Studium

Sie möchten in Deutschland und Frankreich studieren und einen deutsch-französischen Doppelabschluss erhalten? Wir bieten 186 binationale und trinationale Studiengänge an.

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Forschung

Die DFH fördert die Mobilität und die Begegnung junger Forscher aus Deutschland und Frankreich. Einen Überblick über die Ausschreibungen der Forschungsprogramme finden Sie hier.

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Was ist die DFH?

Die DFH ist ein Netzwerk von 208 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt 186 integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten. Aktuell sind rund 6.400 Studierende eingeschrieben.

Die DFH im Überblick

Du suchst deinen künftigen Studiengang? Virtuelle Infoveranstaltungen und Videos der deutsch-französischen Studiengänge unter „Zwei Abschlüsse – mehr Chancen“ !

 

Das sagen unsere Studierenden

Das Treffen hat gezeigt, dass das Konzept der Europäischen Hochschulschulnetzwerke ohne ein rechtliches, solides Fundament im Hinblick auf Doppelabschlüsse und v. a. Promotionen erarbeitet wurde.  Dank der Erfahrungen, die die DFH in diesem Bereich gesammelt hat, konnte unsere Arbeitsgruppe einige konkrete Vorschläge zur möglichen Behebung dieses Defizits ausarbeiten.

Aus meiner Sicht hat das Treffen gezeigt, dass die Durchführung von Doktorarbeiten im Cotutelle-Verfahren eine Art Fortbildungsveranstaltung darstellt, da wir selber dabei notwendigerweise genau die interkulturellen Kompetenzen aktivieren und vertiefen müssen, die wir unseren Studierenden und Doktorand*innen vermitteln wollen.

Der Austausch war sehr rege und konstruktiv. In Erinnerung sind mir insbesondere die Vorschläge geblieben, einen Verhaltenskodex für die Betreuer*innen von Cotutelles sowie ein Label einzuführen, das den Mehrwert einer im Rahmen eines Cotutelle-Verfahrens abgeschlossenen Promotion herausstellt und das aufgrund der unterschiedlichen erworbenen Kompetenzen vom europäischen Label zu unterscheiden ist. Ich freue mich auf weitere interessante Diskussionen zu diesem Thema!

Die Perspektive, von der deutsch-französischen auf die europäische Ebene zu weiten, finde ich wichtig und wertvoll. Gerade auch mit Blick auf die European Universities kann es nicht nur darum gehen, akademische Spitzenförderung von Cotutelle-Promotionen zu betreiben, die sicherlich auch wichtig ist, sondern jetzt muss vor allem in der Promotionsphase der europäische Austausch, der Blick über regionale und nationale Horizonte hinaus in der Breite zum Normalfall werden. Dafür muss man Anreize für die Promovierenden schaffen, etwa durch sichtbare Zertifikate. Das hat die Diskussion sehr deutlich gemacht.

Der Expertenworkshop kam zum richtigen Zeitpunkt, da die Initiative Europäische Hochschulen bei der gemeinsamen Doktorandenbetreuung noch ganz am Anfang steht und deshalb auf den Erfahrungen der DFH im Bereich Cotutelle aufbauen kann.

Die Veranstaltung war ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der „Cotutelle de thèse“ nicht nur im deutsch-französischen Kontext, sondern auch im Zusammenhang mit den Europäischen Universitäten. Allerdings müssen noch erhebliche Hindernisse überwunden werden.

Die wichtigste Idee der Tagung war für mich die Bottom-up-Europäisierung der Studienverläufe durch Implementierung niederschwelliger Angebote! Diese Idee ist genau das, was ich mir immer zu Beginn des Studiums gewünscht hätte, da der Wunsch groß ist, mehr Mobilität und interkulturelles Lernen in den eigenen Studienverlauf zu integrieren, de facto aber die Finanzierung langer Studienaufenthalte oft nicht möglich ist. Hier machen die Initiativen eines modularen Labelsystems sehr viel Mut, dass interkulturelle Bildung nicht mehr ein Privileg der Eliten bleiben wird.

Die zweite Idee, die ich ganz wichtig fand, war die „Qualitätssicherung“ und Etablierung dieses Labels als ein echtes Zertifikat, das jedem Arbeitgeber einen Mehrwert bringt. Denn jenseits von Universitäten werden interkulturelle Kompetenzen immer noch viel zu sehr geringschätzt und entsprechend ignoriert. Hier wünsche ich mir, dass man als Botschafter zwischen den Sprach- und Kulturgemeinschaften bald genauso viel Anerkennung erfährt wie andere Experten und Consultants.

Ich nehme von diesem Tag zwei Dinge mit: zum einen die baldige Bereitstellung eines Leitfadens durch die DFH zur Förderung von Cotutelle-Projekten, der den Hochschulen zur Verfügung gestellt wird und von Promovierenden und Betreuer*innen, aber auch den betreffenden Verwaltungen (Doktorandenkollegs, Promotionsbüro etc.) genutzt werden kann. Und zum anderen die Existenz eines europäischen Promotions-Labels, dessen Aufwertung sinnvoll wäre.