{"id":3282,"date":"2003-10-20T16:47:44","date_gmt":"2003-10-20T14:47:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/neues-praesidium-fuer-deutsch-franzoesische-hochschule\/"},"modified":"2019-01-17T17:23:15","modified_gmt":"2019-01-17T16:23:15","slug":"neues-praesidium-fuer-deutsch-franzoesische-hochschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/neues-praesidium-fuer-deutsch-franzoesische-hochschule","title":{"rendered":"Neues Pr\u00e4sidium f\u00fcr Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken, 20.\u00a0Oktober 2003<\/p>\n<p>Am 6. November 2003 w\u00e4hlt die Versammlung der Mitgliedshochschulen der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule (DFH) in Saarbr\u00fccken ein neues Pr\u00e4sidium. Der noch amtierende Vizepr\u00e4sident Christian Autexier sollte das Pr\u00e4sidentenamt im September von Helene Harth \u00fcbernehmen. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden musste Christian Autexier seine Funktionen bei der DFH jedoch niederlegen.<\/p>\n<p>Der Hochschulrat \u2013 das politische Leitungsgremium der DFH &#8211; schlug auf seiner Sitzung Ende September 2003 folgende Kandidaten f\u00fcr das Amt des Pr\u00e4sidenten vor: Albert Hamm, Universit\u00e9 Marc Bloch Strasbourg und Michel Ronis, Universit\u00e9 Technologique de Compi\u00e8gne. Zwei deutsche Professoren kandidieren f\u00fcr das Vizepr\u00e4sidentenamt: Dieter Leonhard, Fachhochschule Frankfurt\/M und Wichard Woyke, Westf\u00e4lische Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster.<\/p>\n<p>Wahlberechtigtes Organ der DFH ist die Versammlung der Mitgliedshochschulen. Diese besteht aus je einem Vertreter der Mitgliedshochschulen. Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident, ein Deutscher und ein Franzose, werden von der Versammlung auf Vorschlag des Hochschulrates gew\u00e4hlt. Die Amtszeit betr\u00e4gt vier Jahre. Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sident tauschen ihr Amt in der Mitte der Amtszeit. Das Pr\u00e4sidium der binationalen Hochschule ist ehrenamtlich t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Helene Harth, die zwischen 1999 und 2001 bereits Gr\u00fcndungsvizepr\u00e4sidentin der DFH war, stand als k\u00fcnftige Vizepr\u00e4sidentin nicht mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Hinweis an die Redaktionen:<br \/>\nAm Donnerstag, 6. November 2003, findet die Versammlung der Mitgliedshochschulen statt. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr.<br \/>\nDie Wahl wird gegen 13.00 Uhr abgeschlossen sein.<br \/>\nOrt: Saarbr\u00fccken, Congresshalle (Kleiner Saal),<br \/>\nHafenstra\u00dfe, 66111 Saarbr\u00fccken<br \/>\nWeitere Informationen erteilt Ulrike Reimann,<br \/>\nTel.: +49 (0)681 501 1376<br \/>\nKonferenztelefon: 0171 \/ 8 32 15 64 oder 0170 \/ 90 43 184<\/p>\n<p>Die Kandidaten:<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Albert Hamm<\/b> (55) ist Professor an der Universit\u00e4t Marc Bloch in Stra\u00dfburg. Er absolvierte sein Studium der Anglistik und Linguistik an der Ecole Normale Sup\u00e9rieure de Cachan und an der Sorbonne. Albert Hamm promovierte an der Universit\u00e4t Paris 7. 1989 kehrte er in seine Heimatstadt Stra\u00dfburg zur\u00fcck und lehrt seitdem als Professor f\u00fcr Anglistik. Zwischen 1993 und 1998 war er Pr\u00e4sident seiner Universit\u00e4t. Albert Hamm ist Mitglied im Hochschulrat der DFH und vertritt dort die \u201eConf\u00e9rence des Pr\u00e9sidents d\u2019Universit\u00e9s\u201c (vergleichbar mit der deutschen Hochschulrektorenkonferenz \u201eHRK\u201c).<\/p>\n<p>Der Naturwissenschaftler <b>Prof. Dr. Michel Ronis<\/b> wurde 1943 geboren. Er studierte Physik und Chemie in Paris und\u00a0 promovierte 1970 an der Universit\u00e4t Orsay-Paris. 1973 wechselte Michel Ronis zum Institut f\u00fcr Verfahrenstechnik der Technischen Universit\u00e4t Compi\u00e8gne, wo er bis 1986 als Professor f\u00fcr Chemie lehrte. Zwischen 1986 und 2001 arbeitete Ronis im Wissenschaftsrat des franz\u00f6sischen Au\u00dfenministeriums. In dieser Funktion arbeitete er in den Botschaften seines Landes in Australien, Gro\u00dfbritannien und Deutschland. Seit September 2001 ist der 60-j\u00e4hrige Berater des Pr\u00e4sidenten der Technischen Universit\u00e4t Compi\u00e8gne f\u00fcr internationale Angelegenheiten.<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Dieter Leonhard<\/b> lehrt seit 1995 an der Fachhochschule Frankfurt im Fachbereich Bauingenieurwesen. Der 43-j\u00e4hrige studierte Bauingenieurwesen-Wasserbau an der Universit\u00e4t Karlsruhe und am Institut Nationale Polytechnique in Grenoble. 1991 promovierte er an der Uni Karlsruhe zum Dr.-Ing. Leonhard war zun\u00e4chst als Ingenieur und Experte f\u00fcr Wasser\/Abwasser in der freien Wirtschaft t\u00e4tig. Im Jahr 1995 erhielt er eine Professur f\u00fcr Siedlungswasserwirtschaft und Hydromechanik an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Seit August 2003 ist der geb\u00fcrtige Saarl\u00e4nder Studiendekan im Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen der FH Frankfurt.<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Wichard Woyke<\/b>, Jahrgang 1943, lehrt als Professor an der Universit\u00e4t M\u00fcnster. Er studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin und schloss sein Studium 1969 als Diplom-Politologe ab. Von 1970 bis 1974 war er als Assistent an der Universit\u00e4t M\u00fcnster t\u00e4tig und promovierte 1974 zum Dr. phil. 1984 habilitierte er im Fach Politikwissenschaft. Seine Lehrt\u00e4tigkeiten f\u00fchrten Wichard Woyke auch an die Universit\u00e9 Franche Comt\u00e9 in Besan\u00e7on und die Universit\u00e9 Pierre Mend\u00e8s-France in Grenoble. Seit dem Fr\u00fchjahr 2003 ist er Gastprofessor am Institut d\u2019Etudes Politiques Lille.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochschulrat schl\u00e4gt vier Kandidaten zur Wahl am 6. 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