nautile: bereits mehr als 100 Kunst- und Kulturtaucher! – Ein Aufruf zum Mitmachen

Das deutsch-französische Online-Magazin von und für jeden schwimmt zu Zeiten mit Covid-19 weiter.

Die Covid-19-Pandemie hat alle, die bisher grenzüberschreitend tätig waren, zur Geduld und zum Wiedererlernen des Wartens gebracht. Jede*r wartet auf seine eigene Art: angespannt oder resigniert, langmütig oder zuversichtlich. Auch in der Hoffnung, dass bald wieder Mobilität und persönliche, (inter)kulturelle Begegnungen möglich sein werden. Wer diese Hoffnung weiter trägt und sich für Offenheit, Optimismus und Kreativität entscheidet, dem sei dieses Online-Magazin mit dem Namen nautile (zu finden unter https://nautile.cc) ans Herz gelegt. Beiträge können unkompliziert in Wort, Bild, Film oder Ton jederzeit eingestellt werden.

Um trotz Reglements und Begrenzungen positiv zu bleiben, hat während der Ausgangssperren die Deutsch-Französische Hochschule – in Partnerschaft mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Deutsch-Französischen Kulturrat, und mit Unterstützung von ARTE – einen Raum für Einfallsreichtum, Kreativität und Inspiration geschaffen.

Jetzt wo immer noch viele Azubis, Schüler*innen, Studierenden, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden auf den schwierigen Herausforderungen einer meist digitalen Co-Präsenz angewiesen sind, lädt weiterhin die Online-Plattform Profis und Laien ein, Beiträge in Film, Ton, Bild oder Text auf Französisch, Deutsch oder Englisch zu veröffentlichen, was sie beschäftigt und welche künstlerische Möglichkeit die aktuelle Situation hervorbringt.

Mehr als 100 Beiträge sind seit Ende April von Künstler*innen, Intellektuellen und kreativen Bürger*innen aus Europa gepostet worden. Aktuell dient das Online-Magazin als Ausdrucks- und Austauschort für individuelle oder kollektive Energie, später als Archiv und Zeitdokument:
Unter den frühen Einsendungen war eine Fotografie-Serie von Renate Koßmann, die Berlin als menschenleere Corona-Stadt zeigt, Interviews von Prisca Martaguet & Friends, die Passanten fragt, was in Zeiten von Corona positiv ist sowie die bunte Wachsmalzeichnung der neunjährigen Ela auf der in schwarzen Lettern ‚Freiheit’ steht. Die Maskenpflicht kommentieren Albert Herbig mit der Collage „Leichtfüßig sprang Victor von der Tanzfläche“, Sybille Wagner mit den Aquarellen „wie atmen“ und DUPEREY mit „Le Cri 2020“, einer Adaption von Edvard Munchs „Der Schrei“. Mark Andre stellt die erste Partitur-Seite seiner Miniaturen iv 17 ein, Karlheinz Stierle einige „Tableaux parisiens“, und Le Fief illustrieren Sprichworte auf Deutsch und Französisch – ferner Gedichte, Chansons, Poetry Slam, fiktive Briefwechsel, selbstgedrehte Filme und vieles mehr online.

nautile zeigt, dass kreatives Denken uneingeschränkt ist, dass trotz Einschränkungen des sozialen Lebens (nationale) Grenzen überwunden werden und internationale Beziehungen in schöpferisch-kreativer Lebendigkeit erhalten und gelebt werden wollen – hoffentlich bald wieder real. Sei es im Sinne der Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur oder … des Menschen selbst. So zeigt sich, wie wertvoll und kostbar, systemrelevant und gesellschaftspolitisch bedeutend Kreativität ist.

Neugierig?

Dann tauchen Sie ein und berichten Sie über nautile.cc.

nautile ist allen Pflegerinnen und Pflegern von Gesundheit, Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur gewidmet.

https://nautile.cc
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#coronicreation


Pressekontakt:

Sandra LEEDER | +49 681 938 12 322 | leeder@dfh-ufa.org


Pressemitteilung im PDF-Format

DFH-Pressemitteilung: nautile: bereits mehr als 100 Kunst- und Kulturtaucher! – Das deutsch-französische Online-Magazin von und für jeden schwimmt zu Zeiten mit Covid-19 weiter. – Ein Aufruf zum Mitmachen