfang Mai hat die DFH ihren Jahresbericht 2001 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Der Gesamthaushalt f\u00fcr das vergangene Jahr betrug rund 8 Millionen \u00a4, davon flossen 90 % in die Finanzierung von binationalen Studienprogrammen sowie in die Graduierten- und Forschungsf\u00f6rderung. Die Verwaltungskosten f\u00fcr das Generalsekretariat in Saarbr\u00fccken betrugen nur 738.000 \u00a4. \u201eDie wachsenden Aufgaben der Hochschule wurden auch im Jahr 2001 mit einem bescheidenen Personalbestand bew\u00e4ltigt. Die Kosten der Verwaltung liegen mit nur 10% des Gesamthaushaltes weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Einrichtungen,\u201c betonte Helene Harth.<\/p>\n<p><b>Abschluss der Gr\u00fcndungsphase \u2013 Komplettierung der Organe<\/b><\/p>\n<p>Organe der DFH sind Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident, der Hochschulrat, der die politischen Leitlinien bestimmt, und die Versammlung der Mitgliedshochschulen.<\/p>\n<p>Die Vertreter der Mitgliedshochschulen w\u00e4hlten am 19. Juni 2001 erstmals das Pr\u00e4sidium der DFH. Die bisherige Gr\u00fcndungsvizepr\u00e4sidentin, Prof. Dr. Helene Harth, \u00fcbernahm das Amt der Pr\u00e4sidentin als Nachfolgerin von Gr\u00fcndungspr\u00e4sident Jean David. Der Jurist Prof. Dr. Christian Autexier wurde neuer Vizepr\u00e4sident der binationalen Hochschule.<\/p>\n<p>Im Mai 2001 hatte der Hochschulrat gem\u00e4\u00df den Bestimmungen des Weimarer Abkommens einen wissenschaftlichen Beirat eingesetzt. Dieser Beirat hat beratenden Charakter. Er wird insbesondere zu Fragen der Studien- und Forschungsprogramme sowie zur Verleihung von Abschl\u00fcssen durch die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule geh\u00f6rt. Insgesamt 16 Vertreter deutscher und franz\u00f6sischer Hochschulen sind Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats.<\/p>\n<p><b>Abschluss der Gr\u00fcndungsphase \u2013 Diversifizierung der Programme<\/b><\/p>\n<p>Die Anzahl der Doppeldiplom-Studieng\u00e4nge unter dem Dach der DFH hat sich so von 69 im Jahr 1999 auf 104 in 2001 erh\u00f6ht und damit fast verdoppelt. Insgesamt belegen 3.139 Studierende einen integrierten DFH-Studiengang. Die Anzahl der als Partner und Mitglieder der DFH an der Konzeption, der Gestaltung und Betreuung der Studieng\u00e4nge Beteiligten ist inzwischen auf 174 angewachsen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des akademischen Studienjahres 2001-02 f\u00f6rderte die DFH erstmals auch f\u00fcnf binationale Aufbaustudieng\u00e4nge (Masterstudieng\u00e4nge), die sich auf den zweiten Studienabschnitt beziehen und somit ein weiterf\u00fchrendes Angebot nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss darstellen. Im Jahr 2001 betrug der Programmhaushalt der DFH 5.500.000 \u00a4 und ist damit der gr\u00f6\u00dfte Ausgabenbereich im Haushalt der Hochschule.<\/p>\n<p>Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang war die Tatsache, dass es der DFH gegen Ende des Jahres 2001 gelungen ist, den Mobilit\u00e4tszuschuss einheitlich zu regeln. Studierende, die in einem integrierten Studiengang unter dem Dach der DFH eingeschrieben sind, erhalten eine Mobilit\u00e4tsbeihilfe von 307 \u00a4 pro Monat f\u00fcr die Auslandsphase ihres binationalen Studiums. Die franz\u00f6sischen Studierenden waren allerdings im Vorteil, da ihnen die Mobilit\u00e4tsbeihilfe der DFH nicht auf ihre einkommensabh\u00e4ngigen franz\u00f6sischen Studienbeihilfen angerechnet wurde. F\u00fcr die Deutschen war die Situation bislang deutlich ung\u00fcnstiger. Der Betrag von 307 \u00a4 verringerte sich auf 51 \u00a4, sobald ein Student BAf\u00f6G erhielt. Auf Initiative der DFH und mit Unterst\u00fctzung des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung sowie aller 16 Bundesl\u00e4nder konnte diese Ungleichbehandlung beendet werden. Die Mobilit\u00e4tsbeihilfe wird nicht mehr auf das BAf\u00f6G angerechnet.<\/p>\n<p><b>Abschluss der Gr\u00fcndungsphase \u2013 Diversifizierung der Aufgaben<\/b><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung binationaler Studieng\u00e4nge ist nur eine der Aufgaben, die das Weimarer Abkommen der ersten binationalen Hochschule der Welt aufgetragen hat.<\/p>\n<p>Im zweiten Jahr ihres Bestehens konnten zunehmend weitere Aufgaben einer Hochschule erf\u00fcllt werden, vor allem im Bereich der Graduiertenf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Das Pilotprojekt der DFH mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung f\u00fcr gemeinsame deutsch-franz\u00f6sische Promotionsverfahren deutscher Promovenden wird nach einer dreij\u00e4hrigen erfolgreichen Erprobungsphase nun als Teil des internationalen F\u00f6rderprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bei diesem institutionalisiert und auf alle L\u00e4nder ausgedehnt. Von 1999 bis 2001 wurden insgesamt 42 binationale Promotionsvorhaben von der DFH aus Mitteln der Bosch Stiftung gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Zum akademischen Jahr 2001\/2002 konnten erstmals auch drei deutsch-franz\u00f6sische Graduiertenkollegs unter das Dach der DFH treten und gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Daneben konnten durch Ausschreibungen und damit verbundene finanzielle F\u00f6rderungen auch Projekte im Bereich \u201etelekommunikative Vernetzung\u201c und im Forschungsbereich verwirklicht werden.<\/p>\n<p><b>Jobb\u00f6rse online und Deutsch-Franz\u00f6sisches Forum<\/b><\/p>\n<p>Die online-Jobb\u00f6rse der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule \u2013 seit November 2001 auf den Internetseiten installiert &#8211; ist ein Service f\u00fcr die \u00fcber 3000 Studierenden, Absolventen und Doktoranden, die bei der DFH eingeschrieben sind. Die online-Jobb\u00f6rse ist aber auch ein Service f\u00fcr alle Unternehmen und Institutionen, die auf der Suche nach hochqualifizierten, international einsetzbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind.<\/p>\n<p>Das einmal j\u00e4hrlich stattfindende Deutsch-Franz\u00f6sische Forum ist eine Initiative der DFH. Es bietet eine Kontaktm\u00f6glichkeit zwischen Sch\u00fclern, Studierenden, Absolventen und der Wirtschaft bzw. den Hochschulen. Die deutsch-franz\u00f6sische Studien- und Jobmesse richtet sich an alle, die im deutsch-franz\u00f6sischen Kontext studieren und arbeiten m\u00f6chten. Das Deutsch-Franz\u00f6sische Forum hatte bereits mit gro\u00dfem Erfolg in Metz (1999), Saarbr\u00fccken (2000) und in Strasburg (2001) stattgefunden.<\/p>\n<p><b>Ausblick<\/b><\/p>\n<p>Die DFH wird in den kommenden Jahren gezielt Nachwuchsforscher unterst\u00fctzen. Dabei spielen im Jahr 2002 zwei Projekte, die die DFH gemeinsam mit der franz\u00f6sischen Botschaft durchf\u00fchrt, eine zentrale Rolle: die europ\u00e4ische deutsch-franz\u00f6sische Sommeruniversit\u00e4t (Zielgruppe Nachwuchswissenschaftler im doc- und post-doc-Bereich) und sogenannte deutsch-franz\u00f6sische ateliers (Zielgruppe Nachwuchswissenschaftler im post-doc-Bereich aus allen Fachbereichen, schwerpunktm\u00e4\u00dfig Geistes- und Sozialwissenschaften).<\/p>\n<p>Ziel ist es, deutschen und franz\u00f6sischen Nachwuchswissenschaftlern Foren zu bieten, um aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen der Forschung interdisziplin\u00e4r zu diskutieren und gemeinsam deutsch-franz\u00f6sische Projekte zu entwickeln.<\/p>\n<p>Der Jahresbericht 2001 kann kostenlos bei der DFH angefordert werden unter:<\/p>\n<p>Tel.: + 49 (0) 681 501 1376 oder Mail:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwaltungskosten auch in 2001 bei nur 10 % des Gesamthaushaltes<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[109],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3255"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3255"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13429,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3255\/revisions\/13429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}