Übersicht aller Preisträger seit 2005:

Die Preisträger 2017

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
Die ausgezeichneten Absolventen und Doktoranden, ihre jeweiligen Förderer sowie Herr Jean-Claude Tribolet, Gesandter der Französischen Botschaft, und die Präsidentin der DFH, Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle (© Jacek Ruta).

Julia Ally

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Julia Ally

Der Preis wurde von der Schultze & Braun GmbH gefördert.

 

Studiengang: Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht (LL.M)
Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Université de Bourgogne

 

Thema der Abschlussarbeit: „Die Vollstreckbarkeit ausländischer Schiedssprüche nach ihrer Aufhebung im Ursprungsstaat“

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Patrick Ehret von der Schultze & Braun GmbH,  Frau Julia Ally und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.


Kim Kristin Henningsen

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Kim Kristin Henningsen

Der Preis wurde vom Lions Club Recklinghausen und dem Lions Club de Senlis Trois Forêts gefördert.

 

Studiengang: European Studies

Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Université de Bourgogne / Uniwersytet Opolski

 

Thema der Abschlussarbeit: „Die Ohnmacht der Genfer Flüchtlingskonvention? Eine Compliance-Analyse zum Flüchtlingsschutz im Deutschen Recht unter Berücksichtigung des Einflusses der Europäischen Union"

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Kim Kristin Henningsen, Frau Claudine Thiefine, ehemalige Präsidentin des Lions Clubs de Senlis Trois Forêts, und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.


Helena Keller

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Helena Keller

Der Preis wurde von der ASKO Europa Stiftung gefördert.

 

Studiengang: Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation
Universität des Saarlandes / Université de Lorraine, Metz

 

Thema der Abschlussarbeit: „Deutschland und Frankreich: Diplomatie in der Ukraine-Krise. Entstehung neuer institutioneller Formen der Zusammenarbeit?"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Klaus-Peter Beck, Kuratoriumsvorsitzender der ASKO Europa Stiftung, Frau Helena Keller und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.


François Kimmig

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

François Kimmig

Der Preis wurde von der Fédération Nationale des Travaux Publics gefördert.

 

Studiengang: Mathematik, Maschinenwesen, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen

Technische Universität München / École Polytechnique de Paris

 

Thema der Abschlussarbeit: „Inverse Analyse und Unsicherheitsbestimmung für vaskuläre Wachstums- und Anpassungsprozesse"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Michel Demarre von der Fédération Nationale des Travaux Publics, Herr François Kimmig und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH. 


Veronika Anna Kufner

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Veronika Anna Kufner

Der Preis wurde von der Deutsch-Französischen Juristenvereinigung e.V. gefördert.

 

Studiengang: Rechtswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität München / Université Paris 2 - Panthéon-Assas

 

Thema der Seminararbeit: „Der Einfluss der Europäischen Union auf die französischen Sammelklagen"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Dr. Heiner Baab von der Deutsch-Französischen Juristenvereinigung e.V., Frau Veronika Anna Kufner und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.

 

Zur Videobotschaft von Veronika Anna Kufner


Theo Müller

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Theo Müller

Der Preis wurde von Arte gefördert.

 

Studiengang: Geschichtswissenschaften

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg / École des Hautes Études en Sciences Sociales

 

Thema der Abschlussarbeit: „Journalisten und Politiker im Kontakt. Bedingungen, Formen und Veränderungen der Kommunikation westdeutscher und französischer Hauptstadtjournalisten mit Spitzenpolitikern, 1970er und 1980er Jahre"

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Claude-Anne Savin, Pressesprecherin von Arte, Herr Theo Müller und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.

 

Zur Dankesrede von Theo Müller im Namen aller Preisträger


Julien Pinay

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Julien Pinay

Der Preis wurde vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gefördert.

 

Studiengang: Maschinenbau
Karlsruher Institut für Technologie / Institut National des Sciences Appliquées de Lyon

 

Thema der Abschlussarbeit: „Entwicklung eines Modells zur Erkennung von unterschiedlichen Fahrbahnbelägen mit dem ATM-Gerät mittels maschinellem Lernen"

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Susanne Müller vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Herr Julien Pinay und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.


Clarissa Sonnenschein-Battefeld

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Clarissa Sonnenschein-Battefeld

Der Preis wurde vom Club des Affaires Saar-Lorraine gefördert.

 

Studiengang: Management Franco-Allemand

Hochschule Mainz / Université de Lorraine, Metz

 

Thema der Abschlussarbeit: „Kommunikation und Einfluss von Corporate Social Responsibility im Luxus-Segment – Ein deutsch-französischer Vergleich"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Didier Guénin, Präsident des Club des Affaires Saar-Lorraine, Frau Clarissa Sonnenschein-Battefeld und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.


Alexandra Verdeil

Deutsch-Französische Hochschule; Berlin; 26.01.2017
© Jacek Ruta

Alexandra Verdeil

Der Preis wurde von der Association Réalités et Relations Internationales (ARRI) gefördert.

 

Studiengang: Management (MIM)
ESCP Europe Berlin / ESCP Europe Paris / ESCP Europe Madrid

 

Thema der Abschlussarbeit: „Sozialmarketing im Dienst der Präventionsprogramme: Widersprüche zwischen der gewünschten Wirksamkeit dieser Effizienzmethodik und dem Ethikmangel in diesen Marketingpraktiken"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Robert Diethrich, Verantwortlicher des Deutsch-Französischen Kreises bei der ARRI, Frau Alexandra Verdeil und Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH.

Die Preisträger 2015

Die ausgezeichneten Absolventen und Doktoranden, ihre jeweiligen Förderer, Seine Exzellenz der Deutsche Botschafter in Frankreich, Herr Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, die Präsidentin der DFH, Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle und der Vize-Präsident der DFH, Herr Prof. Dr. Patrice Neau
(© F. Brunet/DFH-UFA)

Alicia Boley

© F. Brunet/DFH-UFA

Alicia Boley

Der Preis wurde vom Club des Affaires Saar-Lorraine gefördert.

 

Studiengang: Logistik
htw saar, Saarbrücken / Université Lorraine, Metz

 

Thema der Abschlussarbeit: „Prozessverbesserung mithilfe der Wertstrommethode am Beispiel der Plaxierung von Fensterprofilen“

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Frau Alicia Boley und Frau Fabienne Pierrard, Präsidentin des Club des Affaires Saar-Lorraine


Jérémy Cochain

© F. Brunet/DFH-UFA

Jérémy Cochain

Der Preis wurde vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. gefördert.

 

Studiengang: Energietechnik und Kraftmaschinen

TU Kaiserslautern / INSA Rouen

 

Thema der Abschlussarbeit: „Ein monolithischer Solver für die Modellierung thermo-mechanischen Verhaltens von Bohrwerkzeugen“

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Herr Jérémy Cochain und Herr Johann Sebastian Richter, Chef des Brüsseler Büros vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.


Emilien Debaene

© F. Brunet/DFH-UFA

Emilien Debaene

Der Preis wurde von der Fédération Nationale des Travaux Publics gefördert.

 

Studiengang: Maschinenbau, Kraftfahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschafts-, Bioingenieurwesen

TU Braunschweig / UT Compiègne

 

Thema der Abschlussarbeit: „Prozess zur Ermittlung von Fehlertoleranzen mechanischer Bauteile“

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Herr Emilien Debaene und Herr Jean-Christophe Angenault, Direktor des Cabinet du Président der Fédération Nationale des Travaux Publics


Carmen Gerstenmeyer

© F. Brunet/DFH-UFA

Carmen Gerstenmeyer

Der Preis wurde von der ASKO Europa-Stiftung gefördert.

 

Studiengang: Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation

Universität des Saarlandes / Université Lorraine, Metz

 

Thema der Abschlussarbeit: „Europa, nein danke? - Französischer Euroskeptizismus am Beispiel des Wahlergebnisses des Front National bei den Europawahlen 2014"

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Frau Carmen Gerstenmeyer und Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Vizepräsident der DFH


Insa Janßen

© F. Brunet/DFH-UFA

Insa Janßen

Der Preis wurde gemeinsam vom Lions Club Recklinghausen und dem Lions Club de Senlis Trois Forêts gefördert.

 

Studiengang: Betriebswirtschaft/Internationales Management (BIM)
HS Bremen / KEDGE Business School, Marseille

 

Thema der Abschlussarbeit: „Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen - eine Betrachtung vor dem Hintergrund der aktuellen Niedrigzinsphase“

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Insa Janßen und Frau Claudine Thiefine, Präsidentin des Lions Club de Senlis Trois Forêts


Benjamin Planche

© F. Brunet/DFH-UFA

Benjamin Planche

Der Preis wurde von EDF Deutschland gefördert.

Studiengang: Multimedia, Distributed and Pervasive Secure Systems
Universität Passau / INSA Lyon
 
Thema der Abschlussarbeit: „Datenverarbeitung für zeitsynchronisierte Zeigermessgeräte in intelligenten Stromnetzen (PMU Data Processing for Smart Grids)“

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Herr Benjamin Planche und Herr Bernard Gsell, Geschäftsführer von EDF Deutschland


Etienne Sprösser

© F. Brunet/DFH-UFA

Etienne Sprösser

Der Preis wurde von der Schultze & Braun GmbH gefördert.

Studiengang: Deutsch-Französische Rechtswissenschaften

Universität zu Köln / Université Paris 1 - Panthéon-Sorbonne

 

Thema der Abschlussarbeit: „Zu der Einführung einer Verbrauchersammelklage im deutschen Privatrecht“

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Herr Etienne Sprösser und Herr Patrick Ehret von der Schultze & Braun GmbH


Natalie Welfens

© F. Brunet/DFH-UFA

Natalie Welfens

Der Preis wurde von Arte gefördert.

Studiengang: Politikwissenschaften - Affaires Européennes / Affaires Internationales
FU Berlin / Sciences Po Paris

Thema der Abschlussarbeit: „Bildungssysteme unter dem Druck der Krise: Ein Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich“

Bild (v.l.n.r.): Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Frau Nathalie Welfens und Frau Claude-Anne Savin von Arte

Die Preisträger 2014

Die ausgezeichneten Exzellenz- und Dissertationspreisträger und ihre jeweiligen Förderer sowie (rechts im Bild v.l.n.r.) Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH, seine Exzellenz der französische Botschafter in Deutschland, Herr Philippe Etienne, der Kulturrat der Französischen Botschaft, Herr Emmanuel Suard, sowie Herr Dr. Jochen Hellmann, Generalsekretär der DFH © Jacek Ruta

Matthieu Bertozzo und Benedikt Linder

© Jacek Ruta

Matthieu Bertozzo und Benedikt Linder

Der Preis, in diesem Jahr ausnahmsweise auf zwei Preisträger verteilt, wird von der Schultze & Braun GmbH gefördert.

 

Matthieu Bertozzo:

Studiengang: Deutsche und französische Rechtswissenschaft 

Universität des Saarlandes (Saarbrücken) / Université de Lorraine (Metz)

Thema der Seminararbeit: „Crowdfunding, Stand des französischen Rechts“

 

Benedikt Linder:

Studiengang: Deutsch-Französisches Recht
Ludwig-Maximilians-Universität München / Université Panthéon-Assas

Thema der Seminararbeit: „Die Projekte zur Harmonisierung des Vertragsrechts in Europa und ihr Echo in Frankreich“

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Patrick Ehret von der Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun GmbH, Herr Matthieu Bertozzo, Herr Benedikt Linder und Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH


Julia Hagelschuer

© Jacek Ruta

Julia Hagelschuer

Der Preis wird vom Club des Affaires Saar-Lorraine gefördert.

 

Studiengang: Deutsch-Französisches Management
Universität Augsburg / Université de Rennes 1

 

Thema der Abschlussarbeit: „L'Herbe Rouge S.A.R.L. - Ein verantwortungsvolles Unternehmen und seine Internationalisierungsstrategie"

 

Bild (v.l.n.r.): Frau Fabienne Pierrard, Präsidentin des Club des Affaires Saar-Lorraine, Frau Julia Hagelschuer und Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH


Marion Heublein

© Jacek Ruta

Marion Heublein

Der Preis wird von der Fédération Nationale des Travaux Publics gefördert.

 

Studiengang: Geodäsie und Geoinformatik, Topographie

Karlsruher Institut für Technologie / INSA de Strasbourg

 

Thema der Abschlussarbeit: „Vergleichende Analysen zur Fusion der Beiträge von GNSS- und InSAR-Beobachtungen im Rahmen der Bestimmung des atmosphärischen Wasserdampfgehalts"

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Michel Démarre von der Fédération Nationale des Travaux Publics, Frau Marion Heublein und Herr Prof Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH


Kévin Vollmer

© Jacek Ruta

Kévin Vollmer

Der Preis wird vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.  gefördert.

 

Studiengang: Europäisches Baumanagement
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Saarbrücken) / Université de Lorraine (Metz) / Université du Luxembourg

 

Thema der Abschlussarbeit: „Baubetriebsplanung der DB mit Hilfe des virtuellen Raumes“

 

Bild (v.l.n.r.): Herr RA Stefan Brettschneider vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Herr Kévin Vollmer und Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH


Sara Wlodarczyk

© Jacek Ruta

Sara Wlodarczyk

Der Preis wird vom Lions Club Recklinghausen und dem Lions Club Senlis Creil Chantilly gefördert.

 

Studiengang: Geschichtswissenschaften
Universität Heidelberg / EHESS Paris

 

Thema der Abschlussarbeit: „Deutschland verstehen und erklären - Französische Deutschlandspezialisten nach 1945 im Rundfunk“

 

Bild (v.l.n.r.): Herr Joël Meudec vom Lions Club Senlis Creil Chantilly, Frau Sara Wlodarczyk und Herr Prof. Dr. Patrice Neau, Präsident der DFH

Die Preisträger 2013

© Carmelo Naranjo Garcia

Philip Maximilian Bender

© Carmelo Naranjo Garcia

Philip Maximilian Bender

Der Preis wird von der Schultze & Braun GmbH gefördert.

 

Studiengang: Deutsch-Französisches Recht
LMU München, Université Paris 2

 

Thema der Abschlussarbeit: „Brauchen wir eine Societas privata europaea (SPE)?“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Philip Maximilian Bender, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau, und der Rechtsanwalt Patrick Ehret von der Schultze & Braun GmbH

 

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Mareike Besecke

© Carmelo Naranjo Garcia

Mareike Besecke

Der Preis wird vom Club des Affaires Saar-Lorraine gefördert.

 

Studiengang: Master in Management (MIM)
ESCP Europe Business School Berlin, Paris und London

 

Thema der Abschlussarbeit: „Hat der 'Kampf um Talente' Sozialunternehmen erreicht?“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, die Präsidentin des Club des Affaires Saar-Lorraine, Fabienne Pierrard, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Mareike Besecke

 

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Ilja Tobias Feldstein

© Carmelo Naranjo Garcia

Ilja Tobias Feldstein

Der Preis wird von Sanofi Aventis gefördert.

 

Studiengang: Maschinenbau
KIT Karlsruhe, Arts et Métiers ParisTech (Metz)

 

Thema der Abschlussarbeit: „Entwicklung einer dynamischen Laufoberfläche für Rehabilitationstherapien gehbeeinträchtigter Patienten“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Ilja Tobias Feldstein, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Renate Haberland von Sanofi Aventis

 

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Marion Fischer

© Carmelo Naranjo Garcia

Marion Fischer

Der Preis wird vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gefördert.

 

Studiengang: Bauingenieurwesen

TU Dresden, INSA de Strasbourg


Thema der Abschlussarbeit:
„Schlüsselfertigbau in Deutschland und frankophonen Ländern“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Marion Fischer, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Johann Sebastian Richter, Leiter des Büros Brüssel des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie

 

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Pascal Kriesche

© Carmelo Naranjo Garcia

Pascal Kriesche

Der Preis wird von der Fédération Nationale des Travaux Publics gefördert.

 

Studiengang: Mathematik, Maschinenwesen, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen
TU München, EP Paris


Thema der Abschlussarbeit:
„Der Einfluss von globalen Klimaschwankungen und Telekonnektionen auf Windenergieressourcen über Europa und deren Intermittenz“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Pascal Kriesche, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Michel Demarre von der Fédération Nationale des Travaux Publics

 

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Isabelle Salcher

© Carmelo Naranjo Garcia

Isabelle Salcher

Der Preis wird von Möbel Martin gefördert.

 

Studiengang: International Management
ESB Business School Reutlingen, Reims Management School

 

Thema der Abschlussarbeit: „Wie steht das Ziel der Gewinnmaximierung - resultierend aus einer Privatisierung des Trinkwassers - im Einklang mit einem physiologischen Bedürfnis des Menschen?“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Isabelle Salcher, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Prof. Dr. Silvia Martin, Geschäftsführende Gesellschafterin der Möbel Martin Gruppe

 

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Iris Vincent

© Carmelo Naranjo Garcia

Iris Vincent

Der Preis wird vom Lions Club Senlis Creil Chantilly und dem Lions Club Recklinghausen gefördert.

 

Studiengang: Politikwissenschaft - Affaires Europénnes / Affaires Internationales
FU Berlin, Sciences Po Paris

 

Thema der Abschlussarbeit: „Die Implementierung der Europäischen Umweltpolitik: Probleme und Herausforderungen. Warum wurde die FFH-Richtlinie in Frankreich und Deutschland nicht rechtzeitig implementiert?“

 

Bild: v.l.n.r. die deutsche Botschafterin in Frankreich, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Joel Meudec vom Rotary Club de Senlis Creil Chantilly, Iris Vincent, der Präsident der DFH, Prof. Dr. Patrice Neau und Detlef Koller vom Lions Club Recklinghausen

 

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Die Preisträger 2012


Luc Desaunettes, 22, Nationalität: französisch

© Jacek Ruta

Luc Desaunettes, 22, Nationalität: französisch

Studiengang: Rechtswissenschaften
LMU München – Université Paris 2

 

Thema der Abschlussarbeit: „Die Stellung und Rolle des Staatsanwalts im  Ermittlungsverfahren - Rechtsvergleichende Untersuchungen zum deutschen und französischen Strafverfahrensrecht “

 

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Mathieu Grochowski, 26, Nationalität: französisch

© Jacek Ruta

Mathieu Grochowski, 26, Nationalität: französisch

Studiengang : Ingenieurwissenschaften
TU Berlin – EC Paris

 

Thema der Abschlussarbeit: „Wirtschaftlichkeitsanalyse von Biomasse-Fernwärme für ein Niedrigenergie-Viertel“

 

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Matthias El Nemer, 27, Nationalität: deutsch

© Jacek Ruta

Matthias El Nemer, 27, Nationalität: deutsch

Studiengang : International Management
ESB Business School Reutlingen – CESEM Reim

 

Thema der Abschlussarbeit: „Lobbyismus in Brüssel am Beispiel des Verbands der Automobilindustrie im Hinblick auf das Freihandelsabkommen mit Indien“

 

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Mélanie Rolles, 24, Nationalität: französisch

© Jacek Ruta

Mélanie Rolles, 24, Nationalität: französisch

Studiengang : Integrierter Saar-Lor-Lux-Master-Studiengang in Physik

Universität des Saarlandes – Université de Lorraine (Nancy)


Thema der Abschlussarbeit:
„Nichtklassische Zustände des elektromagnetischen Feldes“

 

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Sophie Schram, 24, Nationalität: luxemburgisch

© Jacek Ruta

Sophie Schram, 24, Nationalität: luxemburgisch

Studiengang: Deutsch-französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation
Universität des Saarlandes - Université de Lorraine (Metz)


Thema der Abschlussarbeit:
„Territoriale Zusammenarbeit in einer komplexen multilevel Governance am Beispiel des Entwicklungsprojektes Belval. Neue Handlungsspielräume für die lokale und kommunale Ebene?“

 

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Die Preisträger 2011


Charlène Cabot, 23, Nationalität: französisch

Charlène Cabot, 23, Nationalität: französisch

Studiengang: Politikwissenschaften
FU Berlin – Sciences Po Paris


Thema der Abschlussarbeit: „Climate Change and Security Risks in Africa: The Influence of Political Factors on the Reduction of Climate-induced or –aggravated Conflicts: A Study of Farmer-Herder Conflicts over Natural Resources in Western Africa“

 

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Alexander Haussmann, 24, Nationalität: deutsch

Alexander Haussmann, 24, Nationalität: deutsch

Studiengang : Internationales Management
ESB Business School Reutlingen – CESEM Reim

 

Thema der Abschlussarbeit: „Welches sind die ökonomischen, (geo)politischen und gesellschaftlichen Faktoren, welche darüber entscheiden, ob der Ölreichtum eines Landes diesem zum Fluch oder zum Segen wird?“

 

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Marc Mudrak, 24, Nationalität: deutsch

Marc Mudrak, 24, Nationalität: deutsch

Studiengang: Geschichtswissenschaften
Universität Heidelberg – EHESS Paris


Thema der Abschlussarbeit: „Von den Luthergegnern zu den Altgläubigen. Konstruktion und Konstrukte des kirchentreuen Lagers im frühreformatorischen Deutschland“

 

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Benedikt Philipp, 27, Nationalität: deutsch

Benedikt Philipp, 27, Nationalität: deutsch

Studiengang: Bauingenieurwesen
TU München – ENPC Paris


Thema der Abschlussarbeit:
„Verwendung von Faserverbundwerkstoffen im Bauwesen – Mechanische Eigenschaften, Berechnungsmethoden, Anwendung “

 

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Julia Schell, 22, Nationalität: deutsch

Julia Schell, 22, Nationalität: deutsch

Studiengang: Deutsch-Französische Studien
Universität Regensburg – Université de Clermont-Ferrand


Thema der Abschlussarbeit: „Länderimages und Country-of-Origin-Strategien in der europäischen Automobilfernsehwerbung“

 

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Lea Schulte, 26, Nationalität : deutsch

Lea Schulte, 26, Nationalität : deutsch

Studiengang : Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Universität Freiburg – Université Paris XII

 

Thema der Abschlussarbeit: „Public-Private Partnerships – Bedeutung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Relevanz für die Erreichung der Milleniumsziele“

 

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Florian Schulz, 25, Nationalität: deutsch

Florian Schulz, 25, Nationalität: deutsch

Studiengang: Rechtswissenschaft
Universität Mainz – Université de Nantes


Thema der Abschlussarbeit: „Die Subsidiarität der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen. Eine rechtsvergleichende Arbeit“

 

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Florian Wisser, 26, Nationalität: deutsch

Florian Wisser, 26, Nationalität: deutsch

Studiengang : Chemie
Universität des Saarlandes – ECPM Strasbourg


Thema der Abschlussarbeit:
„Synthese, Charakterisierung und Eigenschaften von oberflächenfunktionalisierten methacrylathaltigen silicatischen Füllern für Kompostmaterialien“

 

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Katharina Wüllner, 25, Nationalität: deutsch

Katharina Wüllner, 25, Nationalität: deutsch

Studiengang: European Management
Universität Tübingen – Ecole de Management Strasbourg

 

Thema der Abschlussarbeit: „Der Einfluss von Unternehmensethik auf die Kaufabsicht und das Kaufverhalten der Konsumenten – Eine komparative Studie in Frankreich und Deutschland“

 

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Die Preisträger 2010


Nadège Adoneth, 25 , Nationalität: französisch

Nadège Adoneth, 25 , Nationalität: französisch

Studiengang: Betriebswirtschaftslehre

Universität Mannheim – ESSEC Business School-Paris


Thema der Abschlussarbeit: „Die soziale, ethische und umweltbezogene Verantwortung in Kommunalverwaltungen – ein deutsch-französischer Vergleich“


„Eine andere Kultur kennenzulernen ist sich selbst kennenlernen“: Schon lange war Nadège Adoneth an Gebietskörperschaften und der Organisation des öffentlichen Sektors interessiert, und so findet sie das perfekte Thema für ihre Abschlussarbeit: „Die soziale, ethische und umweltbezogene Verantwortung in Kommunalverwaltungen“. „Bei dieser Arbeit wollte ich etwas Praktisches machen, mich an den Ort des Geschehens begeben“, erklärt die junge Preisträgerin. „Aber die Kommunen in Deutschland und Frankreich zu vergleichen ist nicht einfach, schon allein deshalb, weil die Bezeichnung 'Kommune' hier nicht das gleiche bedeutet wie dort. Wie kann man also zwei so verschiedene Verwaltungssysteme miteinander vergleichen?“ Ein umfangreiches und kompliziertes Thema also, mit dem sich Nadège Adoneth befasste, das durch den Exzellenzpreis aber gebührend belohnt wurde.

 

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Christophe Beck, 24 , Nationalität: deutsch-französisch

Christophe Beck, 24 , Nationalität: deutsch-französisch

Studiengang: Maschinenbau

HTW des Saarlandes – Université de Metz


Thema der Abschlussarbeit: “Functional analysis of a PET bottle for further preform design optimization – Comparative Analysis of stretch below molding of different preform shapes through simulation”


Als Sohn einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters in Saarbrücken geboren, ist Christophe Beck dem Kulturen-Mix, der dieser Grenzregion innewohnt, treu geblieben. Nachdem er sich Hochschulen in beiden Ländern angesehen hatte, wollte Christophe „diesen Vorteil weiter ausbauen“ und entschied sich für einen deutsch-französischen Studiengang zwischen der Universität Metz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken. „Es stimmt, dass der Unterricht in Frankreich theorielastiger ist, während er in Deutschland wesentlich praxisorientierter ist“, erklärt er, „aber ich fühle mich in beiden Systemen sehr wohl.“ Während seines deutsch-französischen Masters realisiert er sein Abschlussprojekt im kanadischen Unternehmen Husky Injection Molding Systems in Luxemburg, wo er seine Arbeit über Plastikeinspritzungen im Rahmen der Herstellung von Plastikflaschen schreibt. Diese wird mit 20 von 20 möglichen Punkten und damit mit der Bestnote bewertet.

 

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Mélanie Clerc, 23 , Nationalität: französisch

Mélanie Clerc, 23 , Nationalität: französisch

Studiengang: Maschinenbau

Universität Karlsruhe - KIT Karlsruhe – INSA Lyon


Thema der Abschlussarbeit: „Entwicklung eines integrierten Knowledge Management Systems am Beispiel eines Unternehmens der Bahnindustrie“


Die Preisträgerin des Exzellenzpreises 2010, Mélanie Clerc, hat bereits einen Arbeitsvertrag bei Bombardier, dem Unternehmen, bei dem sie unbedingt arbeiten wollte. Dank der durch ihr Doppel-Diplom erworbenen Erfahrung ist es ihr möglich, die deutsch-französischen Gespräche in ihrer gegenwärtigen Stellung besser zu verstehen. „Ich wollte unbedingt bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Schienenverkehr arbeiten. Es motiviert mich, den Leuten zu helfen, sich fortzubewegen“. Dank der bei ihrem deutsch-französischen Studiengang gesammelten unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen weiß die 23-jährige Mélanie Clerc ganz genau, was sie will.

 

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Sonja Döring, 26 , Nationalität: deutsch

Sonja Döring, 26 , Nationalität: deutsch

Studiengang: Betriebswirtschaft

Fachhochschule Frankfurt/Main – INBA/Groupe ESC Troyes


Thema der Abschlussarbeit: „Internationale Trends im Personalwesen“


Für die junge Preisträgerin ist es nichts Besonderes mehr, Grenzen zu überschreiten. Sonja Döring stammt aus Frankfurt, war Studentin in Troyes, ist nun wohnhaft in Kopenhagen – Sonja fiele es schwer zu sagen, wo ihr „Zuhause“ ist. Vor der Qual der Wahl stehend, hat sie sich entschieden, sich nicht zu entscheiden: „Immer wenn ich an einen dieser Orte zurückkehre, habe ich das Gefühl, nach Hause zu kommen.“ Ihr Enthusiasmus zeigt jedoch eindeutig, für welche Sprache ihr Herz schlägt: „Die französische Sprache fasziniert mich seit dem Gymnasium!“, erklärt Sonja. Als sie am Ende ihrer Touristik-Ausbildung in Heidelberg den deutsch-französischen Studiengang zwischen der Fachhochschule Frankfurt und der ESC Troyes entdeckt, macht sie deshalb Nägel mit Köpfen.

 

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Henning Fauser, 28 , Nationalität: deutsch

Henning Fauser, 28 , Nationalität: deutsch

Studiengang: Interkulturelle Studien, Deutschland und Frankreich

Universität Freiburg – ENS Lyon – Université Lumière Lyon 2


Thema der Abschlussarbeit: „‘Les Allemands naissent au garde-à-vous‘ Deutschlandbilder ehemaliger französischer Deportierter“


Die Frage nach der gegenseitigen Wahrnehmung von Deutschen und Franzosen beschäftigt Henning Fauser schon lange, jedoch stellt er überrascht fest, dass er zum Thema „Deutschlandbilder ehemaliger französischer Deportierter“ nichts findet. Was als Recherche für die Seminararbeit beginnt, wird zur Bachelor- und in einer ausgeweiteten Version sogar zur Masterarbeit. Dafür wurde er nun mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet. „Ich habe das Glück durch meine Arbeit viele faszinierende Persönlichkeiten kennen zu lernen“, freut sich der Student. „Spannend ist, dass diese sowohl extreme Tiefpunkte der deutsch-französischen Beziehung, wie auch die Freundschaft beider Länder erlebt haben“.

 

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Sabine Keindl, 23 , Nationalität: deutsch

Sabine Keindl, 23 , Nationalität: deutsch

Studiengang: Rechtswissenschaften

LMU München – Université Paris II


Thema der Abschlussarbeit: „Der Richtlinienvorschlag zur Vollharmonisierung der Verbraucherrechte“


„Am Ende ist man stolz, dass man es geschafft hat“ – und stolz darf Sabine Keindl ruhig sein: Sie ist – und das als Deutsche – Studiengangsbeste der gesamten Pariser Universität Panthéon-Assas – Franzosen inbegriffen! Ihr Abschluss ist der beste, den es jemals im binationalen Jura-Studiengang mit der LMU München gab. „Das geht nur, wenn man liebt, was man tut“, sagt die begeisterte Studentin. Für ihre herausragenden Leistungen wurde sie nun mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet. Später möchte die Preisträgerin Richterin werden oder in einem Unternehmen mit französischem Bezug arbeiten. Erst aber hat sie noch andere Pläne, unter anderem ihr Masterstudium, beide Staatsexamina und eine Doktorarbeit.

 

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Martin Rahn, 25 , Nationalität: deutsch

Martin Rahn, 25 , Nationalität: deutsch

Studiengang: BWL/ Internationales Management

Hochschule Bremen – Euromed Management, Marseille

 

Thema der Abschlussarbeit: „Optimierung des Klickverhaltens auf Internetseiten durch Änderungen der Ergonomie oder des Designs am Beispiel der Deutschen Bahn“


„Ich wollte ein Studium mit richtiger Auslandserfahrung“, so Martin Rahn über seine Studiumssuche im Bereich Betriebswirtschaft. In Bremen wurde er fündig: Der dortige binationale Studiengang führte ihn von Bremen über Berlin, wo er bei der Deutschen Bahn ein Praktikum absolvierte, dann für fast zwei Jahre nach Marseille und schließlich zu einem weiteren Praktikum - im Hauptsitz der „Fromageries Bel“ - nach Paris. Seine Bachelorarbeit wollte er praxisorientiert gestalten und kombinierte deshalb die französische Universitätsbetreuung mit der Praxiserfahrung in einer deutschen Firma zu einer Arbeit über die „Optimierung des Klickverhaltens auf Internetseiten durch Änderungen der Ergonomie oder des Designs am Beispiel der Deutschen Bahn“.

 

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Marc Wenner, 24 , Nationalität: französisch

Marc Wenner, 24 , Nationalität: französisch

Studiengang: Bauingenieurwesen

TU Dresden – INSA Strasbourg


Thema der Abschlussarbeit: „Nichtlineare Schienenspannungsberechnung unter Berücksichtigung des Zeiteinflusses der Belastung“


„Brückenbau ist ein bisschen die Königsdisziplin im Bauwesen“, sagt er. „Sie ist anspruchsvoll, denn von der Planung bis zur Ausführung hat jedes Detail seine Bedeutung“. Der aus Weißenburg stammende Marc Wenner mag Herausforderungen. Während seines Studiums an der Ingenieur-Hochschule INSA in Straßburg beschloss er, durch einen binationalen Studiengang „Brücken zu schlagen“, um beim deutschen Nachbarn an der TU Dresden vertiefte Kenntnisse in seiner Wunschdisziplin Brückenbau gewinnen zu können. Für seine Abschlussarbeit befasste er sich mit der Eisenbahninfrastruktur. „Es ging darum, ein realitätsnäheres Modell zu finden als das, was die Norm vorschlägt, um beim Bau von Eisenbahnbrücken auf Schienenauszüge verzichten zu können. Diese verhindern zwar hohe Belastungen in den Schienen, die durch die Interaktion zwischen Brücke und Gleis zustande kommen, sind aber teuer und schwer zu unterhalten“, fasst er zusammen.

 

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Die Preisträger 2009


Ronny Behnke, 25, Nationalität: deutsch

Ronny Behnke, 25, Nationalität: deutsch

Studiengang: Bauingenieurwesen

TU Dresden - INSA Strasbourg

 

Thema der Abschlussarbeit: "Dynamische Analyse von Fundamenten bei geschichtetem Baugrund"

 

Ronny Behnke: „Der integrierte Studiengang der DFH-UFA ermöglichte es mir, einen Teil meines Studiums in Deutschland (Dresden) und in Frankreich (Strasbourg) zu erleben. Als besonders positiv erlebte ich die Offenheit und Neugier meiner französischen Kommilitonen mir und meinem Heimatland gegenüber. Die Akzeptanz meiner Person war nicht nur auf die menschliche und kulturelle Ebene beschränkt, sondern dehnte sich auf den Status as gleichwertiger Student an der Partnereinrichtung aus. Das gegenseitige Verstehen entwickelte sich zu mehr als dem bloßen Beherrschen der anderen Sprache. Jedes Wort erfüllte sich für mich mit einem neuen Lebensgefühl und Erinnerungen. Nur die Menschen und ihr Land machen eine Sprache lebendig und geben den Wörtern einen greifbaren Inhalt. Während meiner drei Semester in Strasbourg habe nicht nur viele neue Freunde gefunden, ich habe auch mich neu kennengelernt und interkulturell weiterentwickelt. Meine Denk-, Arbeits- und Lebensweise hat sich verändert und ist nun von einem Gefühl geprägt, in mehr als nur einem Land zu Hause zu sein. Ich kann nur empfehlen, diesen Weg gemeinsam zu gehen, um aus den verschiedenen kulturellen Identitäten eine unverwechselbare Einheit entstehen zu lassen.“

 

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Christine Beneke, 24, Nationalität: deutsch

Christine Beneke, 24, Nationalität: deutsch

Studiengang: Rechtswissenschaft

Universität Mainz - Université Paris XII

 

Thema der Abschlussarbeit: "Das Werkzerstörungsrecht des Werkeigentümers im deutschen und französischen Urheberrecht"

 

Christine Beneke: „Von Anfang an beständig den Blick über den deutschen Tellerrand zu richten, war eine Bereicherung für mein Studium : Es führt zu einem differenzierten Verständnis des nationalen Rechts, seine Strukturen schon beim ersten, erlernenden Zugriff nicht sogleich als gegeben und selbstverständlich zu verinnerlichen. Man entwickelt ein Gefühl für das Selbstverständnis einer Rechtskultur. Die Magisterarbeit war wie dafür geschaffen, diesen Erfahrungen Ausdruck zu verleihen. Die Praktika in deutschen und französischen Anwaltskanzleien unterfüttern meine theoretischen Erkenntnisse mit ganz konkreten, alltäglichen Einblicken in die jeweilige Rechtspraxis. Das Auslandsjahr in Frankreich schätze ich als das bisher schönste und aufregendste meines Lebens. Es gelang mir, die anfängliche Verunsicherung gegenüber französischen Mitstudenten zu überwinden, und plötzlich eröffneten sich mir die schönsten Möglichkeiten, enge Freundschaften und berufliche Kontakte zu knüpfen und mich, nicht zuletzt in der französischen Sprache, wohl und zu Hause zu fühlen. Wenn ich mich wirklich auf die Menschen des Partnerlandes einlasse, lassen sie sich auch auf mich ein. Und dies auf so vielfältige, warmherzige Weise, dass man es einfach selbst erlebt haben muss! Nach meinem Auslandsjahr hat es mir große Freude bereitet, meine Kenntnisse der französischen Rechtsmethodologie durch ein Tutorium in französischer Sprache an die nächste „Generation“ deutscher Studenten weiterzugeben. Dergestalt das Staffelholz weiterzugeben und dabei zugleich einen Beitrag zu leisten, war ein schönes Gefühl!“

 

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Stéphanie Bjarnason, 22, Nationalität: französisch

Stéphanie Bjarnason, 22, Nationalität: französisch

Studiengang: Produktion und Automatisierung

Fachhochschule München - EPF Ecole d’Ingénieurs Sceaux

 

Thema der Abschlussarbeit: "Einführung von Pull/Kanban Systemen und Lean Logistk Konzepten bei der Schreiner Group"

 

Stéphanie Bjarnason : « Dans le cadre de mon cursus intégré, j’ai eu l’opportunité d’effectuer la moitié de mes études et de mes expériences professionnelles en France, l’autre moitié en Allemagne. Les méthodes d’enseignement étant très différentes d’un pays à l’autre, ce cursus a été enrichissant au niveau technique, disciplinaire et bien évidemment linguistique. Mais c’est sans aucun doute sur le plan social, culturel et personnel que j’ai le plus appris. La découverte d’une autre culture et d’un autre mode de vie m’a demandé non seulement de savoir apprécier les différences culturelles, mais aussi, dans une certaine mesure, de les adopter. Rien dans mon passé familial ne me poussait à aller vers l’Allemagne. Aujourd’hui je ne pourrais plus m’imaginer vivre sans lien quotidien avec ce pays. La richesse des contacts interculturels que j’ai pu y nouer est quelque chose que me fait vibrer et dont je ne peux plus me passer. Je suis fière d’avoir choisi de participer à cette aventure humaine. Après 5 ans d’études, je ne me sens plus tout à fait française, pas non plus allemande. Je suis européenne ! En raison de mon adaptabilité interculturelle, j’envisage à moyen terme d’aller travailler dans d’autres pays, dans le cadre de programmes internationaux ».

 

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Alexis Crespel, 25, Nationalität: französisch

Alexis Crespel, 25, Nationalität: französisch

Studiengang: Bauingenieurwesen

TU Dresden - INSA Strasbourg

 

Thema der Abschlussarbeit: "Entwicklung eines Bewertungssystems für die praxisorientierte Auswahl von Feste-Fahrbahn (FF)-Konstruktionen"

 

Alexis Crespel : « Mes études au sein d’un programme franco-allemand m’ont permis de maîtriser parfaitement la langue partenaire, autant ‘a l’écrit qu’à l’oral, de m’ouvrir au système allemand, de me familiariser avec la culture allemande mais aussi de faire connaissance et de partager mon expérience avec des jeunes français, allemands mais également d’autres nationalités. Mes années à l’étranger ont été particulièrement enrichissantes pour mon cursus universitaire, en me permettant d’acquérir les compétences allemandes, de comparer les deux systèmes et de travailler avec des étudiants allemands. Elles se sont également traduites par la liaison de nombreuses amitiés avec des étudiants allemands et étrangers. Entraînant un très grand échange culturel et permettant une meilleure compréhension de différentes nations. Mes études franco-allemandes m’ont aidé dans la décision de résider en Allemagne, de partager la vie de la nation allemande, dans le fait d’occuper actuellement un poste international et de travailler sur des projets franco allemands avec des équipes binationales ». 

 

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Emilie Deschamps, 24, Nationalität: französisch

Emilie Deschamps, 24, Nationalität: französisch

Studiengang: Deutsch-Französisches Management

Universität Augsburg - Université de Rennes I

 

Thema der Abschlussarbeit: "Die Wirkung ausländischer Markennamen in Abhängigkeit von der Art des beworbenen Produkts – Eine empirische Studie"

 

Emilie Deschamps: „Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, zwei Jahre in Deutschland zu leben. Man kann eigentlich nur an Lebenserfahrung dazu lernen und es ist wirklich eine wertvolle und spannende Erfahrung, in einem anderen Land zu studieren. Mein Studium in Deutschland war ein persönlicher Gewinn hinsichtlich meiner Flexibilität, Vielseitigkeit und zur Stärkung meiner Persönlichkeit. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, andere Kulturen kennen zu lernen, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und hat meine Sensibilität gegenüber fremden Kulturen gefördert. Mein Studiengebiet aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und andere kulturelle und soziale Zusammenhänge zu erleben sowie neue Kontakte zu knüpfen, sind Erfahrungen, von denen ich gewiss profitiert habe. Die Erfahrung, sich in Augsburg zurechtzufinden, was fantastisch. Augsburg ist eine sehr schöne Stadt mit seinem Fluss, seinen Grünflächen, seinen schönen Sehenswürdigkeiten und seinen sehr gemütlichen Biergärten. Am Ende konnte ich mein internationales Netzwerk um viele Studienfreude und Mitbewohner erweitern. Heute arbeite ich im Ausland um diese Offenheit zu erhalten. Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf so ein „Abenteuer“ einzulassen!“

 

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Dominica Goldyn, 27, Nationalität: deutsch

Dominica Goldyn, 27, Nationalität: deutsch

Studiengang: Betriebswirtschaft

Universität Mannheim - ESSEC Cergy Pointoise

 

Thema der Abschlussarbeit: "Eine Untersuchung aktueller Studien über Total Quality Management und seiner Beziehung zu Total Productive Maintenance und Just-in-Time"

 

Dominica Goldyn: „Was ist der interkulturelle Mehrwert meines Studiums für mich? Sicherlich nicht das Wissen über Sprachenpflege in Frankreich und Italien im 19. Jahrhundert (auch wenn es sehr interessant war). Aber was dann? Die Geschichte Frankreichs? Oder etwa die erlernten Fakten aus der Geographie Europas? Nein, es ist all das zusammen – wie die Puzzleteile eines Mosaiks, die es mir ermöglichen die Menschen zu verstehen.

Ich bin heute in einem großen französischen Kosmetikkonzern tätig und arbeite mit Menschen verschiedener Nationen zusammen. Dabei ist es am wichtigsten sich in die Menschen hineinzuversetzen, denn nachempfinden heißt lieben und behilflich sein können. Ich liebe meine Arbeit, die ich dank des Doppeldiploms und der Auslandsaufenthalte erfolgreich meistere. Und ich kann behilflich sein beim Umgang mit unseren Fabriken in sechs verschiedenen Ländern, weil ich dank der interkulturellen Studienoption und meiner Erfahrungen gelernt habe mitzufühlen und nachzuvollziehen. Und alle erlebten Schwierigkeiten, wie z.B. die mühevollen Verhandlungen mit französischen Lieferanten während meines Praktikums in Paris oder das Bewahren der Gruppendynamik bei meinen interkulturellen Gruppenarbeiten an der ESSEC, betrachte ich heute als wertvolle Erfahrungen, die mich stärker und selbstsicherer gemacht haben. Ja, das Verstehen der Menschen und die vielen Hürden auf dem Weg dahin, das ist der interkulturelle Mehrwert meines Studiums für mich, den ich noch vielen weiteren Studenten wünsche mit der DFH zu erfahren.“

 

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Nicole Tode, 23, Nationalität: deutsch

Nicole Tode, 23, Nationalität: deutsch

Studiengang: Betriebswirtschaft

Fachhochschule Frankfurt am Main - Groupe Ecole Supérieure de Commerce (ESC) Troyes/ INBA

 

Thema der Abschlussarbeit: „Interkulturelles Management – Betrachtung des kulturellen Einflusses auf ausgewählte Aspekte“

 

Nicole Tode: „Das deutsch-französische Doppeldiplom absolvieren zu dürfen, ist eine berufliche und persönliche Bereicherung. In Frankreich und in Deutschland gibt es nach dem Abschluss Job- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Neue Freunde leben auf fünf verschiedenen Kontinenten der Welt.

Das erste Jahr in Frankfurt bot die Möglichkeit an einer deutschen Hochschule nach dem Abitur zu studieren. In den darauf folgenden Semestern lernten wir an der Ecole Supérieure de Commerce und lebten in Troyes, Frankreich. Unter den zahlreichen Assoziationen der Schule wählte ich die Assoziation „Aide aux devoirs“, die Hausaufgabenhilfe in einem Jugendzentrum für Kinder, deren Eltern sich ähnliche Unterstützung finanziell nicht leisten können. Wir machten Hausaufgaben, redeten hier und da über unsere Herkunft und was es mit der Assoziation auf sich hat. Diese Erfahrung war ein wichtiger Teil meines Auslandsaufenthaltes, da ich mit Menschen zusammen arbeiten konnte, die mir so im Studium und in Beruf nicht begegnen würden. Zudem stellten wir uns der Herausforderung in einer anderen französischen Stadt zu arbeiten und berufliche Erfahrung neben dem Studium zu erwerben. Ich bin allein nach Strassburg gegangen und mit neuen Eindrücken und Kontakten wieder nach Frankfurt zurückgekehrt. Nach anderthalb Jahren, die ich in Frankreich verbracht habe, vermisse ich die Menschen und das Leben dort sehr. Für die Zukunft arbeite ich darauf hin, in Paris beruflich Fuß zu fassen.“


Die Preisträger 2008


Lucia Jiménez García, 24, Nationalität: spanisch

Lucia Jiménez García, 24, Nationalität: spanisch

Studiengang: Chemie

TU Dresden - Ecole Européenne de Chimie, Polymères et Matériaux de Strasbourg

 

Thema der Abschlussarbeit: "Synthese von hochmolekularen Polyzwitterionen mit salzresistenten Verdickungseigenschaften"

 

Lucia Jiménez García: „Für mich bedeutete die Teilnahme an einem integrierten Studiengang nicht nur das Erwerben von Fachwissen oder das Erlernen einer Sprache, sondern vor allem das Entdecken einer anderen Kultur und Lebensweise. Wenn ich heute durch Europa reise, fühle ich mich nicht als Ausländerin. Ich fühle mich als Europäerin und empfinde andere Sprachen und Kulturen weder als Hindernis noch als Nachteil – ich betrachte sie als Chance.“


Tomke Katharina Heuermann, 27, Nationalität: deutsch

Tomke Katharina Heuermann, 27, Nationalität: deutsch

Studiengang: Wirtschaftswissenschaften

Eberhard-Karls-Universität Tübingen - IECS Strasbourg – Ecole de Management Strasbourg/Universität Robert Schumann

 

Thema der Abschlussarbeit: "Die Einkaufsentscheidung: Aufgliederung der familiären Rollen der Entscheidungsträger in Abhängigkeit des Produkts. Ein empirischer Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland"

 

Tomke Katharina Heuermann: „Durch den Doppelstudiengang in Frankreich und Deutschland habe ich in erster Linie Andersartigkeit kennen und schätzen gelernt. Die in meinem Studiengang häufigen Gruppenarbeiten haben mir andere Kulturen vertrauter gemacht  und mich sehr viel über die verschiedenen Denk-, Arbeits- und Vorgehensweisen dieser unterschiedlichen Kulturen gelehrt.“


Claudia Körner, 25, Nationalität: deutsch

Claudia Körner, 25, Nationalität: deutsch

Studiengang: Maschinenbau

TU Dresden - ENSAM Metz - Ecole Nationale Supérieure d’Arts et Métiers

 

Thema der Abschlussarbeit: "Identifikation und Simulation von elasto-plastischen Materialverhalten"

 

Claudia Körner: „Nicht nur das Verstehen der kulturellen Besonderheiten des anderen Systems ist von Bedeutung, sondern es erfordert auch dessen Toleranz und eine gewisse Akzeptanz. Durch diese Erfahrungen gehe ich aus dem Studium mit einem gestärkten Selbstbewusstsein, Teamgeist, Offenheit für neue Dinge und einer kulturellen Bereicherung.“


Yannik Porsché, 28, Nationalität: deutsch-amerikanisch

Yannik Porsché, 28, Nationalität: deutsch-amerikanisch

Studiengang: Praxisorientierte Kulturphilosophie

Universität Stuttgart - Universität Paris VIII

 

Thema der Abschlussarbeit: "Kulturelle Identitäten in Zwischenräumen. Migration als Chance für Fremdverstehen und kritische Identitätsaushandlung?"

 

Yannik Porsché: „Der binationale Studiengang hat mir die Möglichkeit gegeben, die Studiums- und Forschungskulturen einer akademischen Disziplin in zwei verschiedenen Sprachen, Institutionen und Ländern zu erfahren.“

Die Preisträger 2007

© Mariusz Marcin

Ralf Benecke, 29, Nationalität : deutsch

© Mariusz Marcin

Ralf Benecke, 29, Nationalität : deutsch

Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau
Technische Universität Braunschweig – Université de Technologie de Compiègne


Abschlüsse: Diplom-Wirtschaftsingenieur/Diplôme d’Ingénieur


Thema der Abschlussarbeit: "Überprüfung der mechanischen Festigkeit von Komponenten eines Drehmomentenwandlers für ein Kraftfahrzeuggetriebe"


Ralf Benecke: "Die Teilnahme an einem Doppeldiplomstudiengang symbolisiert mehr als "nur" zwei Abschlüsse. Es bedeutet nicht nur, fachlich in zwei unterschiedlichen Ländern auf einem hohen Niveau ausgebildet zu werden – sondern vor allem im Partnerland zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Und dabei reicht nicht die Sprache: Zwei unterschiedliche Nationalitäten können nicht mittels purer Übersetzung zusammenarbeiten. Gerade in den zahlreichen Gruppenarbeiten habe ich viele Erfahrungen in Bezug auf die Arbeitsweise anderer Nationalitäten gesammelt. Nicht nur die eigene Denke führt zum Ziel, auch die des Partners. Multinationale Zusammenarbeit funktioniert durch Sensibilität und Fingerspitzengefühl - und dies bedeutet entgegen vieler Vorurteile nicht, dass die Effizienz verloren geht. Dieser Studiengang hat mich sehr gut auf meine jetzige Tätigkeit vorbereitet und mich mit den interkulturellen Werkzeugen ausgestattet: Ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, zwischen Franzosen und Deutschen zu vermitteln, Schnittstelle zu sein. Dabei fällt immer wieder auf: Viele meiner alltäglichen Situationen habe ich bereits mehrfach erlebt – nämlich in den Teamarbeiten meines Studiums."


Helene Bubrowski, 26, Nationalität : deutsch

© Mariusz Marcin

Helene Bubrowski, 26, Nationalität : deutsch

Studiengang: Rechtswissenschaften
Universität zu Köln – Université Panthéon-Sorbonne - Paris I


Abschlüsse: Maîtrise en Droit/Magister Legum (LL.M)


Thema der Abschlussarbeit: "Die Stellvertretung im Handelsrecht – Eine rechtsvergleichende Studie zum französischen und deutschen Recht"


Helene Bubrowski: „Nach meiner Schulzeit an einem altsprachlichen Gymnasium wollte ich meinem Interesse für moderne Sprachen nachgehen und auf jeden Fall einen Teil meines Studiums im Ausland verbringen. Der deutsch-französische Magisterstudiengang Rechtswissenschaften der Universitäten Köln und Paris I hat es mir ermöglicht, diesen Wunsch zu verwirklichen. Über die Perfektionierung der französischen Sprache und das Studium zweier Rechtsordnungen hinaus hat das Programm mir aber noch weit mehr vermittelt – vor allem auf der interkulturellen Ebene. Meine 45 Kommilitonen und ich, Deutsche und Franzosen, haben im Laufe von vier Studienjahren gelernt, kulturelle Unterschiede kennen und schätzen zu lernen, und, wenn notwendig, zu überwinden. Wir sind in diesen Jahren zu einem Team zusammengewachsen. Wir wissen nun, was gegenseitige Hilfe und Unterstützung bedeuten: Während der Studienzeit in Köln waren die Deutschen für die Franzosen die Ansprechpartner bei Fragen zu Vorlesungen und Prüfungen, bei den alltäglichen Problemen oder auch bei persönlichen Sorgen – in Paris war es umgekehrt. Zu sehen, wie gut dieses gegenseitige Geben und Nehmen funktioniert, war für mich die schönste Erfahrung meiner Studienzeit. Ich freue mich, dass ich als Jahrgangssprecherin zwei Jahre lang einen Beitrag dazu habe leisten können. Die positiven Erlebnisse der vier Studienjahre haben mich in dem Entschluss bestärkt, im deutsch-französischen Bereich zu arbeiten."


Martine Philipp, 25, Nationalität: luxemburgisch

© Mariusz Marcin

Martine Philipp, 25, Nationalität: luxemburgisch

Studiengang: Physik
Universität des Saarlandes – Université Henri Poincaré - Nancy I – Universität Luxemburg


Abschlüsse: Hauptdiplom im Fach Physik/DEA Physique et Matériaux


Thema der Abschlussarbeit: "Der chemische Glasübergang von Polyurethan-Systemen aus Sicht der Moden Grüneisenparameter"

 

Martine Philipp zum interkulturellen Mehrwert des "SaarLorLux-Studiengangs":
"Durch den Studiengang konnte ich mein solides Grundwissen in der deutschen und der französischen Sprache verbessern, insbesondere lernte ich das ‘Alltagsfranzösisch’ in Nancy kennen. Auf der sozialen, interkulturellen Ebene waren die letzten Jahre eine sehr bereichernde Erfahrung. Da ich vor meinem Studium in Luxemburg gelebt habe, waren mir sowohl die deutsche als auch die französische Kultur bekannt. Jedoch entwickelte ich dafür in den letzten Jahren ein tieferes Interesse und eine größere Wertschätzung wegen des täglichen Umgangs mit deutschen und französischen Studenten. Durch die Studentenvereinigung des SLLS wird dieser Kontakt mit anderen interkulturell interessierten Studierenden gefördert. Des weiteren unterstützen die Beauftragten des Studiengangs neben dem Studium das kulturelle und soziale Interesse der Studierenden."


Bertram Unger, 24, Nationalität: deutsch

© Mariusz Marcin

Bertram Unger, 24, Nationalität: deutsch

Studiengang: Wirtschaftspädagogik
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – IECS Strasbourg-Ecole de Management Strasbourg/Université Robert Schuman


Abschlüsse: Diplom-Handelslehrer Universität/Diplôme de Formation Internationale à la Gestion, Master Grande Ecole


Thema der Abschlussarbeit: "Parlez-vous affaires? – Vermittlung einer interkulturellen (Wirtschafts-) Kompetenz als wichtige Kernaufgabe für das berufliche Schulwesen, insbesondere in deutsch-französischen Grenzgebieten"


Bertram Unger: "Das Studium in einem integrierten Studiengang der DFH war für mich eine besondere Herausforderung und Chance. Als angehender Diplom-Handelslehrer an einer beruflichen Schule mit Lehrbefähigung im Unterrichtsfach Französisch konnte ich somit nicht nur meine Sprachkenntnisse perfektionieren, sondern auch weit reichende Einblicke in die kulturellen Besonderheiten des Gastlandes Frankreich gewinnen. Der Status als "regulärer" Student an der aufnehmenden Bildungseinrichtung (IECS-Strasbourg), der mit den gleichen Rechten aber auch Pflichten, wie sie die französischen Studierenden innehaben, verbunden ist, stellte sich dabei als besonderer Vorteil heraus. Nicht nur durch die Zusammenarbeit mit den fremdländischen Kollegen in regulären Kursen war somit das vollständige Eintauchen in die andere Kultur gewährleistet, auch durch spezifische Kurse wurde die Zusammenarbeit in interkulturellen Teams und somit der interkulturelle Kompetenzerwerb geschult. Durch die gleichzeitige Verleihung einer deutschen und französischen Diplomurkunde wird mir als Absolvent der Zugang zu beiden Arbeitsmärkten erleichtert. Um die positiven Aspekte von integrierten Studiengängen auch auf die berufsschulische Ausbildung zu übertragen, habe ich mit meiner Diplomarbeit Bestrebungen zur Einrichtung einer deutsch-französischen Berufsschulklasse unterstützt. Stünde ich nochmals vor der Wahl, würde ich mich jederzeit wieder für einen integrierten Studiengang der DFH entscheiden."

Die Preisträger 2006

Preisträger 2006

Marcellin Aubert, 25, Nationalität : französisch

Marcellin Aubert, 25, Nationalität : französisch

Studiengang: Ingenieurwissenschaften
Ecole Centrale Paris / Universität Stuttgart


Thema der Abschlussarbeit: "Untersuchung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energierekuperation bei Mercedes-Benz Hybrid Sprinter"


Marcellin Aubert: „In Deutschland zu studieren stellt eine außergewöhnliche Chance dar. Es ermöglicht ein vollständiges Eintauchen in die Sprache, die Gewohnheiten, die Arbeitsgepflogenheiten. Nach diesem siebenmonatigen Praktikum traue ich mir ohne weiteres zu, eine Sitzung in deutscher Sprache  bzw. ein Projekt mit einem deutschen und einem französischen Team zu leiten. Auch einige praktische Aspekte, die für die Deutschen so viel wichtiger als für die Franzosen sind, sind mir nicht verborgen geblieben: zum Beispiel die strikte Einhaltung eines Zeitplans. Kleine Fehler, die aus kulturellen Unterschieden heraus entstehen, können zu gravierenden Störungen in binationalen Teams führen. Außer den freundschaftlichen Beziehungen, die ich geknüpft habe und die mich persönlich mit Deutschland verbinden, überzeugt mein Studium jenseits des Rheins auf dem Gebiet der Energieerzeugung und der erneuerbaren Energien von meiner Fähigkeit für deutsche Firmen arbeiten zu können, die auf diesem Gebiet Pionierarbeit leisten und die sich auch in Frankreich etablieren  wollen. Der Betreuer meiner Diplomarbeit möchte gerne weiterhin mit mir in Kontakt bleiben, um auch in Zukunft gemeinsam Projekte entwickeln zu können, da ich bald in diesem Bereich in Frankreich arbeiten werde. Bestärkt durch diese Erfahrung, würde ich langfristig gesehen gerne einige Jahre in Deutschland arbeiten und auch weiterhin die deutsch-französischen Beziehungen pflegen.“


Catherine Rogister, 22, Nationalität: französisch

Catherine Rogister, 22, Nationalität: französisch

Studiengang: Europäische Medienkultur
Université Lyon 2 Lumière / Bauhaus-Universität Weimar


Thema der Abschlussarbeit:
"Die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation und das Scheitern des Systems Intimbeziehung im Film « Außer Atem » von Jean-Luc Godard nach der Systemtheorie Niklas Luhmanns"

 

Catherine Rogister: „Das Studienprogramm der DFH ermöglichte mir zunächst berufliche Ziele zu erreichen:  Ich habe meine Sprachkenntnisse vertieft und Gelegenheit erhalten, mit deutschen Studierenden und Hochschullehrern zu arbeiten. Aber dieser Studiengang war vor allem in persönlicher Hinsicht eine Bereicherung. Von diesem Austausch behalte ich vor allem die Begegnung mit anderen Studierenden in Erinnerung: die sehr freundliche Aufnahme der Deutschen und der Kontakt zu anderen ausländischen Studierenden, sowie das menschliche Abenteuer, das ich mit den anderen Franzosen im integrierten Studiengang geteilt habe. Ich glaube, dass ich vor allem auf sozialer Ebene viel dazugelernt habe: Solidarität, gegenseitige Hilfe und moralische Unterstützung sind für mich nun zu greifbaren Werten innerhalb einer Gruppe geworden. Ich habe dauerhafte internationale Freundschaften geknüpft; andere Begegnungen waren eher flüchtig, haben aber trotzdem dazu beigetragen, mein Interesse für fremde Kulturen noch weiter zu verstärken. Eine der schönsten Erfahrungen war die Wohngemeinschaft mit einer Bulgarin, einer Georgierin und einigen Deutschen, in der ich gelegentlich mit "kulturellen Unterschieden“, sowohl gesellschaftlicher als auch kulinarischer Art, konfrontiert wurde! Das Studium weg von zu Hause hat mich dazu gezwungen selbst Verantwortung zu übernehmen. Mir ist klar geworden, dass mir von nun an neue Möglichkeiten offen stehen, die es mir ermöglichen meine Zukunft selbst zu gestalten. Ich habe andere und mich selbst kennen gelernt. Anderen begegnen und selbst die „Andere“ sein; Momente des Zweifels überwinden und ein wenig die Welt derjenigen teilen, die fern von zu Hause leben. Sowohl Heimweh, als auch Fernweh empfinden: Heimweh in Deutschland und Fernweh in Frankreich!“


Kristina Schulz, 26, Nationalität: deutsch

Kristina Schulz, 26, Nationalität: deutsch

Studiengang: Deutsch-Französisches Management
Universität Augsburg / Universität Rennes I


Thema der Abschlussarbeit:
Einsatz von Data Mining im CRM – Erkennung von Wertschöpfungspotenzialen bei institutionellen Bestandskunden

 

Kristina Schulz: „Die Absolvierung des Doppel-Diploms „Deutsch-Französisches Management“ bedeutet einen sehr großen interkulturellen Mehrwert für mich. Dieser Mehrwert entsteht durch die Vielzahl an interkulturellen Erfahrungen und Begegnungen, die mir das Doppel-Diplom ermöglichte. Der langfristige Aufenthalt in Frankreich vor und während des Doppel-Diploms hat es mir erlaubt, die soziokulturellen Gegebenheiten Frankreichs sowie die kulturellen Unterschiede zwischen den französischen und deutschen Lebensweisen sehr gut kennen zu lernen. Des Weiteren konnte ich zusätzlich andere Länder und Kulturen durch mehrmonatige Auslandspraktika während des Studiengangs erleben und meine Sprachkenntnisse vervollkommnen. Die intensive Beschäftigung mit verschiedenen Kulturen während des Doppel-Diploms hilft, neue Sichtweisen und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem zu entwickeln sowie kulturelle Unterschiede wahrzunehmen, zu verstehen und zu akzeptieren. Heute zählen diese interkulturellen Kompetenzen neben meinen Sprachkenntnissen zu meinen wichtigsten Atouts: Ich arbeite in einem multikulturellen Arbeitsumfeld mit Kollegen verschiedener Nationalitäten und bin als Sales & Marketing Manager weltweit für Kundenbetreuung und Geschäftsabwicklungen zuständig.“


Ehrenpreis der Jury

Aneliya Riminchan, 26, Nationalität: bulgarisch

Aneliya Riminchan, 26, Nationalität: bulgarisch

Studiengang: Internationale Tourismuswirtschaft
Hochschule Harz, Wernigerode / ESTHUA, Angers


Thema der Abschlussarbeit:
"Marktanalyse des Natur- und Aktivtourismus in Frankreich: Besonderheiten des französischen Angebotes und der deutschen Nachfrage"

 

Aneliya Riminchan: „Ich bin Bulgarin und hatte schon 5 Semester an der Wirtschaftsuniversität in Varna, Bulgarien studiert, als ich von dem Studiengang „internationale Tourismuswirtschaft“ an der Hochschule Harz erfahren habe. Da ich schon im Gymnasium intensiv die französische Sprache und Kultur gelernt habe und gerade dabei war, Deutsch wegen der vielen Touristen in Bulgarien zu lernen, habe ich mich entschieden, dass dieses Studium mir die beste Möglichkeit geben wird, die beiden so interessanten (und so unterschiedlichen, wie ich später feststellen musste) Kulturen gleichzeitig kennen zu lernen. Wenn ich jetzt auf die vier Jahre zurück blicke, kann ich nur bestätigen, dass es keine Fehlentscheidung war, meine Pläne für die Zukunft schlagartig zu ändern, mein geregeltes Leben in der Heimat aufzugeben, meine Familie und Freunde zu verlassen. In den 8 Semestern war ich Teil von zwei verschiedenen Bildungssystemen (und dabei wurde ich voll integriert), habe Freundschaften fürs Leben geknüpft, konnte reisen, Kultur und Geschichte von den beiden Ländern ganz nah erleben. Persönlich bin ich viel selbstbewusster, selbstständiger und organisierter geworden, viel offener für andere Kulturen und Menschen, viel toleranter und flexibler. Zusammengefasst: Das „Doppel-Studium war nicht nur ein Schritt nach vorne zur Erfüllung meiner professionellen Ziele, sondern hat sehr viel zur Entwicklung und Entfaltung meiner Persönlichkeit beigebracht.“

Die Preisträger 2005

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Verena Bezold, 23 Jahre, Heimatort: Wernau bei Stuttgart, Deutschland

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Verena Bezold, 23 Jahre, Heimatort: Wernau bei Stuttgart, Deutschland

Studiengang: BWL, Hochschule Reutlingen – CESEM Reims

Thema der Abschlussarbeit:
„Entwicklung der Energiesektoren Frankreichs und Deutschlands mit Fokus auf Nuklearenergie und erneuerbare Energien?“


Verena Bezold: „In meinen Augen stellt der integrierte Studiengang, den ich absolviert habe, ein großes Plus bei der Arbeitssuche dar. Nur wenige andere können ganze zwei Jahre Auslandserfahrung aufweisen. Auch die Sprachkenntnisse, die ich während meiner Zeit in Frankreich erworben habe, sind eine große Hilfe. Was mir von meinem Studium wohl am lebhaftesten in Erinnerung bleiben wird, ist der Grad der Internationalität. Ich habe Studenten aus der ganzen Welt kennen gelernt und mit ihnen zusammengearbeitet. Dadurch wird einem sehr deutlich, welche kulturellen Unterschiede und daraus resultierende Probleme es gibt, aber auch, dass über alle Nationen hinweg Gemeinsamkeiten auftreten.“


Sonja Hauschild, 25 Jahre, Heimatort: Regensburg, Deutschland

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Sonja Hauschild, 25 Jahre, Heimatort: Regensburg, Deutschland

Studiengang: Grenzüberschreitende Deutsch-Französische Studien, Universität des Saarlandes – Université Paul Verlaine Metz

Thema der Abschlussarbeit:
„Propheten oder Störenfriede? Sowjetische Dissidenten in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich und ihre Rezeption bei den Intellektuellen (1974-1977)“


Sonja Hauschild: „Im Rahmen der "Grenzüberschreitenden Deutsch-Französischen Studien" habe ich sicherlich mehr über Frankreich und die kleinen kulturellen und alltäglichen Unterschiede gelernt als bei einem "normalen" Romanistikstudium. Besonders die deutsch-französische Studiengruppe der "DGDFS" garantiert intensiven Kontakt mit französischen Studenten auch in Deutschland. Außerdem ermöglicht ein integrierter Studiengang ein zweijähriges Studium im Ausland und dadurch vertiefte Sprachkenntnisse ohne eine nennenswerte Verlängerung der Studienzeit. Dies ermöglicht es mir auch, jetzt noch weiter zu studieren. Trotz meines Doppelabschlusses habe ich noch nicht genug vom Studium: zu diesem Wintersemester habe ich ein Aufbaustudium "Osteuropastudien" an der Ludwig-Maximilians-Universität in München angefangen.“


Stéphane Lacalmette, 24 Jahre, Heimatort: Livry-Gargan (Ile de France), Frankreich

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Stéphane Lacalmette, 24 Jahre, Heimatort: Livry-Gargan (Ile de France), Frankreich

Studiengang: Ingenieurwissenschaften, Universität Stuttgart – Ecole Centrale Paris

Thema der Abschlussarbeit:
„Variantenvielfaltsgerechte Konzeption einer schlanken Montageanlage für Kraftfahrzeugkomponenten“


Stéphane Lacalmette: „Meine Arbeitssuche war aufgrund meiner Erfahrungen und des Doppelstudiengangs sehr fruchtbar. Ich habe bereits 5 konkrete Jobangebote erhalten und mich entschieden, für die Robert Bosch GmbH in der Nähe von Stuttgart als Produktionsingenieur zu arbeiten. Meine Jobsuche hat ungefähr anderthalb Monate gedauert. Der integrierte Studiengang hat mir bei der Arbeitssuche durch meine Fähigkeit, mich interkulturell zu adaptieren, sehr geholfen. Sowohl für die Firmen, die mich in Deutschland einstellen wollten als auch für die internationalen Programme war dies eines der Hauptargumente.“ 


Ehrenpreis der Jury

Martin Kipping, 28 Jahre, Heimatort: Bonn, Deutschland

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Martin Kipping, 28 Jahre, Heimatort: Bonn, Deutschland

Studiengang: Politik- und Sozialwissenschaften, FU Berlin – IEP Paris

Thema der Abschlussarbeit:
„Wasserkonflikte und Wasserkooperationen am Senegalfluss“


Martin Kipping: „Als besonders positiv habe ich den integrierten Charakter des Studienzyklus’ erlebt, d.h. die Möglichkeit, in einer deutsch-französischen Studierendengruppe über insgesamt 3 Jahre jeweils gemeinsam den Studienort zu wechseln und in den gemeinsamen Seminaren des Studienzyklus’ intensiv zusammenzuarbeiten. Spannend und bereichernd war außerdem die Komplementarität der beiden Hochschulen: das stark auf Wissensvermittlung und Berufsvorbereitung ausgerichtete IEP einerseits und das wissenschaftlicher und kritischer aufgestellte Otto Suhr Institut der FU Berlin andererseits. Nach dem Abschluss des Studienzyklus’ habe ich einen postgraduierten Ausbildungskurs am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik absolviert und danach eine Stelle als Referent im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefunden. Da ich dort viel mit den frankophonen Entwicklungsländern Afrikas und im Rahmen europäischer Harmonisierungsbemühungen mit französischen Kollegen zu tun habe, kommt mir mein deutsch-französisches Studium eigentlich täglich zugute.“