A.I. Für die Aktivitäten der Deutsch-Französischen Hochschule geltende Kriterien und Grundsätze

Ziel der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ist die Förderung der Beziehungen und des Austauschs zwischen deutschen und französischen Hochschulen.

Zum Teilnehmerkreis ihren Aktivitäten zählen Studierende, Nachwuchswissenschaftler, Hochschullehrer, Wissenschaftler sowie Hochschuleinrichtungen (Universitäten, Écoles, Institute, Forschungseinrichtungen usw.) aus Deutschland, Frankreich und ggf. anderen Ländern.
Die Deutsch-Französische Hochschule bewirbt, initiiert und fördert:

  • die Einrichtung deutsch-französischer Programme und Studiengänge mit hohem Integrationsgrad und doppeltem (oder gemeinsamem) Abschluss auf grundständiger und postgradualer Ebene und in allen universitären Disziplinen;
  • die Einrichtung, Unterstützung und Flankierung binationaler, trinationaler und internationaler Projekte zur Förderung der Vernetzung und der Mobilität von Nachwuchswissenschaftlern.

Beide Betätigungsfelder der DFH zeichnen sich neben der deutsch-französischen Komponente durch eine weitere zentrale Gemeinsamkeit aus: den durchgängig angewendeten Grundsatz der Exzellenz. Dieser findet sowohl auf die Auswahl der Projekte gemäß Qualitätssicherungsverfahren als auch auf die Umsetzung dieser Projekte, d. h. auf ihre Funktionsweise, das Monitoring und die aus ihnen resultierenden Karrierechancen Anwendung. Andere Gesichtspunkte (Breite des angebotenen Fächerspektrums, regionale Ausgewogenheit usw.), so wichtig sie auch sein mögen, stehen hinter der Frage nach der Qualität des ausgearbeiteten und eingereichten Projekts zurück.

Die Exzellenz der Programme der DFH fußt in erster Linie auf den angewandten Grundsätzen der binationalen Integration, der Kohärenz und Komplementarität der Inhalte sowie den Lehrmethoden der unterschiedlichen Projektpartner. Zudem sind die Einrichtungen gehalten, ihre fachlichen und wissenschaftlichen Qualitätsansprüche auch im Rahmen der gemeinsamen Programme zu gewährleisten und zu entfalten und mit dem Erwerb einer hohen sprachlichen und interkulturellen Kompetenz zu verknüpfen.

Der Mehrwert der verschiedenen Programme, der in ihrem originellen und innovativen Charakter begründet ist, besteht somit in der Vermittlung einer erweiterten fachlichen Qualifikation sowie einer auf den jeweiligen Programmtyp zugeschnittenen Mehrsprachigkeit und interkulturellen Kompetenz, die über den deutsch-französischen Kern hinausgehen.

Die Auswahl-, Begutachtungs- und Monitoringverfahren selbst unterliegen ebenfalls der Qualitätssicherung und werden kontinuierlich verbessert. Nach Maßgabe dieser Verfahren gilt für die verschiedenen Ausschreibungen das Prinzip des Wettbewerbs zwischen den Antragstellern; zudem ermöglichen sie aufgrund ihrer Struktur eine kontinuierliche Verbesserung der Ausschreibungen.