Was ist die DFH?

Die DFH ist ein Netzwerk von 194 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt 180 integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten. Aktuell sind rund 6.500 Studierende eingeschrieben.

Die DFH im Überblick

Studium

Sie möchten in Deutschland und Frankreich studieren und einen deutsch-französischen Doppelabschluss erhalten? Wir bieten 180 binationale und trinationale Studiengänge an.

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Forschung

Die DFH fördert die Mobilität und die Begegnung junger Forscher aus Deutschland und Frankreich. Einen Überblick über die Ausschreibungen der Forschungsprogramme finden Sie hier.

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Sie sind Studierende/r eines DFH-Studiengangs?

Einschreibung und Rückmeldung sind noch bis 30.09.2018 möglich!

Das sagen unsere Studierenden

Die interkulturellen Erfahrungen, die ich dank des Integrierten Studiengangs machen konnte, sind eine große Bereicherung für meine persönliche Entwicklung. Der Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen und das Leben in einem anderen Land ermöglichen mir, meine eigene Weltauffassung zu hinterfragen und zu erweitern. So fällt es mir leichter, die Perspektive anderer Menschen besser zu verstehen, was für meinen Beruf als Lehrkraft eine bedeutende Rolle spielt.

PH Freiburg – UHA Mulhouse-Colmar

Dank des Studiengangs habe ich nicht nur mein Deutsch verbessert, sondern gleichzeitig auch meine Muttersprache ganz neu entdeckt. Mir sind dadurch die Beziehungen zwischen den beiden Sprachen bewusst geworden, und dass manche Konzepte nur in der einen Sprache existieren. Deshalb ist es auch so wichtig, mehrere Sprachen zu beherrschen. Die größte Bereicherung aus dem Studiengang war für mich zu sehen, wie unterschiedlich die Medienbegriffe in beiden Ländern konzipiert sind. Es mag sein, dass wir nicht zu Spezialisten werden, denn die Binationalität geht auch mit einer gewissen Diskontinuität in der Lehre einher. Dafür entwickeln wir eine weniger einseitige Sichtweise, die die Voraussetzung für Originalität und geistige Offenheit ist. Durch die Zugehörigkeit zu einer deutsch-französischen Gruppe werden die kulturellen Unterschiede greifbarer, und lösen sich gleichzeitig auf, was ebenfalls zur geistigen Offenheit beiträgt. Diese beschränkt sich nicht allein auf den deutsch-französischen Kontext. Es handelt sich vielmehr um eine allgemeine Einstellung, die sowohl persönlich als auch beruflich sehr bereichernd ist. Und deshalb habe ich mich auch bei meinem Master für einen DFH-Studiengang entschieden.

U Weimar – U Lyon 2 – Lumière

Generell kann ich sagen, dass der binationale Studiengang nur Vorteile mit sich bringt. Man lernt eine neue Kultur und Menschen kennen, erweitert die französischen Sprachkenntnisse und wird mit beiden unterschiedlichen Bildungssystemen und Lehrmethoden der Universitäten bekannt. Natürlich hat man am Anfang des binationalen Studiengangs ein paar Schwierigkeiten, sich an das neue System zu gewöhnen, was aber nach einigen Wochen vergeht, wenn man fleißig ist. Ich persönlich habe sehr von diesem Studiengang profitiert. Ich habe meine technischen Sprachkenntnisse sehr erweitert, so weit, dass ich sogar in Frankreich als Ingenieur tätig sein könnte. Ich würde jedem, der ein Doppeldiplom erhalten will, dieses Studienprogramm weiterempfehlen. Auch später im Berufsleben werden sich die positiven Auswirkungen dieses Doppeldiploms definitiv bemerkbar machen. Der binationale Studiengang ist also ein sehr wertvolles und wichtiges Erlebnis für jeden, der offen für neue Welten ist.

HS Mannheim – Mines Nancy / U Lorraine, Nancy

Man sollte bedenken, dass Englisch auf dem heutigen Arbeitsmarkt keinen Trumpf mehr darstellt. Englisch wird von einem international ausgerichteten Arbeitgeber erwartet. Das macht den deutsch-französischen Studiengang umso attraktiver. Der Aufwand ist bei einem deutsch-französischen Studiengang zum Teil nur unwesentlich höher als bei einem vergleichbaren Studiengang, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt  durch den Doppelabschluss jedoch um ein Vielfaches höher. Dazu kommt: Der Student kann im Rahmen des Mainzer integrierten Studienganges wählen, ob er in Dijon, Nantes oder Paris studieren möchte. Cerise sur le gâteau!

Johannes Gutenberg-Universität Mainz – UPEC Paris

Das Doppeldiplom ermöglicht natürlich in erster Linie eine Chance, die oft in ihrer Bedeutung unterschätzte französische Sprache zu vertiefen. Gerade jetzt nach einem Jahr sehe ich auch die unterschiedliche fachliche Aufstellung der beiden Universitäten als Mehrwert. So ist man mit einem Doppeldiplom wesentlich breiter aufgestellt und lernt eine andere Planungs- und Baukultur mit ihren Vor- und Nachteilen kennen. Die Kurswahl an beiden Universitäten ermöglicht eine Vielfalt wie sie nie an nur einer Hochschule möglich wäre.

Der größte Gewinn, den ich mitnehme, ist natürlich mein verbessertes Sprachniveau. So kann ich mich ohne Sprachprobleme später im französischsprachigen Ausland bewerben. Jeden, der mit der Entscheidung, ins Ausland zu gehen, noch hadert, kann ich nur empfehlen: Der Sprung ins kalte Wasser lohnt sich!

TU Dresden – ENSA Strasbourg