{"id":3273,"date":"2003-05-07T16:47:43","date_gmt":"2003-05-07T14:47:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2002\/"},"modified":"2019-03-01T09:33:06","modified_gmt":"2019-03-01T08:33:06","slug":"deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/deutsch-franzoesische-hochschule-jahresbericht-2002","title":{"rendered":"Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule &#8211; Jahresbericht 2002"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 07. Mai 2003<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule (DFH), Helene Harth, pr\u00e4sentierte am Mittwoch, 7. Mai 2003, gemeinsam mit Vizepr\u00e4sident Christian Autexier der \u00d6ffentlichkeit den Jahresbericht 2002. \u201eDie Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule ist ihrem Ziel, eine Expertenfunktion f\u00fcr deutsch-franz\u00f6sische Hochschulbeziehungen zu \u00fcbernehmen, in vielfacher Weise gerecht geworden\u201c, so die Pr\u00e4sidentin. \u201eUnsere Kernaufgabe &#8211; das Initiieren, Koordinieren und Finanzieren von binationalen Studieng\u00e4ngen &#8211; hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Daneben konnten wir zahlreiche Projekte im Graduierten- und Forschungsbereich erfolgreich umsetzen.\u201c<br \/>\nDer Gesamthaushalt der DFH f\u00fcr das Jahr 2002 betrug 7,7 Millionen \u20ac, davon flossen wie schon in den Vorjahren rund 90 % in die Finanzierung von binationalen Studienprogrammen sowie in die Graduierten- und Forschungsf\u00f6rderung.<br \/>\n\u201eDie Kosten f\u00fcr Verwaltung und Personal liegen mit unter 10% des Gesamthaushaltes nach wie vor unter dem Durchschnitt vergleichbarer Einrichtungen\u201c, betonte Helene Harth.<\/p>\n<p>A. Das Jahr der Konsolidierung \u2013 Ausbau der integrierten Studieng\u00e4nge<\/p>\n<p>Fast 4000 Studierende sind zum Studienjahr 2002\/2003 unter dem Dach der DFH eingeschrieben, verteilt auf 114 Studieng\u00e4nge (108 grundst\u00e4ndige und 6 Masterstudieng\u00e4nge). Die Hochschule verzeichnete 17 neue Studienprogramme und 25 % mehr Studierende als im Vorjahr. Insgesamt 133 deutsche und franz\u00f6sische Hochschulen kooperieren mit der DFH. Im Jahr 2002 betrug das Budget f\u00fcr die integrierten Studieng\u00e4nge 6,5 Millionen \u20ac und ist damit der gr\u00f6\u00dfte Ausgabenbereich im Haushalt der Hochschule.<br \/>\nZum Studienjahr 2003\/2004 wird sich die Anzahl der integrierten Studieng\u00e4nge und der Partnerhochschulen weiter erh\u00f6hen; voraussichtlich auf 120 integrierte Studieng\u00e4nge (grundst\u00e4ndige Studieng\u00e4nge und Masterstudieng\u00e4nge).<\/p>\n<p>Trinationale Studieng\u00e4nge<\/p>\n<p>\u201eUnsere Erfahrungen in der Ausgestaltung, Durchf\u00fchrung und Verwaltung binationaler Studieng\u00e4nge sind die ideale Ausgangsbasis f\u00fcr die Weiterentwicklung europ\u00e4ischer Hochschulkooperationen, wie es von der Politik gefordert wird\u201c, unterstrich Helene Harth. Der Ausbau binationaler Studieng\u00e4nge hin zu trinationalen Studieng\u00e4ngen sei dabei ein erster Schritt, so die Pr\u00e4sidentin.<br \/>\nAus diesem Grund entwickelt die DFH derzeit trinationale integrierte Studieng\u00e4nge und ist dabei, entsprechende Studieng\u00e4nge aus ihrem Programm zu identifizieren, die als Modelle dienen und ausgebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>B. Das Jahr der Konsolidierung \u2013 Die Graduierten- und Forschungsf\u00f6rderung<\/p>\n<p>Graduiertenkollegs<\/p>\n<p>Der Beitrag der DFH im Bereich der deutsch-franz\u00f6sischen Graduiertenausbildung besteht in der Gew\u00e4hrung von Mobilit\u00e4tsbeihilfen w\u00e4hrend des Aufenthalts der Doktoranden\/innen im jeweiligen Partnerland. Die von der DFH zur Verf\u00fcgung gestellten Mobilit\u00e4tsbeihilfen kommen aber nur den Stipendiaten eines von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und von dem MJENR\/MSU (Minist\u00e8re de la Jeunesse, de l&#8217;Education Nationale et de la Recherche\/Mission Scientifique Universitaire) eingerichteten Graduiertenkollegs zugute. Inzwischen bietet die binationale Hochschule ein institutionelles Dach f\u00fcr drei Kooperationen zwischen Graduiertenkollegs und Ecoles doctorales. Dar\u00fcber hinaus versucht die DFH, gemeinsam mit der DFG, die noch bestehenden strukturellen Unterschiede zwischen Graduiertenkollegs und Ecoles doctorales zu \u00fcberwinden, um die Zahl der bereits existierenden deutsch-franz\u00f6sischen Graduiertenkollegs in den n\u00e4chsten Jahren auf mindestens acht zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Sommeruniversit\u00e4t, Thematische Sommerschulen, Ateliers<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung der Mobilit\u00e4t von Nachwuchswissenschaftlern hat sich zu einer zentralen Aufgabe der DFH entwickelt. Die binationale Hochschule f\u00f6rdert Kooperationen im Bereich der Forschung und Entwicklung zwischen Deutschland und Frankreich und setzt sich in diesem Zusammenhang besonders f\u00fcr den intensiven Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit von Nachwuchswissenschaftlern ein. Im Rahmen dieser F\u00f6rdervorhaben hat die DFH neben den deutsch-franz\u00f6sischen Ateliers und der j\u00e4hrlich stattfindenden Sommeruniversit\u00e4t auch so genannte thematische Sommerschulen f\u00fcr Doktoranden und Postdoktoranden aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen. Ziel all dieser Projekte ist es, deutschen und franz\u00f6sischen Nachwuchswissenschaftlern Foren zu bieten, um aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen der Forschung interdisziplin\u00e4r zu diskutieren und gemeinsam deutsch-franz\u00f6sische Projekte zu entwickeln.<br \/>\nDie Sommeruniversit\u00e4t findet abwechselnd in Deutschland und Frankreich f\u00fcr die Dauer von zwei Wochen statt. Im Jahr 2002 fand die erste Sommeruni in Berlin statt, 2003 ist Lyon Gastgeber.<br \/>\nDie deutsch-franz\u00f6sischen Ateliers bieten jeweils maximal 20 Nachwuchswissenschaftlern aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft bis hin zur Kunst die Gelegenheit, vier Tage lang an einem von ihnen gew\u00e4hlten innovativen interdisziplin\u00e4ren Thema zu arbeiten.<br \/>\nDie thematischen Sommerschulen finden in Form von ein- bis zweiw\u00f6chigen Seminaren in den Monaten Juni bis September wahlweise in Deutschland oder in Frankreich statt. Ziel ist es, Doktoranden und Postdoktoranden aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften die Teilhabe an der europ\u00e4ischen Spitzenforschung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Im Berichtsjahr wurden zudem Veranstaltungen, wie Seminare und Kolloquien, die zur Intensivierung der interkulturellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich beitragen, gezielt von der DFH gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>C. Deutsch-Franz\u00f6sisches Forum<\/p>\n<p>Der Hochschulrat der DFH hat in einer Sondersitzung im September 2002 beschlossen, dass der k\u00fcnftige Sitz des Deutsch-Franz\u00f6sischen Forums Stra\u00dfburg sein wird. Die Veranstaltung \u2013 eine Mischung aus Stellenb\u00f6rse und Hochschulmesse \u2013 wird j\u00e4hrlich im Herbst in der els\u00e4ssischen Hauptstadt durchgef\u00fchrt. Das 5. Deutsch-Franz\u00f6sische Forum findet am 24.\/25. Oktober 2003 statt.<\/p>\n<p>D. Ausblick<\/p>\n<p>\u201eDer Erfolg \u2013 insbesondere was unsere Kernaufgabe, die F\u00f6rderung integrierter Studieng\u00e4nge, betrifft &#8211; hat dazu gef\u00fchrt, dass wir unser Budget im Auge behalten m\u00fcssen. Mehr Studierende und neue Aufgaben &#8211; wie sie verst\u00e4rkt von der Politik gefordert werden &#8211; bedeuten eine zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung\u201c, so Helene Harth.<br \/>\nEinsparungen und Umverteilungen seien unerl\u00e4sslich geworden. Dabei bem\u00fche sich die Hochschule, so Harth, neben dem Kernbereich der Doppeldiplom-Studieng\u00e4nge in ausgewogener Weise auch Masterstudieng\u00e4nge, Graduiertenkollegs und Ma\u00dfnahmen zur Forschungsf\u00f6rderung zu initiieren und die Kooperation mit Drittl\u00e4ndern auszubauen. All dies wird im Jahr 2003 mit einem Etat von 8,7 Millionen \u20ac und 15 festangestellten Mitarbeitern erreicht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Da die R\u00e4umlichkeiten in der Villa am Staden in Saarbr\u00fccken nicht mehr ausreichend Platz bieten, beschloss der Hochschulrat in seiner letzten Sitzung im M\u00e4rz 2003 einen Standortwechsel innerhalb Saarbr\u00fcckens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2002: Das Jahr der Konsolidierung<br \/>\nVerwaltungskosten in 2002 bei unter 10 % des Gesamthaushaltes<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[109],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3273"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15999,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273\/revisions\/15999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}