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Der Staat: Akteure, Praktiken, Wissen (16. bis 19. Jahrhundert)

Der Staat: Akteure, Praktiken, Wissen (16. bis 19. Jahrhundert)

Der Staat ist in die Sozialwissenschaften zurückgekehrt. Wie aber kann man seine Geschichte schreiben? Ausgangspunkt der Tagung ist der Vorschlag Pierre Rosanvallons, die Geschichte des Staates als eine Geschichte der Kreuzungen („histoire carrefour“) zu verstehen. Die Geschichte des staatsbezogenen Wissens („savoirs d’Etat“) wird besonders berücksichtigt. Im Fokus stehen Ausbildung, die Wege und gelehrten Praktiken der […]

Der europäische Jurist – Bestandsaufnahme und Perspektiven

Die Öffnung der Märkte und die fortlaufende Europäisierung der deutschen und der französischen Gesellschaft haben unmittelbare Folgen auf den juristischen Arbeitsmarkt und somit zwangsläufig auch auf die Ausbildung angehender Juristen. Im Lichte dieser weitreichenden Änderungen sind die Ausbildungswege juristischer Nachwuchskräfte in Frankreich und in Deutschland zu analysieren und miteinander zu vergleichen, um in einem zweiten […]

Der Garten im Fokus kultureller Diskurse des 18. Jahrhunderts

Die Konferenz will sich mit einigen vernachlässigten Aspekten der Diskurse über den Garten der Zeit der Aufklärung und Romantik beschäftigen und erstmals systematisch die Vielfalt und Bedeutung der europäischen Gartenkultur des 18. Jahrhunderts ausloten, indem gerade die die Zeit prägende Konfiguration der Gartendiskurse in den Mittelpunkt gestellt wird, die aus Theorie, Praxeologie und metaphorischer wie […]

Der Platz der DDR in den deutsch-französischen Beziehungen nach 1945

Die Analyse der Beziehungen zwischen der DDR und Frankreich bietet nicht alleine Einsichten in die Geschichte der ostdeutschen Außenbeziehungen und die Handlungsmuster der SED; vielmehr ist stets von einem deutsch-deutsch-französischen Dreiecksverhältnis in der bipolaren Ordnung des Kalten Krieges auszugehen. Wer sich heute mit den deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 beschäftigt, sollte daher nie die Frage aus […]

Der Elysée-Vertrag: Der Sockel einer exemplarischen Zusammenarbeit 50 Jahre später

Die an zwei Terminen stattfindende Veranstaltung wird das 50-jährige Bestehen des Elysée-Vertrags feiern. Es handelt sich um einen multiperspektivischen und interdisziplinären Blickwechsel, insofern als deutsche und französische Juristen des öffentlichen Rechts, des Privatrechts und des europäischen Rechts ihre Analysen mit denen von deutschen und französischen Politologen, Historikern, Linguisten, Philosophen, Wirtschaftswissenschaftlern und gewählten Vertretern der Bevölkerung […]

Der Begriff des journalistischen Felds und die grenzüberschreitende Medienberichterstattung in Europa und der Großregion (Saar-Lor-Lux) – Workshop für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Lehr- und Forschungsprogramms « Infotransfront »

Der Begriff des „journalistischen Felds“ geht auf die Arbeiten des französischen Soziologen Pierre Bourdieu zurück und ist vor allem im Laufe der 1990er Jahre ausgearbeitet worden. Obwohl das Konzept, vor allem in theoretischer Hinsicht, viel diskutiert worden ist, wurde es nur in geringem Ausmaß in Form von empirischen Studien in die Praxis umgesetzt. In Frankreich […]

Der Einfluss der Menschenrechte auf das Völkerrecht

Sind Menschenrechte ein Faktor der Fragmentierung oder der Konstitutionalisierung des Völkerrechts? Mit dieser Frage beschäftigt sich die akademische Welt seit vielen Jahren. Wenn auch das wachsende Interesse am weltweiten Schutz der Menschenrechte unzweifelhaft einen Fortschritt darstellt, kommt man nicht umhin festzustellen, dass sich in diesem Bereich eine eigenständige juristische Sicht- und Arbeitsweise entwickelt hat, deren […]

Der Balkan auf dem Weg nach Europa

Das Atelier ist zum ersten Mal als „Mobile Sommeruniversität“ konzipiert, die eine Begegnungsplattform für Professoren, Post-docs und Doktoranden schafft. Die Veranstaltungen finden in drei aufeinanderfolgenden Sessionen an den Universitäten Skopje (Mazedonien), Pristina (Kosovo) und Tirana (Albanien) statt. Das Programm fördert auf diese Weise den Dialog und das Zusammenwirken von Wissenschaftlern aus EU-Mitgliedstaaten – Universität Münster […]

Demokratische Kontrolle und Steuerung kommunaler Unternehmen. Eine Diskussion mit besonderer Beachtung des Wassersektors

Das deutsch-französische Atelier setzt sich mit der Kommunalpolitik in beiden Ländern auseinander. In Deutschland und Frankreich sind die Kommunen mit der Bereitstellung von Dienstleistungen allgemeinen Interesses (z.B. Strom, Gas, Wasser, Nahverkehr…) beauftragt. Angesichts von Ausgliederungen in Deutschland und einer Re-Kommunalisierungsdiskussion in Frankreich wird die Frage der demokratischen Kontrolle kommunaler Unternehmen diskutiert. Am Beispiel des Wassersektors […]

Den Krieg neu denken? Der Erste Weltkrieg im Spiegel neuer Quellen und Methoden

Dieser Workshop für Doktoranden und PostDocs ist den methodologischen Fragen gewidmet, die die neuen Forschungsansätze zum Ersten Weltkrieg in deutsch-französischer Perspektive aufwerfen. Die jüngere Historiografie, die im Laufe der letzten Jahrzehnte um Sozial-, Alltags- und Kulturgeschichte erweitert wurde, geht der Erforschung des Krieges „von unten“ nach. Auf dem Weg der Auswertung neuer Quellen und Kategorien […]

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