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Forschungswegweiser

Den Krieg neu denken? Der Erste Weltkrieg im Spiegel neuer Quellen und Methoden

Dieser Workshop für Doktoranden und PostDocs ist den methodologischen Fragen gewidmet, die die neuen Forschungsansätze zum Ersten Weltkrieg in deutsch-französischer Perspektive aufwerfen. Die jüngere Historiografie, die im Laufe der letzten Jahrzehnte um Sozial-, Alltags- und Kulturgeschichte erweitert wurde, geht der Erforschung des Krieges „von unten“ nach. Auf dem Weg der Auswertung neuer Quellen und Kategorien […]

Demokratie und Rechtsstaat

Demokratie und Rechtstaatlichkeit bilden die wichtigste Grundlage für die Gewährleistung der universellen Menschenrechte. Aufgrund der engen historischen Verbundenheit zwischen den europäischen und lateinamerikanischen Staaten sind die in der europäischen Rechtsordnung verankerten Prinzipien ebenso in der lateinamerikanischen Rechtsordnung zu finden. Vor diesem Hintergrund ist eine Analyse der verschiedenen Perspektiven auf Themen wie Korruption, Regierungsführung und Sozialstaat […]

Daseinsvorsorge in Ländlichen Räumen Deutschlands und Frankreichs

Das Kolloquium widmet sich einer Fragestellung, die in Deutschland und Frankreich von hoher Aktualität ist und jeweils eigenständig intensiv bearbeitet wird. Dementsprechend soll das Kolloquium beide Forschungsperspektiven zusammenführen und die gegenseitige Kommunikation und den Austausch von Ansätzen und Ergebnissen ermöglichen.

Das Vokabular der Septuaginta und sein hellenistischer Hintergrund

Die Forschung zur Septuaginta – der ältesten griechischen Übersetzung der hebräischen Bibel, die auf das 3. und 2. Jh. v. Chr. zurückgeht – hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Aufschwung genommen. Dennoch mangelt es nach wie vor an systematischen Studien zur Lexik dieser Übersetzung. Ziel des Forschungsateliers ist es, Doktoranden und jungen Wissenschaftlern die […]

Das wilhelminische Zeitalter – Laboratorium der Modernen Leitkultur & Gegenkulturen

Das Kolloquium verfolgt zwei Ziele: Einerseits soll der Begriff der Leitkultur und seine Inhalte in der wilhelminischen Epoche erfasst und diskutiert sowie andererseits die vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit untersucht werden. Es sollen die sich gegenüber der Leitkultur als Gegenkulturen darstellende Phänomene in ihren Wechselwirkungen erfasst und hinterfragt werden. Von besonderem Interesse ist dabei, den […]

Das Verhältnis von Zivil- und Militärgewalt in Deutschland. Politische, soziale und kulturelle Aspekte

Gegenstand dieses Kolloquiums sind die Beziehungen und Interaktionen zwischen zivilen und militärischen Sphären sowie die Militarisierung oder die Pazifizierung von Gesellschaften, von der Reichsgründung bis zur Gegenwart. Aufgezeigt werden soll, wie das Militär die politische und gesellschaftliche Sphäre beeinflusst und inwiefern die Armee zu einem Veränderungsfaktor in der politischen Kultur werden kann. Ziel dieses Symposiums […]

Das Vermögen des Körpers, die Wirklichkeit des Denkens und das Prinzip der Intensität. Gilles Deleuze und Spinoza.

Das übergeordnete Ziel der Tagung besteht darin, deutsche und französische Forschungsbeiträge zur Philosophie von Deleuze ins Verhältnis zu setzen und das Denken von Deleuze als wichtigen Beitrag französischer Philosophie für die systematischen Fragen der Gegenwart auch in Deutschland verstärkt in die Diskussion einzubringen. Da die Deutung der Philosophie Spinozas für Deleuze eine herausragende Rolle spielt, […]

Das Baltikum als gelehrtes und literarisches Konstrukt: von einer Kolonialwahrnehmung zu einem nationalen Diskurs (18. – 19. Jahrhundert)

Literaten im Baltikum, von den Gelehrten der Aufklärung bis zu den Autoren des ausgehenden 19. Jahrhunderts erschufen eine Literatur, die in verschiedenen Formen die Prägekraft der Deutschen in der Region, die von Reval bis Dorpat und von Riga bis Mitau reicht, immer wieder feststellt und hinterfragt. Im Schnittpunkt einer literarischen und historischen Betrachtung sollen anhand […]

Das immaterielle Kulturerbe in Frankreich und Deutschland: Vergleichende Perspektiven über einen Begriff neuen Typs

Die Entstehung des „Immateriellen Kulturerbes“ hängt mit dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes zusammen, das im Jahre 2003 verabschiedet wurde. Nachdem Frankreich der Konvention bereits 2006 beigetreten ist, hat die Bundesrepublik Deutschland dies erst 2013 vollzogen. Ziel dieses ersten deutsch-französischen Workshops, an dem (Nachwuchs-)Wissenschaftler, Studierende und Experten des Kulturerbes beiderseits des Rheins teilnehmen, ist […]

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