Studierendenvertreter

Die Studierendenvertretung wird nach Fachgruppen von den Studiengangssprechern der DFH-Studiengänge für zwei Jahre gewählt. Sie sind als Berater am Evaluationsverfahren beteiligt, stellen den Austausch zwischen der DFH und ihren Studierenden sicher und legen der Versammlung der Mitgliedshochschulen ihren jährlichen Bericht vor.

Dem Gremium der Studierendenvertreter sind zwei Ansprechpartner für die Doktorandenausbildung angegliedert, welche die Interessen der DFH-Doktoranden vertreten und bei Fragen rund um die deutsch-französische Doktorandenausbildung zur Verfügung stehen.

Sie können die Studierendenvertreterinnen und Studierendenvertreter sowie die Ansprechpartner für die Doktorandenausbildung anhand folgender Adresse kontaktieren: studivertreter(at)dfh-ufa.org

 

Die Studierendenvertreter 2018/20 ©DFH-UFA

Die Studierendenvertreter 2018/20 stellen sich vor

Fachbereich Rechtswissenschaften

Johannes Meyer, Student des binationalen Studiengangs "Rechtswissenschaften" der HU Berlin und der U Paris 2 - Panthéon-Assas

Vorsitzender

Mein Name ist Johannes Meyer, ich studiere Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2 Jahren leite ich die Studierendenvertretung der Deutsch-Französischen Hochschule und möchte dies gerne weiter für Euch tun. Innerhalb dieser Zeit habe ich im Rahmen meines Schwerpunkts „Deutsch-Französisches Recht“ an der Université Paris II Panthéon-Assas in Paris studiert und setze meinen Weg nun in Berlin mit der Vorbereitung auf das erste Staatsexamen fort.

Auf das Angebot der DFH bin ich während meines Freiwilligendienst in Nancy, in Frankreich, gestoßen und war sofort begeistert. Ein Austausch dieser Art ist im Bereich Rechtswissenschaften etwas Besonderes und bietet einen tieferen Einblick in das benachbarte Rechtssystem! Gerade für die "Idee Europa" sind diese Erfahrungen und gewonnenen Kenntnisse im Nachbarland unersetzlich.

Das Studium in zwei Ländern birgt jedoch auch einige Schwierigkeiten mit sich, die ich selber erlebt habe. Deshalb möchte ich weiter an der Verbesserung der Kommunikation innerhalb der Studiengänge und der Informationsweitergabe arbeiten und für eine Umsetzung der bereits eingebrachten Vorschläge werben. Das Informationsangebot der Studiengänge sowie die Transparenz von Benotungen und Anforderungen muss sich weiter verbessern!

Auch sehe ich noch Verbesserungsbedarf an den Heimatuniversitäten bei der Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt was die Methodik und Arbeitsweise an der Partneruniversität anbelangt. Eure Vorschläge und Anregungen dafür, sind mir wichtig und ich versuche sie immer an den Richtigen Stellen einzubringen.

Ich möchte gerne weiter ein Ansprechpartner für die Studierenden der DFH sein, gegebenenfalls bei Problemen vermitteln und dabei mitwirken, die Studienbedingungen und die soziale Vernetzung der DFH-Studierenden stetig zu verbessern und zu vereinfachen. Dies würde ich gerne als Studienvertreter zusammen mit euch anpacken und dafür kandidiere ich!

Allen wünsche ich viele Spannende Erfahrungen im Partnerland und eine schöne, unvergessliche Zeit.

Inès Jan, Studentin des binationalen Studiengangs "Deutsche und französische Rechtswissenschaft" der U des Saarlandes und der U Lorraine

Stellvertretende Vorsitzende

Chères étudiantes, chers étudiants,
Mein Name ist Inès Jan, ich komme ursprünglich aus dem Süden Frankreichs, genauer aus Nizza. Momentan wohne ich aber in Metz und bin nun fast am Ende meines Bachelorstudiums, worin es um deutsch-französischen Recht geht.
— Woher kommt meine Leidenschaft für den deutsch-französischen Austausch?
Es hat durch meiner mehrmonatigen Schüleraustausche in Bayern und in Schleswig-Holstein angefangen, die in mir eine Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur ausgelöst haben. Mit dem Abibac in der Tasche war für mich schnell klar, dass ich in Deutschland studieren möchte. Somit kam den Lust nach einen binationale Jurastudium in Metz und Saarbrücken, wo ich die ersten zwei
Jahre verbringen durfte.
— Warum ich mich zur Wahl stelle?
Aufgrund meiner Aufenthalte in Deutschland und der persönlichen Bereicherung, die diese interkulturelle Erfahrung mit sich gebracht hat, möchte ich, dass auch anderen Studenten diese Gelegenheit zugutekommt. Das hautnahe Kennenlernen einer anderen Kultur im Laufe seines Studiums erscheint mir als eine unglaubliche Chance. Ich will daher junge Menschen, die an deutschfranzösischen
Studien interessiert sind, ermutigen und beraten und das Studium an sich zu verbessern.
— Was will ich erreichen?
Die Stärkung der Arbeitsgruppen, der Freundschaften zwischen deutschen und französischen Studenten, aber auch zwischen den verschiedenen Universitäten, scheint für mich von grundlegender Bedeutung zu sein um einen echten deutschfranzösischen Zusammenhalt zu schaffen. Ich bin deshalb für ein breiteres Angebot von Zusammentreffen zwischen deutschen und französischen Studenten.
Wenn ihr mich wählt, wäre ich nicht nur glücklich euch zu repräsentieren, sondern wäre vor allem voller Tatendrang und Motivation, mit euch zusammen die deutsch-französische Freundschaft ein Stück weit besser zu machen.
Vive l’amitié franco-allemande!
Bis bald,
eure Inès

 


Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften

Charles Nguenkam, Student des binationalen Studiengangs "Informatik" der htw saar (DFHI) und der U Lorraine (ISFATES)

Mein Name ist Charles Nguenkam und ich komme aus Kamerun. Bevor ich mich für einen integrierten Studiengang der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) entschied, studierte ich an der TU Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Informatik im Bachelor. Nach ein paar Semestern habe ich mich entschieden, in ein DFH-Programm  zwischen der HTW Saar, der Université de Lorraine und der Universität Luxemburg zu wechseln. Mir war klar, dass mir ein solches Studium nicht nur Vorteile auf sozialer und kultureller Ebene sondern auch und vor allem auf dem Arbeitsmarkt bieten würde. So begann ich im Wintersemester 2013-14 mein Bachelorstudium in „Informatik - Web Engineering“ und studiere nun im binationalen Master „Praktische Informatik“. Tom Alexander sagte: "Die Kreativität und das Genie kann nur in einer Umgebung gedeihen, die die Individualität respektiert und die Vielfalt feiert.", und ich finde, dass dieses Zitat die Idee der DFH-Programme gut beschreibt, die sich durch den respektvolle, freundlichen Umgang und das interkulturelle Lernen charakterisieren. Studieninteressierte möchte ich deswegen ermutigen, ein solches Programm zu absolvieren. Neben dem Studium spiele ich Theater an der HTW und Fußball in einem Verein. Ich mag neue Herausforderungen und engagiere mich zudem als Mitglied des Studierendenvereins DIVA und als Studierendenvertreter der DFH im Fachbereich Informatik (2016-2018). Gemeinsam mit den anderen Studierendenvertretern setze ich mich für die Verbesserung der Studienbedingungen ein und vertrete die Anregungen und Wünsche der Studierenden bei der DFH und den Programmbeauftragten (ISIC-Studierendenausweis, Erhöhung der Mobilitätsbeihilfe). Es muss sich noch vieles tun, aber ich bin sicher, dass ich als Studierendenvertreter auch weiterhin einen Beitrag leisten kann, um die Programme der DFH Schritt für Schritt weiter zu bessern und einen positiven Einfluss auszuüben. Deshalb möchte ich mich auch für die kommende Amtszeit als Studierendenvertreter zur Wahl stellen, weil ich mich nicht nur für mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit der DFH einsetzen möchte, sondern weiterhin als Mittler zwischen dieser Institution und den Studierenden fungieren möchte. Denn indem unsere Ideen und Vorschläge für die Studierenden vorbringen, machen wir deutlich, dass wir zusammen mehr bewirken können.

 

Kingsley Aniagbaoso, Student des binationalen Studiengangs "Polymer Science" der U Freiburg und der U Strasbourg

Mein Name ist Kingsley Aniagbaoso und ich komme aus Ekwulobia, eine ruhige Stadt im Südosten Nigerias, Westafrika. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Polymer- und Textiltechnik an der Federal University of Technology Owerri (FUTO) in Nigeria und ich bin derzeit im DFH-UFA Joint Masters Programm für Nachhaltige Materialien - Polymerwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Straßburg eingeschrieben. Ich fühle mich geehrt, dieses Masterprogramm als Referent zu repräsentieren.
Meine Begeisterung für saubere Energie hat mein Interesse an diesem Master-Programm geweckt, weshalb ich mich auf nachhaltige Energiematerialien konzentriere. Die deutsch-französische Kooperation dieses Master-Programms macht es technologisch interessanter und gibt mir die Möglichkeit, europäische Kultur aus zwei Persepektiven zu erleben.
Zuvor habe ich als lokale Berater für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) in meiner Gemeinde gearbeitet. In diesem Rahmen besuchte ich Schulen und Dörfern in meiner Gemeinde, um die Menschen über mehrere Aktionspläne, die 17 SDGs zu informieren. Diese Arbeit gab mir eine Menge Erfahrung im Umgang mit Menschen, vor allem Studenten.
Ich hätte gerne die Möglichkeit, DFH-Studentenvertreter zu werden, weil ich für die DFH-Master-Studien eine große Anzahl an Möglichkeiten sehe. Ich sehe es auch als eine Gelegenheit, dem DFH-Ausschuss etwas zurückzugeben der diese Programme sorgfältig entworfen hat, um unsere kulturelle und akademische Erfahrung während des Studiums in Europa zu erweitern. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Aufgabe ds Vertreters wahrnehmen kann.
Schöne Grüße,
Kingsley Aniagbaoso
MSc. Nachhaltige Materialien - Polymerwissenschaft

 


Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Wiebke Sobania, Studentin des binationalen Studiengangs "International Business" der FH Dortmund und der Groupe Sup de Co La Rochelle

Mein Name ist Wiebke Sobania und bin 20 Jahre alt. Momentan bin ich im vierten Semester des binationalen Studiengangs International Business zwischen der FH Dortmund und der Sup de Co La Rochelle. Im September werde ich für zwei Semester nach La Rochelle gehen und danach für ein Semester ein Praktikum im frankophonen Raum machen, um meinen Double Degree zu erhalten. Ursprünglich komme ich aus der Nähe von Braunschweig, wo ich durch Jugendaustausche meiner Gemeinde schon früh mit der französischen Sprache und Kultur in Kontakt kam. Seitdem hat es mich fasziniert wie Länder so nah aneinander und trotzdem die Mentalitäten und Sitten so verschieden sein können. Ich liebe es Sprachen zu lernen, habe selber Sprachreisen und Jugendaustausche gemacht oder solche als Dolmetscherin begleitet. Meine schönste Erfahrung diesbezüglich war bis jetzt wahrscheinlich mein 3-monatiger Austausch auf La Réunion. Danach war Frankreich und Französisch irgendwie nicht mehr wegzudenken und mir war klar, dass ich etwas studieren muss, was dazu eine Verbindung hat. Das ist auch einer der Gründe warum ich an dem Buddy Programm an der FH teilnehme, wo man sich um ausländische Studierende kümmert und ihnen hilft, sich in Deutschland einzugewöhnen. Meistens kümmere ich mich hier um Franzosen, weil anscheinend nicht so viele von den anderen Teilnehmern Französisch sprechen.
Im Studium International Business kann man sich bei uns entweder für Französisch oder Spanisch als dritte Vorlesungssprache entscheiden. Ich finde es schade, dass die Entscheidung bei so vielen auf Spanisch anstatt auf Französisch fällt und möchte mich dafür einsetzen, dass die DFH Studiengänge an den Universitäten und Fachhochschulen bekannter werden und sich mehr Leute dafür entscheiden. Zudem finde ich es wichtig, sich in der heutigen Zeit ein Netzwerk von internationalen Kontakten aufzubauen und möchte mit meiner Kandidatur dazu beitragen, dies zu fördern, sodass zukünftig mehr Studierende von der DFH profitieren können!

 

David Hérail, Student des binationalen Studiengangs "International Tourism Management and eBusiness" der U Worms und der U Avignon

Guten Tag! Ich heiße David Hérail und ich komme aus Südfrankreich. In diesem Jahr bin ich ein Student in Master "International Tourism Management" der Worms Hochschule. Die Universität von Avignon hat mein Studiumsniveau in Tourismus wegen meiner berufliche Erfahrungen anerkannt.  Mein Projekt ist in Tourismus in den deutschsprachige und ost-europäische Ländern zu arbeiten. Die internationale Dimension meines Studiums ermöglicht mir, über die interkulturelle Herausforderungen Bescheid zu wissen.

Ich mag Musik, ich spiele Piano, ich mag Lied, Schrift und Literatur.

Ich hat vorher an die Städtepartnerschaft beteiligt. Ich habe die deutsche Sprache entdeckt und ich mochte sie. Diese Erfahrungen haben dank der historische Versöhnung  zwischen Deutschland und Frankreich durchführen können.

Ich will einen Vertreter der DFH sein, damit meine Erlebnis als eine Hilfe dienen kann. Ich will Verbesserungen nach Ihnen bringen.

Ich wünsche Ihnen eine tolle und erfolgreiche Erfahrung im Rahmen des deutsch-französischen Kursus.

 


Fachbereich Geistes- und Sozialwissenschaften

Annabelle Koberg, Studentin des binationalen Studiengangs "Deutsch-Französische Studien" der U Bonn und der U Paris 4 - Sorbonne

Ich heiße Annabelle Koberg, bin 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Frankfurt am Main und bin Studentin der Deutsch-Französischen Studien an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn. Zurzeit befinde ich mich im 4. Semester an der Partneruniversität Sorbonne IV in Paris und werde im September für das letzte Jahr meines Bachelorstudiums nach Bonn zurückkehren.

Nachdem ich während meiner Schulzeit bereits einige Erfahrungen in Form diverser Schüleraustausche im Nachbarland sammeln konnte, stand nach meinem Abitur schnell fest, dass ich auch mein Studium gerne dem Deutsch-Französischen Austausch widmen würde, und so kam es nach einem AuPair Jahr im Süden Frankreichs, dass ich mein binationales Studium im Rheinland aufnahm.

Neben der vielfältigen administrativen Unterstützung im In- und Auslandsstudium durch die DFH, schätze ich vor allem die vielen verschiedenen Möglichkeiten der persönlichen Weiterbildung – sei es auf kultureller, fachspezifischer, oder charakterlicher Ebene – die durch die bi-, bzw. trinationalen Programme ermöglicht werden.

Nachdem ich als Studiengangssprecherin in unserem Auslandsjahr nun auch einige tiefere Einblick in die administrative Seite des Studiums gewinnen konnte - an der ich trotz der überwiegenden Vorteile noch einige verbesserungswürdige Stellen finden konnte - würde ich die Chance der Mitgestaltung des Studienprogrammes gerne wahrnehmen und die Studenten des Fachbereiches Geisteswissenschaften gegenüber der DFH für die kommende Amtsperiode vertreten.

Unter anderem ist es mein Ziel, mich für eine absolute Chancengleichheit bezüglich Fördergelder, Notenvergabe, sowie deren Um- und Anrechnung, Studiengebührenerlasse und persönliche Betreuung im Auslandssemester für deutsche und französische Studierende gleichermaßen, eine verbesserte Vorbereitung auf das Auslandsjahr, sowie einen regeren Austausch der DFH-Studiengänge untereinander, einzusetzen. Desweiteren hoffe ich all denen, die zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Studiums Hilfe benötigen, als direkte Ansprechpartnerin mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Ebenso erscheint es mir wichtig, für die Studiengänge der DFH, die an den meisten Schulen leider Großteils unbekannt scheinen, noch weiter zu werben; sowie Student.innen ab dem 1. Bachelorsemester konkretere Einblicke in mögliche Berufszweige und Weiterbildungen, etwa durch Praktika, Vorträge und praktische Erfahrungen, zu ermöglichen.

Da ich auch neben dem Studium viel Spaß an organisatorischen und interkulturellen Aufgaben mitbringe, so zum Beispiel als Gruppenleiterin der französischen Pfadfinder, glaube ich, das nötige Engagement für das Amt der DFH-Vertreterin aufzuweisen und somit zu noch verbesserten Vorteilen der Studiengänge für alle Studierenden beitragen zu können. Solltet ihr also in den oben aufgeführten Punkten mit mir übereinstimmen und euch ebenfalls für eine bestmögliche Optimierung der Studienkonditionen einsetzen wollen, so würde ich mich sehr darüber freuen, euch für die nächsten zwei Jahre in der DFH vertreten zu dürfen!

 

Maxime Boeuf, Student des binationalen Studiengangs "Interkulturelle deutsch-französische Studien" der U Tübingen und der U Aix-Marseille

Hallo! Ich bin Maxime Boeuf und studiere derzeit im Masterstudiengang „Interkulturelle Deutsch-Französische Studien“ an den Universitäten Aix-Marseille und Tübingen. Es handelt sich um einen „master de recherche“, in welchem wir uns genauer mit dem deutsch-französischen Kulturtransfer auseinandersetzen.

Ich interessiere mich für die deutsche Sprache seit mehr als 10 Jahren: Ich habe angefangen, sie zu lernen, als ich in der Grundschule war. Danach konnte ich im Gymnasium eine sog. „classe bilangue“ besuchen und an mehreren Austauschprogrammen bzw. Reisen teilnehmen. Dadurch habe ich unser Nachbarland wirklich entdeckt.

Im Bachelor war ich schon Studierendenvertreter für den Fachbereich Germanistik und habe mich dabei voll engagiert. Nun möchte ich dieses Engagement im Rahmen der Deutsch-Französischen Hochschule weiterführen. Somit könnte ich bei der DFH in Eurem Namen sprechen, Eure Anregungen und Fragen weitergeben, und einer der Vermittler zwischen der Institution und den Studierenden sein.  Ich kandidiere auch, weil ich mich bei der Förderung unserer deutsch-französischen Studiengänge, die eine interkulturelle Bereicherung sind, beteiligen möchte, damit sich möglichst viele Leute dafür interessieren.

 


Fachbereich Lehrerbildung

Andrea Hofmann, Studentin des binationalen Studiengangs "Zwei-Fächer-Bachelor in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Option Lehrerbildung" der U Mainz und der U Bourgogne

Hallo,
ich heiße Andrea Hofmann und bin 24 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus der Nibelungenstadt Worms. 2013 habe ich dort das Abitur abgelegt und danach drei Jahre lang Steuerrecht studiert. Während dieser Zeit wuchs meine Begeisterung für die Kultur und Sprache Frankreichs, weshalb ich 2016 mein Studium an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz aufgenommen habe. Nun studiere ich dort und an der Partneruniversität, der Université de Bourgogne, im cursus intégré Französisch und Deutsch auf Lehramt. Da ich hinter dem Programm stehe und mich sehr dafür begeistere, habe ich gerne den Posten der Studiengangssprecherin übernommen. Die Möglichkeit in zwei Ländern zu studieren fasziniert mich, weil ich dadurch zwei unterschiedliche universitäre Systeme und die französische Kultur besser kennen lernen kann. Außerdem habe ich auf diesem Wege die Aussicht darauf, mich dazu zu qualifizieren in beiden Ländern als Lehrerin zu arbeiten. Gleichzeitig fördern die Herausforderungen, die das Studium mit sich bringt, meine interkulturellen Fähigkeiten.
In meiner Freizeit spiele ich als Torhüterin Feldhockey. Daher ist mir Teamarbeit wichtig. Außerdem bin ich Mitglied im Mainzer Surfclub. Seit einiger Zeit lerne ich auch Spanisch, da mich Sprachen sehr interessieren.
Ich möchte Studierendenvertreterin werden, da es mir Spaß macht mit meinen Kommilitonen
zusammen zu arbeiten und ihnen bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch
möchte ich meine Motivation weitergeben und neue Studierende für die Studiengänge der
DFH gewinnen

Ansprechpartner für die Doktorandenausbildung

Ursula Winter, Doktorandin in romanischer Literaturwissenschaft an der U Eichstätt-Ingolstadt und der U Bourgogne

Ich heiße Ursula Winter und promoviere in romanischer bzw. vergleichender Literaturwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KUEI) und an der Université de Bourgogne in Dijon mit einer Arbeit zur Raum- und Emotionsdarstellung im französischen und italienischen Briefroman. Diese beiden Sprachen bildeten bereits die Schwerpunkte meines Bachelor- und Masterstudiums der Europastudien bzw. Romanistik an der KUEI. Nach einem Auslandssemester in Modena (Italien) im Bachelor habe ich im Master fünf Monate in Québec (Kanada) verbracht. Von meinen früheren Auslandsaufenthalten weiß ich ebenso wie durch das von mir selbstständig organisierte Cotutelle-Verfahren, dass internationale Projekte manchmal viel Organisationsaufwand und einige bürokratische Hürden mit sich bringen können. Meine Erfahrungen hinsichtlich internationaler Zusammenarbeit möchte ich nun in die DFH einbringen.

 

François Yaya, Doktorand in Experimentalphysik an der U Saarland und der U Grenoble Alpes

Ich heiße François. Ich komme aus einer kleinen Stadt namens Saint Chamond in Loire. Ich promoviere in Experimentalphysik zwischen den Universitäten des Saarlandes in Deutschland und Grenoble in Frankreich. In meiner Masterarbeit ging es um rote Blutkörperchen und optische Pinzetten. Wir können Zellen nur mit Licht bewegen. Mit dieser Technik können wir die während der Aggregation erzeugten Kräfte kennen. Das ist ein sehr komplexes Thema, aber ebenso interessant. Aus diesem Grund bin ich ein Doktorand, weil ich mehr darüber wissen möchte. Die DFH erlaubte mir, meine Forschung fortzusetzen und mit Laboratorien in ganz Europa zusammenzuarbeiten. In den letzten Jahren habe ich gelernt, mich verschiedenen Umgebungen anzupassen und möchte meine Erfahrungen mit Studenten teilen, die an deutsch-französischen Studien teilnehmen möchten. Ich möchte in der DFH Vorschläge machen und die Doktoranden bestmöglich vertreten.

Die Studierendenvertreter 2020/22 stellen sich vor (Mandatsbeginn: 1.9.2020)

Fachbereich Rechtswissenschaften

Carmelina Götz, Studentin des binationalen Studiengangs "Rechtswissenschaften" der U Potsdam und der U Paris Nanterre

Mein Name ist Carmelina Götz. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaft an der Universität Potsdam.

Meine Verbundenheit zu Frankreich begann 2015, als ich ein Jahr in der Nähe von Toulouse verbrachte, um meine Französischkenntnisse zu verbessern. Dort gewann ich neue Freunde, eine zweite Familie und viele spannende Eindrücke. Mit 16 zog ich dann alleine nach Berlin. Ich hatte beschlossen, ein deutsch-französisches Abitur abzulegen. Meine neue Schule ermöglichte mir, zahlreiche Kontakte zu knüpfen, weitere Regionen von Frankreich zu entdecken und das Land sowie seine Sprache und Kultur um so mehr ins Herz zu schließen.

Darüber hinaus war ich bis 2018 Gruppenleiterin beim DRK. In dieser Position habe ich gelernt Veranstaltungen zu organisieren, die verschiedensten Meinungen unter einen Hut zu bringen und konnte einiges in meinem Kreisverband reformieren. Nach meinem AbiBac habe ich dann die Ausbildung zum Rettungssanitäter abgeschlossen. Also keine Sorge, falls einer von den anderen Studierendenvertretern umkippt, kann ich nicht nur erste Hilfe leisten, sondern zudem einen kühlen Kopf bewahren und in kürzester Zeit optimale Entscheidungen treffen. 😉 Dies hat sich auch als nützlich erwiesen, als klar wurde, dass dieses Semester nicht wie normal von statten gehen würde. Meine französische Kollegin und ich verbrachten viel Zeit damit, E-Mails zu schreiben, zu telefonieren und für alle Studierenden technischen Support bereitzustellen, sodass wir trotz der widrigen Umstände gut ins Semester starten konnten. Diese Erfahrung - eng mit der Universität und Professoren zusammenzuarbeiten, einzelnen Studierenden helfen zu können und mehr Klarheit in einer Zeit der Ungewissheit zu schaffen - machte mir bewusst, dass ich der Arbeit der Studierendenvertreter auch auf höherer Ebene nachgehen möchte.

Unsicherheit gibt es nicht nur in einer Krise. Ob man am Anfang des Studiums steht, bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthalts oder beim Schreiben der Abschlussarbeit. Wir alle haben uns schon mal gedacht: „Hätte man das nicht effizienter lösen können?“, „Was soll ich jetzt machen? Wie
soll das funktionieren? Ich versteh nur noch Bahnhof!“ Als Studierendenvertreterin habe ich ein offenes Ohr für eure Probleme. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für eure scheinbar
unüberwindbaren Hürden. Ich bin der Überzeugung, dass man alle Dinge immer noch ein bisschen besser machen kann. Deswegen möchte ich mich dafür einsetzten, dass alle Studierenden die Möglichkeit haben, ohne Sorgen im Gepäck neue Erfahrungen zu sammeln, sehr gute Ergebnisse zu erzielen, lebenslange Freundschaften zu schließen, kurz gesagt, eine außerordentliche Studienzeit in Deutschland und Frankreich verbringen zu können.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Carmelina 🙂

 

Julie Conrard, Studentin des binationalen Studiengangs "Rechtswissenschaften" der U Paris Nanterre und der U Potsdam

Mein Name ist Julie Conrard, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Nancy. Ich nehme an dem deutsch-französischen Jurastudiengang der Universitäten Paris Nanterre und Potsdam teil und ich möchte später im Bereich des Jugendrechts bzw. der Jugendhilfe arbeiten.

Meine deutsch-französischen Erfahrungen:

Ich habe an mehreren Schulaustauschen und deutsch-französischen Projekten teilgenommen, wie dem Brigitte-Sauzay-Programm der OFAJ und dem Erasmus + Programm. Als Musikerin bin ich auch Mitglied eines deutsch-französisch-tschechischen Orchesters gewesen und bin daher während meiner Schulzeit viel gereist, was mein Interesse an der deutschen Sprache entwickelt hat. Nach meinem Abitur habe ich ein Au-Pair Jahr in Berlin verbracht, zweisprachige Kinder betreut und an einer europäischen Grundschule gearbeitet. Die Entwicklung der Zweisprachigkeit und der kulturelle Austausch sind Themen, die mir aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen sehr am Herzen liegen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, ein deutsch-französisches Studium zu absolvieren.

Was könnte ich für uns tun?

- Im vergangenen Jahr habe ich mich über die Möglichkeiten eines Studiums an der DFH extrem informiert (Unterschiede zwischen den juristischen Studiengängen und die Immatrikulationsverfahren an den verschiedenen französischen und deutschen Universitäten...). Ich denke, wenn ich uns vertrete, könnte ich zukünftige Studenten bei ihrer Suche nach dem richtigen Studiengang, der ihren Vorstellungen entspricht effizient helfen und uns repräsentieren.

- Seitdem ich als Gruppensprecherin gewählt wurde, habe ich ein Interesse für die Verwaltung entwickelt. Kommilitonen zu helfen, Seminare zu organisieren (insbesondere in der Coronazeit, wo man eher kreativ sein muss), Fragen zu beantworten macht mir immer Spaß. Meine Neugier bewegt mich dazu ständig auf der Suche nach neuen Informationen zu sein und ich würde mich freuen, eine Ansprechpartnerin in diesem Bereich zu werden!

- Ich würde das Mandat nutzen, um Beziehungen zwischen französischen und deutschen Studierenden zu entwickeln und kulturelle Projekte, wenn möglich mit dem DFJW, auf die Beine zu stellen. Ich würde mich auch freuen, Studenten entsprechend ihrer Leidenschaft miteinander in Kontakt zu bringen in der Form von regionalen deutsch-französischen Gruppen, um die kulturelle Erfahrung, die wir während unserer Mobilitätszeit im Ausland machen, zu stärken und unser deutsch-französisches Netzwerk zu erweitern.

- Ich könnte mir vorstellen, ein spezielles Mentoring von und für Studierenden der DFH zu kreieren, wodurch die Ankunft an der Universität oder an dem Mobilitätsort vereinfacht würde.

Vielen Dank, dass Du meine Bewerbung gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dich für diese Themen begeistern! Ich würde mich sehr freuen, Deine Studentenvertreterin 2020/22 zu werden und all diese Projekte durchzuführen, damit wir alle eine tolle Studienzeit verbringen können.

Alles liebe 🙂

Julie Conrard


Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften

Donald Mekountchou, Student des binationalen Studiengangs "Maschinenbau" des KIT und der INSA Lyon

Chères déléguées de cursus, Chers délégué de cursus,

Ich hoffe ihr seid alle fit in dieser Zeit oder auf dem Weg der Besserung!

Mein Name ist Donald Mekountchou, ich komme ursprünglich aus Kamerun, nämlich aus der Hauptstadt Jaunde und bin nach dem Abitur mit 18 in Deutschland eingereist. Heute mit 22 studiere ich Maschinenbau im zweiten Semester Master im Rahmen des KARLINSA Doppelabschlussprogrammes und möchte mich für die kommende Amtszeit als Studierendenvertreter zur Wahl stellen.

• Mein Doppelabschlussprogramm (KARLINSA):
Meine guten Sprachkenntnisse, was Deutsch oder Französisch und Englisch (meine Muttersprachen) angeht haben mich für ein Studium in einem internationalen Umfeld prädestiniert. Dabei gefällt mir insbesondere die Tatsache, dass ich beispielsweise das am KIT während des Grundstudiums erworbenes Fachwissen für meine Bachelorarbeit in Lyon in die Praxis einsetzen konnte. Bei dieser Arbeit ging es darum, eine neue Technologie der additiven Fertigung zur Herstellung von kostengünstigen Probeteile für Volvo AG einzusetzen. Die zweite große Erfahrung dieses Doppelabschlusses war mein sechsmonatiges Praktikum als Ingenieur in der Produktionstechnik bei Witzenmann GmbH in Pforzheim. Die restliche Zeit meines Masterstudiums ist meiner Vertiefung in Allgemeiner Maschinenbau und meiner Masterarbeit gewidmet. Es bleibt sehr spannend

• Meine Kandidatur:
„Wenn ich die Welt mit „Ihren Augen sehe“ und Sie die Welt mit „meinen Augen sehen“, werden wir beide etwas erkennen, was wir allein niemals entdeckt hätten“. Mit diesem Zitat von Peter Senge (die fünfte Disziplin,1996) möchte ich andeuten, dass nicht nur die eigene Kultur und Herkünfte uns bereichern, sondern auch die alltäglichen Erfahrungen. Meiner Meinung nach ist das das Grundprinzip an dem wir uns alle bereits als Studiengangsprecher halten sollen, und dem ich noch mehr als Studierendenvertreter befolgen werde. Als solcher werde ich nämlich mit jedem von euch zusammenarbeiten, um die Feedbacks bzw. Anregungen euren jeweiligen Studiengängen zu diskutieren und die Verbesserungsvorschläge weiterzuleiten.

• Meine Zielsetzung:
Mit dieser Kandidatur möchte ich letztendlich sowohl kurz- als auch langfristige Ziele erreichen. Kurzfristig sollen in den einzelnen Studiengängen eine Steigerung des Wohlfühlens der Studierenden erreicht werden, indem durch Freundschaften zwischen deutschen und französischen Studierenden und Universitäten die Arbeitsgruppen verstärkt werden. Denn wenn wir heute für die Zufriedenheit von den 6400 DFH-Studierenden investieren würden, hätten wir morgen ausreichende Botschafter (-innen) in die Außenwelt, die ihre bi- oder drittnationalen Studiengänge langfristig werben werden. Somit könnten wir langfristig immer mehr studieninteressierten gewinnen und neue integrierte deutsch-französische Studiengänge aufbauen.

• Mein Mehrwert:
Ich bringe für diese Amt meine bisherigen Erfahrungen als HIWI, sowohl bei der ausländischen Studierenden-Büro als auch bei der DFH-Programmbeauftragte (Suzanne KALIWE) meiner Universität.

Lang lebe die deutsch-französische Freundschaft!

À bientôt,
Donald


Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Theresa Belz, Studentin des binationalen Studiengangs "Europäische Betriebswirtschaft" der OTH Regensburg und der EXCELIA Group La Rochelle

Hallo ihr Lieben,

Ich bin Theresa, 22 Jahre alt und komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heilbronn. Seit drei Jahren studiere ich Europäische Betriebswirtschaft an der OTH Regensburg und habe letztes Jahr zwei Semester an der Excelia Group in La Rochelle verbracht.

Schon früh habe ich mich für die französische Sprache und Kultur interessiert und nach mehreren unvergesslichen Austauschprogrammen während der Schulzeit war klar: Ich will auf jeden Fall in Frankreich studieren! Tatsächlich bin ich nur durch Zufall auf meinen jetzigen DFH-Studiengang aufmerksam geworden, könnte mich aber nicht glücklicher schätzen. Das komplette Eintauchen in die fremde Kultur, die Anwendung neuer Lehrmethoden und der Sprache durch einen langen Aufenthalt stellen für mich einfach einzigartige Chancen dar. Ich bin der Meinung, dass jeder von diesen Möglichkeiten profitieren sollte. Mein Ziel ist es deshalb, die DFH und ihre Möglichkeiten bekannter zu machen, junge Menschen für ihre Angebote zu begeistern und sie auf ihrem Weg ins Nachbarland zu ermutigen und zu unterstützen. Besonders auf Studienmessen und im Rahmen von Infotagen ist dies gut möglich, für welche ich die Einblicke aus meinem Praktikum im Bereich des Personalmarketings in Brüssel letztes Semester nutzen möchte.

Dass uns ein Studium über Ländergrenzen hinweg vor große Herausforderung stellen kann und mit hohem Aufwand verbunden ist, habe ich selbst erlebt. Hiervon darf man sich keinesfalls abschrecken lassen und deshalb möchte ich an einer weiteren Verbesserung mithelfen. Für einen leichteren Einstieg an der Partneruni könnte man beispielsweise die Transparenz der Anforderungen steigern und eine gezieltere Vorbereitung auf die Arbeitsweisen und Methodik gewährleisten. Während meiner Zeit in La Rochelle bin ich als „Ländersprecherin“ bereits mehrfach für meine Kommilitonen an der Uni eingestanden und konnte tiefe Einblicke in die administrative Seite erlangen. Hierbei wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass eine Verbesserung vor allem in der Kommunikation und der Weitergabe von Informationen notwendig ist.

Mit Tatendrang und Motivation möchte ich etwas in den Bereichen verändern, die mir auch persönlich am Herzen liegen: Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft, Förderung des bilateralen Zusammenhalts und Steigerung des gegenseitigen Austauschs! Allen DFH-Studierenden möchte ich als Ansprechpartnerin dienen, sie unterstützen, ihre Vorschläge einbringen und mein Bestes geben, diese auch umzusetzen! Zusammen mit euch möchte ich diesen positiven Beitrag leisten und dafür sorgen, dass in Zukunft noch mehr Studierende von den Angeboten der DFH profitieren können.

Ich bin mir sicher, gemeinsam schaffen wir das!

 

Pauline Lachérade, Studentin des binationalen Studiengangs "Management von Clustern und regionalen Netzwerken" der U Strasbourg und der HS Kehl

Ich bin Pauline Lachérade, derzeit Studentin und Studiengangssprecherin des Doppelmasterstudiengangs "Management von Clustern und regionalen Netzwerken" am ITIRI in Straßburg und an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl.  Nach einer ABIBAC Klasse, habe ich mich für eine literarische « classe préparatoire aux grandes écoles » am Lycée Henri IV in Paris entschieden.  Dort konnte ich meine Leidenschaft für die deutsche und französische Sprache, ihre Literatur und Philosophie wirklich vertiefen.  Meine Ausbildung als Sprach- und Literaturwissenschaftlerin hat mich immer dazu bewegt, die beiden Kulturen parallel zu betrachten, die unterschiedlichen Systeme zu hinterfragen und die Dynamik der Zusammenarbeit zwischen diesen beiden ehemaligen verfeindeten Ländern zu untersuchen.

Aus diesem Grund habe ich mich für einen Masterstudiengang entschieden, der sich mit « European public Management », mit der Verwaltung von Netzwerken im öffentlich-privaten Bereich und mit Kooperationsmanagement befasst.

Als ich mit dem Lernen der deutschen Sprache angefangen habe, engagierte ich mich sofort für die deutsch-französische Beziehungen. Ich habe dieses Engagement immer weitergeführt und wurde dieses Jahr als Vorsitzende des Deutsch-Französischen Alumni-Vereins Master Cluster Management gewählt.

Heute möchte ich mein Engagement mit Ihnen und der Deutsch-Französischen Hochschule fortsetzen.

Die große Stärke der DFH liegt an der Vielfalt ihrer Studierenden, der angebotenen Studiengänge und der Partnerinstitutionen. Dennoch ist die interkulturelle Zusammenarbeit mühsam. Wir alle haben schon einmal die Unterschiede zwischen den beiden Hochschulsystemen als echte Herausforderung erfahren. DFH-Vertreterin werden, wäre für mich eine Gelegenheit, die einzigartige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern zu optimieren, den Dialog zwischen den Studierenden und den Institutionen zu verstärken und über die Projekte und Erfolge dieses interkulturellen Netzwerks zu kommunizieren.

Gemeinsam, als Team, möchte ich konkrete Lösungen entwickeln, neue Projekte unternehmen, und schließlich die deutsch-französische Freundschaft und Europa gestalten.


Fachbereich Geistes- und Sozialwissenschaften

Julia Franke, Studentin des binationalen Studiengangs "Politikwissenschaft" der KU Eichstätt-Ingolstadt und Sciences Po Rennes

Salut! Ich bin Julia Franke, 20 Jahre jung und Studentin im vierten Semester der Politikwissenschaften an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und am Sciences Po Rennes, wo ich jetzt das zweite Studienjahr verbracht habe. Ursprünglich komme ich jedoch aus dem Norden Deutschlands.

Seit letztem Jahr bin ich als Studiengangssprecherin tätig und finde großen Gefallen an dieser Aufgabe. Organisation hat mich bereits immer fasziniert und sowohl meine MitschülerInnen damals als auch meine KommilitonInnen heute kommen sehr gerne mit ihren Fragen auf mich zu. Dennoch habe ich durch viele Jahre Ensemblespiel auch Teamarbeit erlernt, denn in der Musik ist es wichtig, aufeinander zu hören und miteinander zu kommunizieren. Das gilt auch für einen Auslandsaufenthalt, wie ich in Frankreich feststellen durfte. Je größer der Zusammenhalt innerhalb eines Jahrgangs (und darüber hinaus) ist, desto angenehmer wird auch das Studium.

Für mich ist es daher besonders wichtig, jederzeit ein offenes Ohr für die Studierenden zu haben und eine Vertrauensperson darzustellen, aber auch den Kontakt innerhalb der Studiengänge (also ja, wieso nicht auch zwischen Eichstätt-Rennes und Freiburg-Aix-en-Provence?) über die Ländergrenzen hinweg zu stärken. Für uns alle birgt das Studium im In-, aber vor allem auch im Ausland neue Herausforderungen, die mit der Unterstützung von anderen Absolventen doch viel besser gemeistert werden können. Solidarität, das fordert mein französischer Studiengangssprecher-Partner. Daher ist es auch wichtig, so gut wie möglich auf das Ausland vorzubereiten und die Sicherheit zu haben, dass es jederzeit eine Lösung gibt. Dazu gehören Ansprechpartner und klare, verständliche sowie gut erreichbare Informationen. Auch für die spätere Berufswahl ist Solidarität wichtig, sodass viele Studiengänge Alumni-Vereine gegründet haben. Auf Messen informieren uns diese dann. Ein übergreifender, etwas informellerer Austausch wäre doch allerdings auch eine gute Idee.

Durch unser Studium werden wir weltoffener, sensibler, intelligenter und solidarischer. Wir können voneinander lernen. Das sind Aspekte, die auch zukünftigen Generationen von Studierenden nahegebracht werden sollten, damit sie wie wir von einem internationalen Studium profitieren können und eine Weltoffenheit weitertragen, die immer wichtiger wird. Zwar ist nicht eindeutig belegt, dass Alexander von Humboldt diesen Satz geäußert hat, dennoch zeigt er einen wahren Kern: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ In diesem Sinne, peut-être à bientôt!

 

Louise Lejeune, Studentin des binationalen Studiengangs "Politikwissenschaft" der Sciences Po Paris und der FU Berlin

Chers étudiants, chères étudiantes,

mein Name ist Louise Lejeune und ich befinde mich im zweiten Jahr den Doppelbachelor in Sozial- und Politikwissenschaft zwischen Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin.

So wie der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22. Januar 2019 den Aachener Vertrag unterzeichneten, um die beiden Länder noch enger zusammenzuführen, möchte ich im gleichen Lichte die deutsch-französischen Beziehungen auf meiner Ebene stärken, indem ich die Studenten der deutsch-französischen Hochschule repräsentieren will. Die Jugend und Studierende spielen nämlich eine zentrale Rolle in der deutsch-französischen Freundschaft. Es sind unsere Initiativen und Ideen, die diese starke Freundschaft zwischen den beiden Ländern sichern werden. Darüber hinaus ist das deutsch-französische Duett eine Grundlage der Europäischen Union, weshalb es so wichtig ist, zu ihrer Entwicklung beizutragen. Nach meinem Studium in Frankreich und Deutschland möchte ich in der Diplomatie arbeiten, um die europäischen Integration fortzusetzen. Diese Union kann nicht nur durch Doppelstaatler aufgebaut werden, sondern durch eine gemeinsame Idee, die uns allen am Herzen liegt. Ich konnte dies während meiner zwei Jahre auf dem deutsch-französischen Europacampus in Nancy erleben, auf dem sowohl Deutsch sowie als auch Französisch zu unserem täglichen Leben gehörten. Diese Möglichkeit, sich in einem multikulturellen Umfeld entwickeln zu können, muss für alle zugänglich sein. Die Deutsch-Französische Hochschule spielt daher bei der Annäherung beider Länder und der persönlichen Entwicklung eine besonders wichtige Rolle.

Als Vertreterin der Deutsch-Französischen Hochschule möchte ich meinen Beitrag zu diesem bilateralen Projekt leisten. In den letzten zwei Jahren habe ich mich sehr dafür eingesetzt, die deutsch-französischen Studiengänge zu fördern sowie interessierten Schülern bei ihren Aufnahmeprüfungen helfend beiseite zu stehen. Die Entwicklung neuer Kommunikationsstrategien zur Unterstützung unserer multikulturellen Werte und Ideale und zur Ermutigung und Beratung junger Menschen in diesem deutsch-französischen Prozess wird daher für mich an der Deutsch-Französischen Hochschule ein zentrales Ziel sein. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, die Studenten in ihrem Studium zu unterstützen, indem eine enge Beziehung zwischen der Verwaltung und ihren Studenten ermöglicht werden sollte. Die psychische Gesundheit ist zudem ein Punkt, der für die Studierenden nicht vernachlässigt werden sollte, um das Student*innenleben innerhalb des deutsch-französischen Studiengänge bestmöglich nutzen zu können.

Darüber hinaus möchte ich bei der Entwicklung und Hervorhebung von Projekten helfen, die von Studierenden durchgeführt werden, wie beispielsweise im Falle des Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Es sind die Studierenden, die die Deutsch-Französischen Hochschule zu einer so inspirierenden Institution machen, weshalb es wichtig ist, sie in ihren Ideen zu unterstützen.

In der Hoffnung, euch überzeugt zu haben, wünsche ich euch allen eine bereichernde und inoubliable deutsch-französische Erfahrung!

Louise Lejeune


Fachbereich Lehrerbildung

Jolina Vaternam, Studentin des binationalen Studiengangs "Geistes- und Kulturwissenschaften, Option Lehrerbildung" der JGU Mainz und der U Bourgogne

Hallo !

Mein Name ist Jolina Vaternam, ich bin 19 Jahre alt und komme ursprünglich aus Offenburg, im schönen Südwesten Baden-Württembergs. Die Grenznähe meiner Heimatstadt zu Frankreich und das Abi-Bac-Angebot meiner Schule weckten in mir schon früh die Faszination für die französische Sprache und Kultur. Nachdem ich mein Doppelabitur in der Tasche hatte, war mir klar, dass ich den bilingualen Weg, der mir bis zu dem Zeitpunkt so viel Spaß bereitet hatte, unbedingt fortsetzen wollte. Über die DFH fand ich den integrierten Studiengang Mainz-Dijon, und begann so mein Geschichts- und Französischstudium auf Lehramt an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Warum stelle ich mich zur Wahl? Die deutsch-französischen Erfahrungen, die ich bisher machen durfte, haben mich unglaublich geprägt. In meinem Geschichtsstudium kommt es die meiste Zeit darauf an, Menschen und ihre Handlungen zu verstehen; herauszufinden, wie Veränderungen entstehen. Die deutsch-französische Freundschaft, die wir heute kennen, ist das Produkt eines langen Prozesses, dessen Umfang ich mir über die Jahre immer mehr bewusst geworden bin. Als angehende Lehrerin ist es mir sehr wichtig, meine Erfahrungen weiterzutragen. Ich würde gerne dabei helfen die Schwierigkeiten, denen manche, die die binationale Reise wagen, noch ausgesetzt sind, zunehmend zu erleichtern. Ich möchte außerdem dafür einstehen, dass eine solche Reise all ihre möglichen Hindernisse wert ist. Die DFH hat eine Reichweite, die in der Lage ist, solche Ziele zu ermöglichen, und ich wurde mich gerne in dieser inspirierenden Gruppe der Studierendenvertreter einbringen.

In meiner Freizeit tanze ich und lerne neue Sprachen. Ich engagiere mich gerne für meine Umwelt – also sowohl für die Natur, als auch meine Mitmenschen. Das Voranbringen der deutsch-französischen Freundschaft ist für mich ein solches Engagement und ich würde mich freuen, meine Erfahrungen teilen zu dürfen.

 

Mélisande Giammona, Studentin des binationalen Studiengangs "Deutsch-Französisch Lehramt Gymnasium" der U Paris 3 - Sorbonne Nouvelle und der U Koblenz-Landau

Ich heiße Mélisande Giammona und bin 19 Jahre alt. Ich studiere Deutsch-Französisch auf Lehramt Gymnasium an den Unis Sorbonne-Nouvelle und Koblenz/Landau. Die Familienurlaube in Deutschland, meine Teilnahme an Reisen der Städtepartnerschaft Rambouillet-Kirchheim/Teck, mein Voltaire-Programm und mein Studienjahr in Würzburg haben es mir ermöglicht, in einem deutsch-französischen Umfeld aufzuwachsen. Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben mich in meinem Wunsch später in Deutschland zu leben bestärkt. Ich hatte leider keine Eltern verschiedener Nationalitäten aber ich habe immer Deutschland als mein Adoptionsland betrachtet. Die Möglichkeit, ein in Frankreich und Deutschland anerkanntes Diplom wie das der UFA-DFH zu erlangen, ist für mich eine große Chance, da ich von der Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft auf menschlicher, sprachlicher und politischer Ebene überzeugt bin. Ich würde mich also sehr freuen die Studierenden der UFA-DFH für die nächsten zwei Jahre vertreten zu dürfen.

Mélisande Giammona

 

Angie Sira, Studentin des binationalen Studiengangs "Integrierter Lehramtsstudiengang Deutsch-Französisch" der U Lumière Lyon 2 und der U Leipzig

Ich heiße Angie und ich studiere Deutsch-Französisch für das Lehramt an Gymnasien seit zwei Jahren an den Universitäten Leipzig und Lyon. Ein neues Abenteuer hat mit diesen Jahren begonnen. Unsere Studiengänge haben viele Vorteile, aber Schwierigkeiten gibt es auch. Mit meiner Erfahrung in beiden Ländern möchte ich die DFH-Studenten/Studentinnen beraten können. Notwendig ist, unsere Stimme zu vereinen, damit wir gehört werden können. Ich möchte mich für meinen Kommilitonen/Kommilitoninnen einsetzen. Für einen guten Ablauf unserer Studienzeit sollen unsere Interessen verfolgt werden. Aus diesem Grund möchte ich mich für meine Mitstudierenden einsetzen, ihnen zuhören und sie vertreten.

Flyer der Studierendenvertreter

 

Facebook-Seite der Studierendenvertreter

 

DFH-Studierendenvertreter/-in werden

● Die Studierendenvertretung wird alle 2 Jahre gewählt. Die kommende Wahl für die Studienjahre 2022/24 findet 2022 statt.

● Gewählt werden kann, wer Studiengangssprecher ist.

● Wenn Sie daran Interesse haben, DFH-Studierendenvertreter zu werden, können Sie weitere Informationen aus dem Merkblatt entnehmen und sich an den Programmbeauftragten Ihres Studiengangs wenden.