FAQ » DFH - integrierte Studiengaenge

Die Übersicht der von der DFH geförderten deutsch-französischen integrierten Studiengänge befindet sich im „Studienführer online“ auf unserer Webseite (www.dfh-ufa.org, Rubrik Programme). Es gibt auch eine DFH-Broschüre namens „Integrierte deutsch-französische Studiengänge“ die bei der DFH angefordert werden kann.

Speziellere Informationen erhält man bei der jeweiligen Hochschule, wo der jeweilige Programmbeauftragte Auskunft über die Bewerbung, den Inhalt und den Ablauf des Studiengangs, die erworbenen Abschlüsse etc. erteilen kann.

Zudem organisiert das Deutsch-Französische Forum in Straßburg eine jährliche Hochschul- und Studienmesse. Dort hat man die Gelegenheit, Programmbeauftragte und Studierende der deutsch-französischen DFH-Studiengänge zu treffen. Alle Informationen zum nächsten Forum finden Sie auf dessen Webseite: http://www.dff-ffa.org/de/dff.

Die Deutsch-Französische Hochschule fördert integrierte Doppeldiplomstudiengänge. Ziel ist es, den Studierenden eine binationale Fachausbildung und den Erwerb interkultureller und fremdsprachlicher Kompetenzen zu ermöglichen. Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, insbesondere von Kommunikations- und Teamfähigkeit, Flexibilität und Mobilität, ist integraler Bestandteil dieser Ausbildung.

Die von der DFH geförderten Studiengänge unterliegen einer regelmäßigen Evaluation.

Was sind die Vorteile eines deutsch-französischen integrierten Studiengangs?

… hinsichtlich der Ausbildung?

  • ein strukturiertes Studienangebot, das das Vorhandensein einer studiengangsspezifschen Kooperationsvereinbarung und eines gemeinsamen Studienplans der beteiligten Hochschulen voraussetzt
  • eine Ausbildung in unterschiedlichen Bildungssystemen mit ihren landesspezifischen Hochschul-, Wissenschafts- und Fachkulturen und die Auseinandersetzung mit diesen Unterschieden
  • das Erlernen von unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Herangehensweisen
  • der Erwerb von zwei (oder drei) gleichwertigen, jeweils national anerkannten Hochschulabschlüssen
  • oder eines gemeinsamen Abschlusses innerhalb der national festgelegten Regelstudienzeiten
  • ein ausgewogenes, komplementäres und integriertes Curriculum mit gemeinsamen Studien- und Prüfungsregelungen ermöglicht zudem:
  • den Erwerb von Schlüsselqualifikationen für qualifizierte Beschäftigungen, insbesondere von Kommunikations- und Teamfähigkeit, Flexibilität und
    Mobilität, als integraler Bestandteil der Ausbildung
  • die Aneignung interkultureller Kompetenz (die deutsch-französische Erfahrung als exemplarisches Lernfeld für „Internationalisierung“)
  • den Erwerb sowohl allgemeinsprachlicher als auch fachsprachlicher Kompetenz zumindest in beiden Partnersprachen Deutsch und Französisch und die
    Vertiefung der Mehrsprachigkeit
  • vertiefte Kenntnis von mindestens zwei Ländern
  • vertiefte Einblicke in unterschiedliche europäische Arbeitsstrukturen und -kulturen
  • die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

… hinsichtlich der Mobilität?

  • zeitlich ausgewogene, obligatorische Studienaufenthalte in den Partnerländern, vorzugsweise in einer gemeinsamen Studierendengruppe über die gesamte Studiendauer hinweg
  • Gewährleistung einer Mindestanzahl von 5+5 Studierenden im Partnerland und pro Jahr
  • in den meisten Fällen obligatorische Praktika im Partnerland.

… hinsichtlich der studentischen Angelegenheiten?

  • fachliche, sprachliche und organisatorisch-praktische Vorbereitung auf den Aufenthalt im jeweiligen Partnerland
  • angemessene Betreuung der Studierenden, insbesondere während des Aufenthaltes im Partnerland
  • außeruniversitäre Veranstaltungen während des Auslandsaufenthaltes
  • Veranstaltungen für die Studierenden die, sofern vorhanden, vom Alumniverein des Studiengangs organisiert werden.

… hinsichtlich der Studienfinanzierung im Partnerland?

  • Während ihrer Auslandsphase können die eingeschriebenen Studierenden eine Mobilitätsbeihilfe von der DFH erhalten (ab dem Wintersemester 2018/2019 in Höhe von 300€ pro Monat).

 

… hinsichtlich des Berufseinstiegs?

  • Unterstützung der Studierenden und Absolventen bei ihrer wissenschaftlichen Weiterentwicklung und bei ihrem Einstieg in den französischen, deutschen und internationalen Arbeitsmarkt
  • Erhalt des DFH-Zertifikats nach erfolgreichem Studienabschluss eines von der DFH geförderten Studiengangs
  • Förderung des kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs mit anderen, insbesondere europäischen Ländern
  • bessere Karrierechancen auf dem deutschen, französischen und internationalen Arbeitsmarkt

Die DFH fördert mehrere Arten von Studiengängen. Viele Studiengänge beginnen nach dem Abitur bzw. der Erlangung der Hochschulreife, andere nach Abschluss des ersten oder zweiten Studienjahrs, oder auch nach den classes préparatoires bei den Studiengängen der Grandes Écoles.

Masterstudiengänge setzen das Bachelor-Niveau voraus.

Ein  integrierter Studiengang unter dem Dach der DFH ist  ein  Studiengang, in  dem  die  Ausbildung  in Deutschland und Frankreich und ggf. einem Drittland stattfindet.  Auf der Grundlage  einer gemeinsamen Studien- und Prüfungsordnung ermöglichen  diese  Studiengänge den Erwerb von zwei oder mehreren Abschlüssen (Doppeldiplom  oder gemeinsame Abschlüsse)  in der Regel ohne Verlängerung der Studienzeit.

Die DFH bittet ihre Hochschulen, die Auswahl der Studierenden gemeinsam durchzuführen. Hierfür bilden die Partnerhochschulen in der Regel eine gemeinsame Auswahlkommission, die für die Auswahl der deutschen und französischen Bewerber zuständig ist.