{"id":3320,"date":"2005-05-12T18:18:49","date_gmt":"2005-05-12T16:18:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/blog\/dfh-ein-drittel-des-deutsch-franzoesischen-studierendenaustauschs-unter-ihrem-dach\/"},"modified":"2018-12-07T10:15:46","modified_gmt":"2018-12-07T09:15:46","slug":"dfh-ein-drittel-des-deutsch-franzoesischen-studierendenaustauschs-unter-ihrem-dach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/dfh-ein-drittel-des-deutsch-franzoesischen-studierendenaustauschs-unter-ihrem-dach","title":{"rendered":"DFH: Ein Drittel des deutsch-franz\u00f6sischen Studierendenaustauschs unter ihrem Dach"},"content":{"rendered":"<p>Mainz\/Saarbr\u00fccken, 12. Mai 2005<\/p>\n<p>,Die Mobilit\u00e4t von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern zwischen Deutschland und Frankreich strukturiert zu f\u00f6rdern war von Anfang an unser Ziel und dies wird es auch bleiben.&#8221; Mit dieser Zusammenfassung pr\u00e4sentierte Albert Hamm, Pr\u00e4sident der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule (DFH), am Donnerstag, den 12. Mai 2005, den j\u00e4hrlichen T\u00e4tigkeitsbericht anl\u00e4sslich der Versammlung der Mitgliedshochschulen der DFH an der Johannes-Gutenberg-Universit\u00e4t in Mainz. Der Jahresbericht liefert zugleich eine Bilanz der ersten f\u00fcnf Jahre der binationalen Hochschule seit 1999. Nach relativ kurzer Aktivit\u00e4t habe die DFH erheblich dazu beigetragen, so der Pr\u00e4sident, die Mobilit\u00e4t der Studierenden zwischen Deutschland und Frankreich weiter zu erh\u00f6hen. J\u00e4hrlich gehen 7.200 deutsche Studierende nach Frankreich und 6.500 Franzosen nach Deutschland. Davon sind insgesamt 4.300 &#8211; also 1\/3 der deutschen und franz\u00f6sischen Studierenden &#8211; in einem von der DFH gef\u00f6rderten Studiengang eingeschrieben. Neben dieser quantitativ positiven Entwicklung betonte Hamm die qualitativen Ver\u00e4nderungen des Austauschs. Die Studierenden lernen nicht nur das Partnerland kennen, sondern erwerben gleichzeitig beide Abschl\u00fcsse. In Deutschland bilden die franz\u00f6sischen Studierenden die gr\u00f6\u00dfte Gruppe ausl\u00e4ndischer Diplomierter eines Erststudiums.<\/p>\n<p>Die DFH, ein Verbund von Mitgliedshochschulen, wird zu gleichen Teilen von Deutschland und Frankreich finanziert. Die Zuwendungen beider L\u00e4nder betrugen im Jahr 2004 9,5 Millionen Euro.<br \/>\n\u00dcber 85% des Gesamthaushaltes flossen in den Bereich der Studieng\u00e4nge und Programme einschlie\u00dflich Doktorandenf\u00f6rderung und innovativer Ma\u00dfnahmen. Allein f\u00fcr die F\u00f6rderung der integrierten binationalen und trinationalen Studieng\u00e4nge gab die DFH 2004 knapp 7 Millionen Euro aus.<\/p>\n<p>Im Herbst 2004 feierte die Hochschule ihr f\u00fcnfj\u00e4hriges Bestehen. Die Gr\u00fcndungsakte der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule, das &#8220;Weimarer Abkommen&#8221; von 1997, trat im September 1999 in Kraft. Bereits im Studienjahr 2000\/01 z\u00e4hlte die DFH knapp 3.000 Studierende in 90 binationalen Studieng\u00e4ngen. Heute hat die Hochschule \u00fcber 120 grundst\u00e4ndige und postgraduale integrierte Studieng\u00e4nge zwischen deutschen und franz\u00f6sischen Hochschulen, von denen 12 im Rahmen trilateraler Kooperationen ein weiteres Land mit einbeziehen. In verschiedenen Programmen f\u00fcr Nachwuchswissenschaftler unterst\u00fctzt die DFH seit zwei Jahren die Mobilit\u00e4t von Doktoranden. Dazu geh\u00f6rt die F\u00f6rderung von insgesamt sechs Graduiertenkollegs. Bislang konnten \u00fcber 1.000 Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler gef\u00f6rdert werden, davon 600 allein im letzten Jahr. Insgesamt 140 Partnerhochschulen in ganz Deutschland und Frankreich finden sich derzeit unter dem Dach der DFH vereint.<\/p>\n<p>,Immer mehr Hochschulen haben gro\u00dfes Interesse ihre binationalen Kontakte von uns finanziert und vermarktet zu bekommen. Aber wir achten strikt auf die Qualit\u00e4t&#8221;, betonte Albert Hamm. Alle DFH-Programme unterliegen einer regelm\u00e4\u00dfigen unabh\u00e4ngigen \u00dcberpr\u00fcfung durch eine mehrstufige Begutachtung. Die Qualit\u00e4tssicherung garantiere eine origin\u00e4re fachwissenschaftliche Ausbildung, in der sich die unterschiedlichen F\u00e4cherkulturen und Lehrpl\u00e4ne beider L\u00e4nder m\u00f6glichst eng miteinander verzahnen.<\/p>\n<p>,Integrierte Studieng\u00e4nge wie beispielsweise die der Johannes Gutenberg Universit\u00e4t Mainz mit der Universit\u00e4t Bourgogne in Dijon erlauben den Studierenden eine strukturierte Mobilit\u00e4t und lassen sie den europ\u00e4ischen Hochschulraum konkret erleben. Das Doppeldiplom erm\u00f6glicht ihnen eine internationale Berufsqualifikation und hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt&#8221;, so Hamm.<\/p>\n<p>Als besonderen Erfolg des vergangenen Jahres wertete der Pr\u00e4sident die Fortschritte im Bereich der trinationalen Studieng\u00e4nge und der Intensivierung der Forschungskooperationen zwischen Deutschland und Frankreich. Bei der Erweiterung auf Drittl\u00e4nder, wie beispielsweise Italien, Spanien, Polen oder Russland bilden die Kooperationen zwischen den deutschen und franz\u00f6sischen Hochschulen die Basis der integrierten Studieng\u00e4nge.<\/p>\n<p>Im Bereich der Forschung und Entwicklung f\u00f6rdert die binationale Hochschule angesichts eines f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Forschungsprogrammen begrenzten Budgets haupts\u00e4chlich die Mobilit\u00e4t des wissenschaftlichen Nachwuchses. In Sommeruniversit\u00e4ten, Ateliers sowie Thematischen Sommerschulen, die auch f\u00fcr Teilnehmer aus Drittl\u00e4ndern offen sind, werden deutsche und franz\u00f6sische Doktoranden und Post-docs zusammengef\u00fchrt, um aktuelle Entwicklungen ihres Forschungsgebietes zu diskutieren und einen Wissenstransfer zu erm\u00f6glichen. Die DFH m\u00f6chte damit die Entstehung von Netzwerken unterst\u00fctzen, aus denen sich gemeinsame Forschungsprojekte entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>,Mit ihren verschiedenen F\u00f6rderprogrammen f\u00fcr Studierende und Nachwuchswissenschaftler beider L\u00e4nder leistet die Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule einen substantiellen Beitrag zur Ann\u00e4herung der Hochschulausbildung und Forschung in Europa&#8221;, unterstrich Albert Hamm.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p><b>Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/b><\/p>\n<p>Ulrike Reimann<\/p>\n<p>Tel: (+49) (0) 681 501 1376<br \/>\nFax: (+49) (0) 681 501 1355<\/p>\n<p>E-Mail: reimann@dfh-ufa.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsch-Franz\u00f6sische Hochschule ver\u00f6ffentlicht Jahresbericht 2004<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"inline_featured_image":false},"categories":[109],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3320"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3320"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3320\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13348,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3320\/revisions\/13348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfh-ufa.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}