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Grenzenlos exzellent: Deutsch-Französische Hochschule zeichnet akademische Spitzenleistungen aus

Gruppenfoto der Verleihung der Exzellenz- und Dissertationspreise der DFH 2026
Die Preisträger*innen, ihre jeweiligen Förderer sowie Jean-Yves David, Ehrengast zur erstmaligen Verleihung des Jean-David-Preises, Philippe Gréciano, Präsident der DFH, Stefanie Stegemann, Leiterin des Wissenschaftsreferats der Botschaft, Andrea von Hülsen-Esch, Vizepräsidentin der DFH und Udo Thelen, Generalsekretär der DFH (© Andreas B. Krueger/DFH-UFA)

 

Elf Exzellenz- und sechs Dissertationspreise verlieh die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) am 29. Januar in der deutschen Botschaft in Paris an herausragende Absolvent*innen ihrer deutsch-französischen Programme. Bemerkenswert in diesem Jahr war die hohe Anzahl an Würdigungen von Doktorarbeiten und die neu eingeführte Kategorie „Jean-David-Preis“, die dem Gründungsvater der DFH gewidmet ist. Die Auszeichnungen werden von Partnern der DFH aus Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland und Frankreich gefördert.

Den festlichen Auftakt der Veranstaltung bildeten Grußworte der Leiterin des Referats Wissenschaft der Deutschen Botschaft in Frankreich Stefanie Stegemann sowie von Philippe Gréciano, Präsident der DFH.

Gréciano betont: „Die Preisträger*innen stehen beispielhaft für eine neue Generation von Talenten und von Vorbildern für die Erschaffung einer besseren Welt. Ihre Leistungen zeigen, wie wichtig der wissenschaftliche und kulturelle Austausch für ein freies, demokratisches und innovatives Europa ist – und wie Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Brücken bauen können. In der heutigen Zeit, in der es zahlreiche Konflikte gibt, ist die DFH ein Leuchtturm für Gesellschaft und Politik.“

Im Rahmen der Verleihung wurden insgesamt elf Exzellenzpreise (jeweils dotiert mit 1 500 Euro) sowie sechs Dissertationspreise (jeweils dotiert mit 2 000 Euro) vergeben. Die DFH freut sich, dass die Jenoptik Robot GmbH als neuer Partner einen Exzellenzpreis fördert. Auch zwei der sechs Dissertationspreise kamen neu dazu: Der „Solidaritätspreis“ wird von der Anwaltskanzlei Ellipse Avocats aus Lyon getragen und unterstreicht die Bedeutung der zwischenmenschlichen Kooperation in Europa. Der „Internationale Preis“ entspricht der Ausrichtung des fördernden Unternehmens Forvis Mazars.

Als Ehrengast war Jean-Yves David, ehemaliger Richter an der Cour de Cassation, anwesend, Sohn des Gründungspräsidenten der DFH. Zu dessen Ehren wurde zum Abschluss der Preisverleihung der neu geschaffene „Jean-David-Preis“ (4 500 Euro) überreicht.

„Veranstaltungen wie diese stärken den Dialog und das Netzwerk zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft“ erklärt DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch und führt weiter aus: „Sie bieten den Preisträgerinnen und Preisträgern wertvolle Impulse für ihre weitere Laufbahn und führen die vorbildhaften Innovationen im deutsch-französischen wissenschaftlichen Austausch vor Augen. Wir gratulieren den jungen Wissenschaftler*innen herzlich zu ihren beeindruckenden Leistungen!“

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der französische Saxophonist und Komponist Adrian Chaillou. Den abschließenden Empfang auf Einladung der Botschaft nutzten die Gäste zur weiteren Vernetzung.

Weitere Informationen zu den vielfältigen Studien- und Forschungsförderungsprogrammen der DFH sowie zu möglichen Partnerschaften finden Sie auf der Internetseite der DFH.


Anhang: Auflistung der diesjährigen Preisträger*innen sowie ihrer Förderer

 

Die Exzellenzpreisträger*innen der Deutsch-Französischen Hochschule 2026:
  • Bianca Brendel, Absolventin des Studiengangs „Integriertes deutsch-französisches Master- und Doktorandenprogramm in Geschichtswissenschaften“ (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, École des hautes études en sciences sociales Paris). Der Preis wird von der Max Weber Stiftung gefördert.

 

  • Sarah Heier, Absolventin des Studiengangs „International Management Franco-Allemand“ (Hochschule Mainz, Université de Lorraine). Der Preis wird von der Union des Français de Sarre gefördert.

 

  • Florian Hoeft, Absolvent des Studiengangs „Maschinenbau“ (Karlsruher Institut für Technologie, École Nationale Supérieure des Arts et Métiers). Der Preis wird gefördert von der Fédération Nationale des Travaux Publics.

 

  • Lilli Kornmann, Absolventin des Studiengangs „Interkulturelle deutsch-französische Studien“ (Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Aix-Marseille Université). Der Preis wird vom Lions Club Recklinghausen und dem Lions Club Senlis Trois Forêts gefördert.

 

  • Maya Kurth, Absolventin des Studiengangs „Europäische Medienkultur“ (Bauhaus-Universität Weimar, Université Lumière Lyon 2). Der Preis wird von ARTE GEIE gefördert.

 

  • Alicia Langfeld, Absolventin des Studiengangs „Politikwissenschaft – Affaires Européennes/Affaires Internationales“ (Freie Universität / Sciences Po Paris). Der Preis wird von der ASKO Europa-Stiftung gefördert.

 

  • Eléonore Maunoury, Absolventin des Studiengangs „Deutsches und französisches Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht“ (CY Cergy Paris Université, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf). Der Preis wird von Valoris Avocats gefördert.

 

  • Alexander Niebler, Absolvent des Studiengangs „Deutsch-Französisches Recht“ (Ludwig-Maximilians-Universität, Université Paris Panthéon-Assas). Der Preis wird von der Deutsch-Französischen Juristenvereinigung e.V. gefördert.

 

  • Alicia Prat-Baradat, Absolventin des Studiengangs „International Management“ (Hochschule Reutlingen, NEOMA Business School Reims). Der Preis wird von der Association Réalités et Relations Internationales (ARRI) gefördert.

 

  • Junia Reinbold, Absolventin des Studiengangs „Deutsch-Französisches Recht“ (Ludwig-Maximilians-Universität, Université Paris Panthéon-Assas). Der Preis wird von Schultze & Braun gefördert.

 

  • Annika Sauer, Absolventin des Studiengangs „Informatik“ (Karlsruher Institut für Technologie, Institut polytechnique de Grenoble). Der Preis wird vom Technologieunternehmen JENOPTIK Robot GmbH gefördert.

 

Die Dissertationspreisträger*innen der Deutsch-Französischen Hochschule 2026:
  • Anika Friedl-Werner, ausgezeichnet für ihre im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Université de Caen Normandie verfasste Dissertation zum Thema „Kortikale Neuroplastizität und Kognition in Extremen Umwelten”. Der „Interkulturalitätspreis“ wird von der Familie Mehdorn Stiftung gefördert. 

 

  • Clothilde Melin, ausgezeichnet für ihre im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Universität Greifswald und der Université Toulouse Capitole und des deutsch-französischen Doktorandenkollegs „Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht, Europa- und Völkerrecht“ verfasste Dissertation zum Thema „Das Recht auf den gesetzlichen Richter in Deutschland: Studie im Lichte des französischen Rechts und europäische Perspektiven“. Der „Preis der Wirtschaft“ wird von der Rechtsanwaltsgesellschaft hw&h Avocats & Rechtsanwälte gefördert.

 

  • Paul Mougeolle, ausgezeichnet für seine im Rahmen des Deutsch-Französischen juristischen Doktorandenkollegs zwischen der Universität Potsdam und der Université Paris Nanterre verfasste Dissertation zum Thema „Die transnationale Klimasorgfaltspflicht: Existenz, Grenzen und Möglichkeiten im internationalen und vergleichenden Recht“. Der „Solidaritätspreis“ wird von der Rechtsanwaltsgesellschaft Ellipse Avocats gefördert.

 

  • Thea Schlütermann, ausgezeichnet für ihre im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Universität Münster und der Universität Toulouse Capitole und des deutsch-französischen Doktorandenkollegs zur „Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht, Europa- und Völkerrecht“ verfasste Dissertation zum Thema „Die Ergänzung der repräsentativen Demokratie – eine Untersuchung anhand der französischen Convention Citoyenne pour le Climat“. Der „Europapreis“ wird von der Deutsch-Französische Juristenvereinigung e.V. gefördert. 

 

  • Vincent Stelzhammer, ausgezeichnet für seine im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Universität zu Köln und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne verfasste Dissertation zum Thema „Präsenzlose Gesellschafterbeschlüsse – Eine vergleichende Untersuchung zum deutschen und französischen Recht“. Der „Internationale Preis“ wird von dem Unternehmen Forvis Mazars gefördert. 

 

  • Nolwenn Ribreau, ausgezeichnet für ihre im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne und des deutsch-französischen Doktorandenkollegs zur „Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht, Europa- und Völkerrecht“ verfasste Dissertation zum Thema „Bessere Rechtsetzung in Deutschland und Frankreich“. Der „Jean-David-Preis“ wird von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert.

Pressekontakt

Eva Günther | +49 681 93812 – 189 | presse(at)dfh-ufa.org


Pressemitteilung im PDF-Format

DFH-Pressemitteilung: Grenzenlos exzellent: Deutsch-Französische Hochschule zeichnet akademische Spitzenleistungen aus

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