{"id":3306,"date":"2004-11-02T16:47:45","date_gmt":"2004-11-02T15:47:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/neue-deutsch-franzoesische-graduiertenkollegs\/"},"modified":"2019-01-11T10:06:24","modified_gmt":"2019-01-11T09:06:24","slug":"neue-deutsch-franzoesische-graduiertenkollegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/neue-deutsch-franzoesische-graduiertenkollegs","title":{"rendered":"Neue deutsch-franz\u00f6sische Graduiertenkollegs"},"content":{"rendered":"<p><b>Gemeinsame Doktorandenf\u00f6rderung durch die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das franz\u00f6sische Bildungsministerium.<\/b><\/p>\n<p>Saarbr\u00fccken, 02. November 2004<\/p>\n<p>Die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule (DFH), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das franz\u00f6sische Bildungsministerium (MENESR) f\u00f6rdern ab dem Studienjahr 2004\/2005 insgesamt sechs deutsch-franz\u00f6sische Graduiertenkollegs. Es handelt sich um \u201edeutsch-franz\u00f6sische Graduiertenkollegs\u201c, bei denen es zum ersten Mal gelungen ist, das deutsche und das franz\u00f6sische Konzept der Doktorandenausbildung integrativ zusammenzuf\u00fchren. Zugleich erfolgt erstmalig die Finanzierung von Graduiertenkollegs durch Institutionen in beiden L\u00e4ndern. Die Stipendien und Forschungsmittel werden an den deutschen Standorten von der DFG \u00fcbernommen. Das franz\u00f6sische Ministerium wird seinerseits jeder \u201e\u00c9cole Doctorale\u201c, die an einem Kooperationsprojekt beteiligt ist, eine zus\u00e4tzliche finanzielle Unterst\u00fctzung zur Verf\u00fcgung stellen. Die DFH \u00fcbernimmt Kosten f\u00fcr Workshops, Sprachkurse sowie Mobilit\u00e4tsbeihilfen f\u00fcr Doktoranden und Lehrende.<\/p>\n<p>Diese neu eingerichteten deutsch-franz\u00f6sischen Graduiertenkollegs sind Teil des DFG-Programms \u201eInternationale Graduiertenkollegs\u201c. Sie bieten die M\u00f6glichkeit einer gemeinsamen Doktorandenausbildung zwischen einer Gruppe an einer deutschen Hochschule und einer Partnergruppe im Ausland. Die Forschungs- und Studienprogramme werden gemeinsam entwickelt und in Doppelbetreuung durchgef\u00fchrt. F\u00fcr die Doktoranden, die in einem dieser Graduiertenkollegs eingeschrieben sind, besteht die M\u00f6glichkeit eines etwa sechsmonatigen Auslandsaufenthalts bei dem jeweiligen Partner.<\/p>\n<p>Im Januar 2004 hatten auf Initiative der DFH die binationale Hochschule, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das franz\u00f6sische Bildungsministerium eine gemeinsame Ausschreibung f\u00fcr die Kollegs beschlossen, die im Mai 2004 von der DFH konzipiert und ver\u00f6ffentlicht wurde. Ziel war die Einrichtung neuer Graduiertenkollegs, die in Verbindung mit einer \u00c9cole Doctorale ein wissenschaftlich \u00fcberzeugendes Kooperationsprojekt darstellen, dessen Mehrwert deutlich erkennbar ist. Mit den jetzt entstandenen Kollegs ist dieses Konzept verwirklicht worden: Neben der Integration der beiden unterschiedlichen Konzepte der Doktorandenausbildung werden in den Graduiertenkollegs \u00fcberwiegend Themen bearbeitet, die bislang noch nicht Gegenstand der deutsch-franz\u00f6sischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit waren.<\/p>\n<p>Die Einrichtung der deutsch-franz\u00f6sischen Kollegs ist ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung der Forschung und Nachwuchsf\u00f6rderung, einem zentralen Ziel der DFG. Die Kooperation mit Frankreich auch auf institutioneller Ebene ist f\u00fcr die DFG ein Modell f\u00fcr die bilaterale Zusammenarbeit in Europa.<\/p>\n<p>Die folgenden sechs Projekte werden gef\u00f6rdert:<\/p>\n<p>\u2022 Vier neue deutsche Graduiertenkollegs, die in Kooperation mit franz\u00f6sischen \u00c9coles Doctorales eingerichtet wurden:<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Paderborn \u2013 Universit\u00e9 de Metz:<br \/>\nGeometrie und Analyse von Symmetrien<\/p>\n<p>Universit\u00e4t W\u00fcrzburg \u2013 Universit\u00e9 Nice:<br \/>\nInterference of Pathogens with the Host Signalling Machinery<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Bielefeld \u2013 Universit\u00e9 Paris I:<br \/>\nEconomic Behaviour and the Interaction Models<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Stuttgart \u2013 Universit\u00e9 Paris VIII:<br \/>\nSprachliche Repr\u00e4sentation und ihre Interpretation<\/p>\n<p>\u2022 Eine bereits existierende Kooperation zwischen einem Graduiertenkolleg und einer \u00c9cole Doctorale, inzwischen deutsch-franz\u00f6sisches Graduiertenkolleg:<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Konstanz \u2013 Universit\u00e9 Strasbourg I \u2013 Universit\u00e9 Grenoble I:<br \/>\nSoft Condensed Matter<\/p>\n<p>\u2022 Eine neue, von der DFH finanzierte Kooperation:<\/p>\n<p>Technische Universit\u00e4t Darmstadt \u2013 Universit\u00e9 Montpellier II:<br \/>\nEmbedded Systems-on-Chips for Ubiquitous Computing Environments<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<\/p>\n<p>Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule (DFH), Fr\u00e9d\u00e9rique Genton, Stellvertretende Generalsekret\u00e4rin, E-Mail: genton@dfh-ufa.org, Tel.: (0681) 501 4883.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Doktorandenf\u00f6rderung durch die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das franz\u00f6sische Bildungsministerium. 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