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Exzellenz-Partnerschaft in Japan

Gruppenbild der deutsch-französischen Delegation mit den japanischen Gastgebern in einem Seminarraum
Die deutsch-französische Delegation zu Besuch an der Tohoku University © Tohoku University

 

Der Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) Philippe Gréciano folgte am 2. April 2026 einer Einladung der Tohoku University (Sendai, Japan), um anlässlich eines deutsch-französisch-japanischen Seminars zum Thema künstliche Intelligenz und Cybersicherheit eine Rede zu halten.

Philippe Gréciano, Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule, hält eine Begrüßungsrede
Philippe Gréciano, Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule, hält eine Begrüßungsrede © Tohoku University

Die beachtliche Veranstaltung wurde von der DFH gefördert und gemeinsam von der Universität Passau, der INSA Lyon und der Tohoku University organisiert. Hauptzielgruppe waren junge Wissenschaftler*innen sowie Masterstudierende und Doktorand*innen des von der Universität Passau und der INSA Lyon angebotenen deutsch-französischen IT-PhD-Tracks.

Das innovative Seminar erfreute sich einer großen Zahl japanischer Teilnehmenden. Eröffnet wurde es von Asako Sugimoto, Vizepräsidentin der Tohoku University sowie von Hashimoto Hariyama, Dekan der Fakultät für Informationswissenschaften. Die Moderation übernahm Lionel Brunie, Beauftragter des deutsch-französischen Programms an der INSA Lyon.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Stärkung der deutsch-französischen Partnerschaften in Japan, die einen wichtigen Meilenstein in der Expansionsstrategie der DFH in Asien markiert.

Hintergrund für die trinationale Veranstaltung ist die Einrichtung eines Exzellenz-Lehrstuhls der Deutsch-Französischen Hochschule im Bereich KI und Cybersicherheit zwischen der Universität Passau und der INSA Lyon sowie dessen internationale Öffnung. In diesem Sinne sind japanische Studierende eingeladen, ein Promotionsstudium in Passau oder Lyon aufzunehmen und ihre Dissertation auf Englisch zu verfassen.

Das Seminar half, Innovationen zu fördern und die Sichtbarkeit der DFH in Japan zu erhöhen. Gleichzeitig trug es aktiv zu exzellenter Forschung zu aktuellen technologischen wie auch ethischen Fragestellungen künstlicher Intelligenz bei. Die DFH mobilisiert auf diese Weise ihr deutsch-französisches Netzwerk und bekräftigt vor dem Hintergrund eines starken internationalen akademischen Wettbewerbs ihre strategische Positionierung.

Yuko Araki, Informationswissenschaftlerin an der Tohoku University, gibt einen thematischen Input zur statistischen Modellierung strukturierter Daten
Yuko Araki, Informationswissenschaftlerin an der Tohoku University, gibt einen thematischen Input zur statistischen Modellierung strukturierter Daten
© Tohoku University

Im Rahmen seiner Reise führte der Präsident der DFH im Hinblick auf die Assoziierung Japans an das Programm „Horizon Europe“ im Januar 2026 zudem Gespräche mit Vertreter*innen des DAAD und der französischen Botschaft über die Förderung von Partnerschaften in Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Philippe Gréciano war bereits mehrfach in Japan, u. a. als Gastdozent an der Yokohama City University sowie als Referent bei einer Poster-Session des vierten deutsch-französisch-japanischen Symposiums zum Thema KI, das von der französischen Botschaft, dem German Centre for Research and Innovation Tokyo und dem AI Japan &RD Network organisiert wurde. Dieser internationale Kongress wird im Oktober 2026 erneut stattfinden.

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