Lea Schulte

 

Der Blick über den Tellerrand als wertvolle Lebenserfahrung

 

Schon während der Vorbereitung auf ihren Bachelor „Kultur und Wirtschaft“ an der Universität Mannheim hatte sich Lea Schulte auf den Schwerpunkt Frankreich konzentriert. Das Jahr, das sie nach dem Abitur als Au-pair-Mädchen in Paris verbrachte, hatte Spuren hinterlassen und ihre Liebe für die französische Sprache und Kultur geweckt. Ein Erasmus-Semester in Perpignan verstärkte ihren Wunsch, „zwar nicht Französisch, aber in französischer Sprache zu studieren“ und dabei ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse zu vertiefen.  „Daher entschied ich mich nach dem Bachelor für das bilinguale Masterprogramm „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“, erzählt Lea Schulte.

 

Wie international es dabei zugehen würde, ahnte sie damals noch nicht. Entsprechend groß war die Überraschung, schon während des ersten Studienjahrs an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg viele Kommilitonen aus anderen europäischen und nicht europäischen Ländern kennenzulernen. Noch bunter gemischt war die Gruppe an der Université Paris-Est Créteil, wo die „Freiburger“ von Mitstudenten aus 25 Nationen mit offenen Armen empfangen wurden. „Wir wurden sofort in den Studiengang integriert, alle waren bereit, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diese Erfahrung hat mir für mein Leben viel gebracht“, sagt Lea Schulte.

Auch aus fachlicher Sicht erwies sich das Masterprogramm als gute Wahl: „Das Studium war breit angelegt und vermittelte gute Grundlagen, sowohl in Volks- und Betriebswirtschaftslehre als auch in Rechtswissenschaften“, berichtet Schulte. Einblicke in internationale Projekte erhielt sie während des integrierten Praktikums, das sie in Brüssel in der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Außenhandelskammer absolvierte. „Besonders gut gefallen hat mir die Mitarbeit an einem Energieprojekt für Ruanda, das durch die EU unterstützt werden sollte. Ich stand selbst mit den Projektverantwortlichen in Ruanda in Kontakt.“

Ihr wirtschaftswissenschaftliches Know-how betrachtet Lea Schulte als Chance, „einen guten Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“. Dabei steht für sie weniger der Gedanke an Gewinnmaximierung als vielmehr der Wunsch nach der Unterstützung nachhaltiger Projekte – etwa in der Entwicklungspolitik – im Vordergrund. So widmete sie sich in ihrer Masterarbeit dem Thema „Public-Private-Partnerships – Bedeutung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Relevanz für die Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele“.

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