Deutsch-Französische Hochschule (DFH) übergibt „Excellence Française“-Preis an Académie du renseignement

Am 25. November überreichte Philippe Gréciano, Vizepräsident der Deutsch-Französischen Hochschule, dem Direktor der direkt dem Premierminister unterstellten Académie du renseignement Jean-François Gayraud den renommierten Preis „Excellence Française“.
Der Deutsch-Französischen Hochschule wurde die Ehre zuteil, den diesjährigen Preis „Excellence Française“ der Académie du renseignement zu überreichen. Die Berufsbildungseinrichtung engagiert sich im Bereich Strategic Studies und für die breitflächige Förderung einer Kultur der Information und Kommunikation – u. a. durch vielfältige Sensibilisierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Hochschul- und Forschungssektor.
Die offizielle Preisverleihung fand im Collège des Bernardins in Paris statt und stand unter der Schirmherrschaft von Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der französischen Nationalversammlung.

„Zahlreiche geopolitische Spannungen prägen unsere Zeit. Umso mehr rücken Fragen der europäischen Verteidigung und Sicherheit in den Mittelpunkt des Tagesgeschehens. Auch die Deutsch-Französische Hochschule setzt sich entschieden für die Verteidigung des Rechtsstaates ein und stärkt die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit – insbesondere im Kampf gegen Desinformation und Fake News, die die Demokratie und die akademische Freiheit bedrohen“, erklärt Philippe Gréciano, selbst 2024 Preisträger des Preises „Excellence Française“.
Die Preisverleihung findet jedes Jahr an einem historischen Ort in Paris statt. Unter den Teilnehmenden sind zahlreiche Institutionen und Persönlichkeiten, die für ihre besondere Expertise in Frankreich, Europa und auf internationaler Ebene bekannt sind.
Diese Tradition der Stabübergabe erlaubt es, die Beziehungen zwischen Institutionen und Gesellschaft im Zeichen wissenschaftlicher und beruflicher Exzellenz zu festigen. Im vergangenen Jahr nahm Philippe Gréciano die prestigeträchtige Auszeichnung von Estelle Iacona, der ehemaligen Präsidentin der Université Paris-Saclay, heute Generaldirektorin der ENSTA, entgegen.

Das Collège des Bernardins, in dem die diesjährige Preisverleihung stattfand, ist ein Juwel der Zisterzienser-Architektur und eine Hochburg des philosophischen und spirituellen Dialogs. Weitere Preisträger in diesem Jahr waren Luc Ferry, Philosoph und ehemaliger Minister, José Fonséca, Generaldirektor der Coubertin-Stiftung, sowie Alain Némarq, CEO des Juwelierhauses Mauboussin.
Im Rahmen der Abendveranstaltung wurden auch die zwei herausragendsten Projekte des Jahres ausgezeichnet: die Krypto-Operation der Groupe d’intervention de la Gendarmerie nationale (GIGN) und die Rakete Ariane 6 des Unternehmens Arianespace. Überreicht wurden diese Auszeichnungen an General Ghislain Réty und den CEO David Cavaillolès.
Die Vielzahl der Preisträger*innen unterstreicht den Innovationsgeist und die Dynamik dieser Organisationen, die sich auf so unterschiedliche Bereiche wie Bildung, Forschung, Handwerk, Mäzenatentum und Sicherheit spezialisiert haben.