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Eine gemeinsame Vision für die Zukunft Europas: DFH-Präsident Philippe Gréciano trifft Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs Koen Lenaerts

Der Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule, Philippe Gréciano (l.) trifft den Präsidenten des Gerichtshofs der Europäischen Union, Koen Lenaerts (r.) © Cour de justice de l‘Union européenne. Photo : G. Talavera
Der Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule, Philippe Gréciano (l.) trifft den Präsidenten des Gerichtshofs der Europäischen Union, Koen Lenaerts (r.) © Cour de justice de l‘Union européenne. Photo : G. Talavera

 

Am 14. Januar kam es zu einem besonderen Treffen: Der Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), Philippe Gréciano, besuchte den Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs, Koen Lenaerts, auf dessen Einladung in Luxemburg. Beide Juristen verbindet eine über 25 Jahre währende Bekanntschaft und ihr gemeinsames Engagement für Europa.

Das Treffen fand als bilateraler Austausch statt. Die beiden Präsidenten nutzten die Gelegenheit, um aktuelle europäische Themen zu erörtern: darunter die Bedrohung der Demokratie sowie die Notwendigkeit, Grundfreiheiten, akademische Werte und europäische Projekte angesichts geopolitischer Spannungen zu schützen.

„Es ist mir eine große Ehre, Präsident Lenaerts wiederzusehen und mit ihm über die zahlreichen Herausforderungen in Europa zu sprechen, darunter auch Fragen der europäischen Rechtssprachen und -kulturen sowie der europäischen Souveränität“, betont Philippe Gréciano anlässlich der Zusammenkunft und führt aus: „Gemeinsam haben wir unser Bekenntnis zur Geschichte und zu einer Europäischen Union bekräftigt, die auf Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechten basiert.“

Die langjährige Bekanntschaft der beiden Führungskräfte bildet das Fundament für einen vertrauensvollen Dialog: Sie lernten sich erstmals am Europäischen Gerichtshof kennen, wo Philippe Gréciano im Kabinett des österreichischen Richters Josef Azizi tätig war und Koen Lenaerts selbst als Richter wirkte. Wenngleich sich ihre Wege später trennten, zogen beide in ihrem Tätigkeitsbereich stets an einem Strang: Sie arbeiten für ein starkes und zukunftsorientiertes Europa.

Philippe Gréciano unterstreicht vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage die Bedeutung von internationalem Austausch: „Der EuGH ist eine wegweisende Institution, die sich voll und ganz für die Verteidigung humanistischer und demokratischer Werte einsetzt. Die DFH trägt ihre Stimme heute in europäische Institutionen, um an die Bedeutung der deutsch-französischen Kooperation für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Solidarität in Europa zu erinnern. In einer Welt voller geopolitischer Spannungen müssen die internationalen Institutionen ihre Maßnahmen verstärken und Hand in Hand arbeiten, um die europäische Souveränität zu stärken.“

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