223 deutsch-französische Studiengänge und Doktorandenkollegs für Europa

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat 10 neue Studiengänge und 6 neue Doktorandenkollegs in ihr Netzwerk aufgenommen, welches nun insgesamt 223 binationale und trinationale Kooperationen umfasst.

„Die aktuellen Krisen zeigen uns, dass unser europäisches Engagement eine Pionierrolle spielt; wir müssen klare Maßnahmen ergreifen und entschlossen handeln. Unsere deutsch-französischen Studien- und Promotionsangebote sind der Ausbildung überzeugter Europäer verpflichtet, die sowohl fachlich als auch sprachlich und interkulturell versiert den aktuellen Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft begegnen können.“ So beschreibt Präsident Philippe Gréciano die Mission der DFH.Die Vielfalt der deutsch-französischen Hochschulkooperation wird einmal mehr durch das neue Studienangebot deutlich: von Finanzwirtschaft über Teilchenphysik, Sprach- und Kulturvermittlung bis hin zu Nachhaltigkeitswissenschaften und Musikimprovisation; im Netzwerk der DFH sind nahezu alle Fachbereiche vertreten. Fünf neue Standorte kamen hinzu: Kassel, Hohenheim, Montpellier, Basel und Bologna. Somit umfasst das DFH-Netzwerk nun insgesamt 113 Hochschulstandorte in Deutschland und Frankreich sowie 32 Standorte in Drittländern.

Die Aufnahme der neuen Programme erfolgt nach einem mehrstufigen Evaluationsverfahren. Dabei werden sowohl fachliche, sprachliche als auch interkulturelle Qualitätskriterien berücksichtigt. Die DFH-Absolvent*innen erhalten am Ende ihres internationalen Studiums die Abschlüsse der beteiligten Partnerhochschulen. Die derzeit 23 000 DFH-Alumni sind dank ihrer internationalen Kompetenz für Firmen, Organisationen und Hochschulen weltweit tätig.

 

Die neuen Studiengänge im DFH-Netzwerk:

Triple Bachelor Programm Wirtschaftswissenschaften
Universität Hohenheim / Université de Strasbourg / Université de Liège

Doppelstudium im deutschen und französischen Recht (Licence/Zertifikat)
Universität des Saarlandes / Université Côte d’Azur

Zertifikat « Studien des deutschen und französischen Rechts » ZSDFR und Licence en Droit
Universität des Saarlandes / Université Lumière Lyon 2

KulturA – Internationale Sprach- und Kulturvermittlung
Universität Kassel / Université Angers

Advanced Methods in Particle Physics
Technische Universität Dortmund / Université Clermont Auvergne / Università di Bologna

Euromaster Vinifera
Hochschule Geisenheim University / Institut Agro (Montpellier)

Double Master’s Degree in European Financial Markets and Institutions
Universität Leipzig / Université Angers

Digital Customer Experience & Service Design (Master in Betriebswirtschaftslehre)
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt / Université Toulouse 1 Capitole

Masters Orgel: Orgelimprovisation, Orgelliteratur
Hochschule für Musik Freiburg / Haute École des Arts du Rhin, Université de Strasbourg

Master of Education
Universität Koblenz-Landau / Université Paris 3 – Sorbonne Nouvelle

Die neuen Doktorandenkollegs im DFH-Netzwerk:

Deutsch-Französisches Doktorandenkolleg in den Nachhaltigkeitswissenschaften
Hochschule Darmstadt / Université de technologie de Troyes

EURIdoc: Eucor Upper Rhine Immunology doctoral programme
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Université de Strasbourg / Universität Basel

French-German doctoral school in elementary particle physics
Johannes Gutenberg-Universität Mainz / CEA Paris-Saclay

Kulturtransfers – Beiträge zu einer transnationalen und transregionalen Geschichte der Moderne und der Gegenwart
Universität Leipzig / École normale supérieure de Paris

Literatur und Wissen, 16.-21. Jhd
Humboldt-Universität zu Berlin / Université Sorbonne Nouvelle

Ethnologische Museen und universitäre Reflexionen
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt / Université Sorbonne Nouvelle / Universidade do Porto

Alle Studiengänge im DFH-Netzwerk: www.dfh-ufa.org/programme/studienfuehrer


Pressekontakt

Sarah WÖLFLE | +49 681 938 12 144 | woelfle(at)dfh-ufa.org


Pressemitteilung im PDF-Format

DFH-Pressemitteilung: 223 deutsch-französische Studiengänge und Doktorandenkollegs für Europa